Aktuell
Soja-Sortenversuch

Die Sojabohne als wichtiges Futtermittel und Nahrungsquelle wird bisher in Deutschland meist importiert. Grund dafür sind die klimatischen Bedingungen, die hierzulande den Anbau kaum ermöglichen. Ein neues Forschungsprojekt soll nun helfen, den Anbau von Sojapflanzen in Deutschland in größerem Maße möglich zu machen. Dabei versucht man zum einen mittels Züchtungen angepasste Sorten für den heimischen Anbau zu gewinnen, zum anderen durch pflanzenbauliche Maßnahmen eine Ausweitung des Sojaanbaus zu erreichen. Die große Nachfrage nach Soja soll so durch regionalen Anbau besser gedeckt werden.
Lesen Sie mehr zum Soja-Sortenversuch unter:
http://www.sojainfo.de/soja_sortenversuch_asam.html
08.07.2011 Naturland kritisiert die Blockadepolitik der Bundesregierung
EEG-Gesetzesnovelle setzt falsches Signal
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20.06.2011: Naturland Landwirte im Einsatz für den Himmelsvogel

Gefährdete Feldlerche braucht geschützten Brutraum
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Termine zu den geplanten Lerchenfenster-Informationsveranstaltungen Ende Juni und Anfang Juli erhalten Sie unter
www.naturland.de/termine.html
18.05.2011: Röttgen muss EEG ökologischer gestalten
Bioland und Naturland fordern Nachbesserungen zu EEG-Vorschlägen im Bereich Biogas
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Die ausführliche Stellungnahme von Bioland e.V. und Naturland e.V. zur Novellierung des EEG im Bereich Biogas bekommen Sie
hier.
11.05.2011: Öko-Landbau als Leitbild der Agrarpolitik verankern
Agrarpolitischer Bericht der Bundesregierung fordert zum Handeln auf
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18.03.2011: 15 Jahre Öko-Waldnutzung in Deutschland
Naturland zum Auftakt des Internationalen Jahres der Wälder
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04.03.2011: Naturland Bayern zieht Positiv-Bilanz
Größtes Wachstum im Freistaat
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23.02.2011: Preis für Blumenschule Schongau
Gärtnerei für Engagement im Rahmen der Bayerischen Öko-Erlebnistage geehrt
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14.02.2011: Statistik 2010: Naturland wächst nachhaltig
Gesamtkonzept von Naturland überzeugt weltweit
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Bergbauernförderung
Am 4. Januar erreichte uns die Pressemitteilung des bayerischen Staatsministeriums zum Start des neuen Bergbauernprogramms. Ab 11. Januar können Anträge zu den verschiedenen Programmteilen bei den zuständigen Ämtern für Landwirtschaft gestellt werden. Das Programm ist mit jährlich 5,3 Mio. € ausgestattet. Übernommen wurden bereits vorhandene Förderbestandteile aus dem Kulturlandschaftsprogramm (z.B. Schwenden – diese finden sich im Programmteil A und B).
Für unsere Ökobetriebe von besonderer Bedeutung ist die neue Fördermöglichkeit im Programmteil C. Es handelt sich um eine Investitionsförderung. Hier können neben Spezialmaschinen zur Steillagenbewirtschaftung auch Baumaßnahmen gefördert werden, die eine Verbesserung der artgemäßen Tierhaltung und/oder der Arbeitswirtschaft bringen. Das hilft uns natürlich bei der Umsetzung der EU-Öko-Verordnung gerade für kleinere Betriebe (Ausläufe, kleine Liegehallen oder Cucetten für Anbindebetriebe bis Ende 2013). Damit können, anders als im AFP, auch Landwirte ohne Ausbildung oder Aufbaukurse in den Genuss von Stallbauförderung kommen und das bereits ab einer Höhe von 10.000 € bei investiven baulichen Maßnahmen. Die wichtigsten Bedingungen im Detail lauten:
- Betrieb muss in der Förderkulisse „Bergbauern“ liegen und seinen Betrieb seit mind. 5 Jahren mit mind. 3 ha bewirtschaften
- Förderung ab einer Investition von netto 5.000 € bei Spezialmaschinen und 10.000 € bei sonstigen technischen und baulichen Investitionen
- Der Fördersatz beträgt 25 %
- Max. Fördervolumen netto 20.000 € - d.h. max. Zuschuss 5.000 €
Die allgemeinen Rahmenbedingungen bei Baumaßnahmen müssen natürlich eingehalten werden. Genehmigungspflichtig sind sowohl An- und Umbauten die als Stall definiert werden, d.h. wenn sich Tiere längere Zeit in diesem Gebäude befinden. Eine aktuell häufig favorisierte Lösung ist der stallnahe Neubau einer kleinen Liege- und Fresshalle in der die Kühe und Jungrinder abwechselnd untergebracht sind und so die Auflage des zweimal wöchentlichen Auslaufes für Anbindebetriebe optimal erfüllt.
