Bundesminister Schmidt besucht Naturland Fair Partner Original Food auf der BIOFACH

Biofach Rundgang BM Schmidt 250Die Verbindung von Ökologischem Landbau und Fairem Handel schafft Zukunft. Davon konnte sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am Mittwoch (15.02.) am Naturland Gemeinschaftsstand auf der BIOFACH in Nürnberg überzeugen. Dort besuchte der Minister den Naturland Fair Partner Original Food.

Das Unternehmen aus Freiburg hat in Äthiopien, der Urheimat des Kaffees, ein innovatives und verantwortungsvolles Wildkaffeeprojekt aufgebaut, das nachhaltiges Wirtschaften mit effektivem Waldschutz verbindet. Rund 6.500 Naturland Kleinbauern sammeln die wild wachsenden Kaffeekirschen in den als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannten Regenwäldern der Region Kafa. Weitere Kooperativen in der Nachbarregion Sheka befinden sich derzeit in der Umstellung.

Projekt „Bio-Fisch in der Mittagspause“ mit Aktionswochen in Betriebskantinen

fiwigi 2017 logo kleinFisch aus ökologischer Aquakultur und nachhaltiger Fischerei stehen für eine zukunftsfähige Fischproduktion. Dies zeigt Naturland auf dem 4. Fischwirtschaftsgipfel im Hamburger Hotel Atlantic am 20. und 21. Februar 2017. Alle zwei Jahre treffen sich hier Entscheider der Fischbranche mit Experten aus Wissenschaft und Politik.

Naturland informiert auf dem Fischwirtschaftsgipfel über die Anforderungen und Chancen einer ökologischen Aquakultur ebenso wie über die Naturland Wildfischzertifizierung, die den nachhaltigen Fischfang um ökologische und soziale Aspekte erweitert.

EU-Projekt: Tierwohl-Prüfkonzept für Bio-Betriebe auf Zielgeraden

aware 250Göttingen, 10.02.2017. Bio-Tiere haben es besser. Sie bekommen Auslauf, Einstreu und haben doppelt so viel Platz wie ihre Artgenossen in konventionellen Ställen. Dafür sorgen die EU-Öko-Verordnung und Verbands-Standards. Doch die regelmäßigen Kontrollen können bisher nur diese technischen, also die „ressourcenbasierten“ Vorgaben prüfen. Ob es dem Tier wirklich besser geht, ließ sich bisher nicht mit europaweit vereinbarten Methoden prüfen.

Deshalb haben sich Projektpartner aus der Bio-Branche, darunter Naturland, zusammengeschlossen. Im EU-Projekt AWARE arbeiten sie unter Koordination der Kontrollstelle GfRS aus Göttingen zusammen.

Naturland und Partner auf der BIOFACH 2017 vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg

biofach2015 250px„Gemeinsam. Ökologisch. Fair.“: Unter diesem Motto präsentiert sich Naturland mit rund 170 heimischen und internationalen Partnern auf der diesjährigen BIOFACH. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Beitrag Öko-Landbau und Fairer Handel leisten können, um eine umfassend nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Sustainable Development Goals zu erreichen.

Naturland bietet auf der BIOFACH einen Rahmen, um darüber ins Gespräch zu kommen – mit Messebesuchern und Politikern, im Kongressprogramm ebenso wie am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6.

Den Hof mit Leben füllen und Menschen für die Landwirtschaft begeistern. Für ein pädagogisches Angebot auf dem Hof braucht es meist nicht viel. Denn der Hof bietet unglaublich viele Möglichkeiten, besonders Kindern (aber auch Erwachsenen) Erfahrungen und Erlebnisse zu ermöglichen.

Erkennen, wo die eigenen Schätze auf dem Hof liegen, darum geht es in der 10-tägigen Qualifizierung Bauernhofpädagogik 2017, die Ende März startet.

Wichtiger Beitrag zur ökologischen Pflanzenzucht
bundeswettbewerb oekologischer landbau 2017 250Eine Naturland Bewerbergemeinschaft aus Unterfranken ist in diesem Jahr unter den Siegern des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau. Die drei Betriebe werden gemeinsam mit der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG für ihre erfolgreiche Arbeit in der ökologischen Pflanzenzüchtung und Saatgutvermehrung geehrt. Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, überreichte die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung am Donnerstag, dem Tag des ökologischen Landbaus auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

„Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie zielstrebig und professionell innovative Konzepte im Öko-Landbau umgesetzt werden. Das beweisen die diesjährigen Siegerbetriebe wieder auf eindrucksvolle Weise“, sagte Aeikens.