Verbraucher

Familie Grampp hatte sich vor etwa zwei Jahren für zwei außerordentlich große betrieblichen Veränderungen entschieden: die Umstellung von konventioneller zu ökologischen Wirtschaftsweise und die Umstellung des Betriebsschwerpunktes von Milchvieh- zu Öko-Legehennenhaltung.   

Nach Aufgabe des alten Milchviehbetriebs dient nun ein Stall mit Platz für 9.000 Legehennen als wirtschaftliche Grundlage für die Kulmbacher Familie in Oberfranken.

In der Naturland Gärtnerei und Landwirtschaft Regens-Wagner Hohenwart arbeiten Menschen mit und ohne Handicap sowie Auszubildende. Sie produzieren Lebensmittel und Energie zur Selbstversorgung und zum Verkauf. Diese Arbeitsplätze bieten eine gesunde Beschäftigung im Freien und die Möglichkeit, Verantwortung für Pflanzen und Tiere zu übernehmen.

Seit 2005 ist die Landwirtschaft Mitglied bei Naturland, seit 2010 auch die Gärtnerei. In dieser Zeit erfolgte nicht nur die Umstellung zum Öko-Landbau und die Modernisierung von Landwirtschaft und Gärtnerei, sondern es wurden darüber hinaus auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen.

Das Sauerland (Nordrhein-Westfalen) ist aufgrund seiner klimatischen und topographischen Lage in Deutschland traditionell eine der wichtigsten Regionen für die Produktion von Weihnachtsbäumen in Plantagen.

Der Forstbetrieb von Gregor Kaiser, bewachsen vor allem mit Waldflächen und Naturland zertifizierten Kulturflächen für ökologische Weihnachtsbaumproduktion, liegt bei Lennestadt-Oberelspe (Süd-Sauerland).

Der Betrieb von Heinrich und Peter Blank liegt an der nord-östlichen Grenze des Bodensee-Obstanbaugebietes. Im Herbst 1993 haben sie sich entschieden, ihren zuvor konventionellen Obstanbau auf biologische Anbauweise umzustellen.

Die Betriebsfläche steigerte sich in der Zwischenzeit auf mehr als 20 Hektar.

Der landwirtschaftliche Familienbetrieb Asbacherhof befindet sich am Rande des Nördlinger-Rieses auf der Monheimer Alb, dem Grenzgebiet zwischen schwäbischer und fränkischer Alb.

Hier ist vor 15 Millionen Jahren ein Meteorit eingeschlagen. Die Böden rund um den Asbacherhof sind daher stark vom Zeitalter des Jura und dem Ries-Auswurf geprägt.

Die Landwirtschaftsbetriebe der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal – nördlich von Berlin in der Nähe von Bernau in Brandenburg – sind ein Betriebszusammenschluss von großer Strahlkraft.

Neben einer Landwirtschaft mit 200 Milchkühen sowie Nachzucht an zwei Standorten und landwirtschaftlichen Flächen von 644 Hektar auf vier Standorten in Brandenburg wird in der stiftungseigenen „Lobetaler Bio Molkerei“ Milch zu Joghurt, Ayran und Weichkäse verarbeitet.

Das KlosterGut Schlehdorf ist ein besonderer Ort. Idyllisch gelegen im 'Blauen Land' am Kochelsee, zwischen einer zauberhaften Moorlandschaft und dem Herzogstand, entwickelt sich hier ein regionales Wirtschaftsmodell, das auf sozial-ökologische, ökonomische und solidarische Landwirtschaft setzt.

Träger des Gemeinschaftsunternehmens ist die KlosterGut Schlehdorf eG, eine eingetragene Genossenschaft, die auf einem Konzept der Regionalen Wirtschaftsgemeinschaft München beruht.

Man würde nicht vermuten, dass der Naturlandhof Heinzler einer der größten Bio-Geflügelbetriebe Baden-Württembergs ist. Geradezu idyllisch sieht das Freiland aus, in dem die Puten im Schatten des Holunders dösen.

Ursprünglich wurden die Sträucher zur artgerechten Gestaltung angepflanzt. Seit kurzem aber liefern sie den Rohstoff für neue Produkte und sind zum zweiten Standbein geworden.

Auf dem Naturland Schäferhof von Angelika und Wendelin Drude gibt es seit 2009 sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap – seitdem ist der Familienbetrieb in Welda Kreis Höxter eine externe Arbeitsförderstätte des LWL-Wohnverbundes Marsberg. Träger der Einrichtung ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Soziale Schäferei passt besonders gut in das Arbeitsumfeld von Landschaftspflege, Lämmermast und – ganz neu -–- Schafmilcherzeugung.

Als Amadé „Mogli“ Billesberger 2007 den Betrieb von seinem Vater gepachtet hatte, wusste noch keiner, wie vielseitig sich der Hof in den nächsten Jahren entwickeln würde.

Vorher wurden die Flächen noch von konventionellen Nachbarn bearbeitet, aber für den jungen Betriebsleiter war sofort klar: Er wird den Hof wieder bewirtschaften – und zwar ökologisch!