Im Zweifelsfall und bei konkreten Anfragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Berater in Verbindung, der Ihnen auch gerne bei der Planung behilflich ist.
Den Antrag bekommen Sie bei Ihrem Landwirtschaftsamt oder auch über Ihren Berater.
Die Förderbedingungen und die exakte Abgrenzung der Gebietskulisse können Sie hier herunterladen:
Abgrenzung (pdf-Datei, 423 kB)
Richtlinie (pdf-Datei, 213 kB)
26.10.2010: Boden ist Leben
Bodensymposium zeigt Vielfalt und Bedeutung der Böden
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hier (pdf-Dokument, 134 KB).
21.09.2010 Verbund Ökologische Praxisforschung (VÖP) gegründet
Öko-Forschung und Praxis vernetzen
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hier.
03.09.2010: Landwirtschaftsminister Brunner startet Karpfensaison mit Öko-Fisch
Bayerische Karpfensaison auf Naturland Hof Rittmayer eröffnet
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01.09.2010: 20 Jahre Naturland Betrieb Rotthoffs Hof
Eröffnung der Öko-Aktionstage NRW
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10.09.2010: Naturland Bauern erhalten Bayerische Staatsmedaille
21 bayerische Öko-Landwirte hat Landwirtschaftsminister Brunner am 08.09.2010 bei der Eröffnung der Bayerischen Öko-Erlebnistage mit der Staatsmedaille ausgezeichnet. Arthur Stein, Naturland Präsidiumsmitglied und Naturland Landesvorsitzender für Bayern sowie einer von sieben geehrten Naturland Bauern, stellte anerkennend fest: „Diese Ehrung ist eine besondere Wertschätzung des Staatsministeriums für den Öko-Landbau. Hervorgehoben werden mit der Auszeichnung auch alle Öko-Bäuerinnen und Bauern und die gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung, die täglich geleistet wird. Dieses klare und positive Signal von Staatsminister Brunner ist auch ein Zeichen für die Zukunft der Landwirtschaft!“.
Lesen Sie dazu die
Pressemitteilung der Landesvereinigung der ökologischen Landwirtschaft in Bayern e.V. (LVÖ), der Dachorganisation der bayerischen Öko-Verbände Naturland, Bioland, Biokreis und Demeter.
Informationen zu den Naturland Preisträgern finden Sie
hier.
Foto: Naturland Landwirte werden mit der Bayerischen Staatsmedaille ausgezeichnet.
Von links nach recht sind zu sehen: Alfon Linner aus Kirchdorf, Günter Braun aus Pegnitz-Körbeldorf, Arthur Stein aus Röhrmoos, Martin Lackermeier aus Vilsheim, Staatsminister Helmut Brunner, Alexander Pfleghaar von der Stiftung St. Johannes in Marxheim, Hubert Heigl aus Kallmünz, Paul Knoblach aus Garstadt/Bergrheinfeld
18.08.2010: EU-Agrarpolitik muss ökologisiert werden
Naturland trifft Bundesministerin Ilse Aigner zum agrarpolitischen Austausch
Lesen Sie die Pressemitteilung
hier.
Weitere Informationen:
Naturland Forderungen
Flächenbezogene Förderungen
Oeko leistet mehr
Foto: Bundesministerin Aigner wird Patin der Murnau-Werdenfelser Kuh Resi
04.08.2010: Naturland fordert CMS-Verbot für den Öko-Anbau
CMS-Hybriden als „kleine“ Agro-Gentechnik
23.07.2010: Öko-Wiesen sind erstklassige Artenschützer
Naturland Bauern bei Wiesenmeisterschaften 2010 geehrt
18.05.2010: Hilfe für den Himmelsvogel
Naturland Landwirte legen 600 Lerchenfenster an
Foto eines Lerchenfenster
19.03.2010: Naturland Mitgliederversammlung Bayern
Wachstum und Leistungen des Öko-Landbaus für ein starkes Bayern
weitere Informationen
05.03.2010: Chancen für den Öko-Landbau nutzen
Naturland Mitgliederversammlung Hessen fordert Planungssicherheit für Bauern
13.01.2010: Naturland Statistik 1999-2009 veröffentlicht
Zweistelliges Wachstum über die gesamte Wertschöpfungskette
weitere Informationen
Die Statistik finden Sie
hier.
Nicht-amtliche Sortenversuche mit Naturland Beteiligung
Der Sortenversuch mit der KWS ging ins siebte Jahr. Hafer und Erbsen brachten die höchsten Erträge aller Jahre. Etwas schwach waren in diesem Jahr die Triticale-Erträge. Da die KWS überwiegend ei-gene Sorten und Zuchtmaterial getestet hat, kam es zu wenigen Überraschungen. Bei den Erbsen lag die Sorte Casablanca im zweiten Jahr in Folge vorne.
Der Versuch mit neuen Zuchtstämmen der Saatzucht Donau fand in diesem Jahr in Triesdorf statt. Die Qualitätsergebnisse liegen noch nicht vor. Im Rahmen des Netzwerkes Öko-Pflanzenzüchtung fanden an je drei bis vier Standorten Sortenversuche zu Wintererbsen und Sommergetreide statt. Erstmals liegen für ein großes Sortiment an Wintererbsen – zugelassenen Sorten, Genbankherkünften und Zuchtstämmen – Ergebnisse zum Kornertrag vor. Die Sorten aus Frankreich hatten auf allen Standor-ten große Verluste durch ihre mangelnde Winterhärte. Die zugelassene Sorte E.F.B.33 wurde im Durchschnitt der Standorte nur von einer Genbankherkunft („Griechische“) knapp übertroffen. Die neuen weißblühenden Zuchtstämme überlebten den Winter einigermaßen und konnten ertraglich mit-halten. Beim Sommergetreide lag der Schwerpunkt auf Nackthafer und Nacktgerste. Auch hier konnten neue Zuchtstämme zum Teil ganz gut mithalten. Ebenso positiv zeigten sich die getesteten Herkünfte von Sommerdinkel und Sommeremmer. Die Versuche werden zur Ernte 2010 fortgesetzt und durch einen kleinen Versuch zu alten und neuen Weizensorten auf zwei Standorten ergänzt. Die kompletten Versuchsergebnisse finden Sie
hier.
Weitere Listen:
KWS Kürnach,
Triesdorf
Studie zum Stand der Züchtung bei Körnerleguminosen
Im Auftrag der Seidlhof-Stiftung verfasste Naturland Berater Werner Vogt-Kaute eine Studie zum aktuellen Stand der Körnerleguminosen-Züchtung in Bayern, Deutschland und angrenzendem Europa.
Der Anbau von Körnerleguminosen ist existenziell für den Öko-Landbau. Die Studie soll motivieren, sich wieder mehr mit der Züchtung von Körnerleguminsoen zu beschäftigten.
Die Seidlhof-Stiftung wird zu diesem Thema im Herbst eine Tagung veranstalten. Lesen Sie hier die ganze
Studie.
