Naturland.de


Naturland Betrieb Tewes

Gemischtbetrieb in der „Egge“

Unser Betrieb befindet sich im östlichen Eggegebirge auf Höhen von 200 bis 300 Meter. Das Eggegebirge (auch „die Egge“ genannt) ist ein Mittelgebirge im östlichen Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem Südostteil des sich nördlich anschließenden Teutoburger Walds bildet die Egge den lang gestreckten „Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald“.

1989 haben wir unseren Betrieb auf ökologischen Landbau nach Naturland Richtlinien umgestellt. Das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Natur, Mensch und Umwelt bewegen uns den Betrieb ökologisch zu bewirtschaften.

Georg Tewes vor Naturland Hofschild
Unseren Betrieb bewirtschaften wir seit 1989 nach Naturland Richtlinien.
Mitarbeiter Alexander Reiffer vor dem Kuhstall
Der Schüler Alexander Reiffer hilft uns bei allen Arbeiten auf unserem Betrieb und zeigt viel Interesse für unseren Betrieb.

Nach oben


Schon Goethe sagte: Lasst uns doch vielseitig sein!

Unser Betrieb hat eine Fläche von 117 Hektar und wir halten 52 Milchkühe. Unsere Flächen sind nicht arrondiert, d.h. wir haben viele vereinzelt liegende Teilstücke und keine zusammenhängende große Fläche.

Wir betreiben eine vielfältige Fruchtfolge: Erbsen und Ackerbohnen bauen wir zur Saatgutvermehrung an. Klee- bzw. Luzernegras und Landsberger Gemenge dienen der Gründüngung und als Futter. Auch Sommerweizen, Nacktgerste, Triticale, Winterweizen und Dinkel sowie Buschbohnen als Feldgemüse wachsen auf unseren Flächen. Für den Öko-Landbau besondere Kulturen sind die Futterrüben und der Mais. Außerdem vermehren wir auch Rotklee- und Grassaatgut. Als Sommerzwischenfrüchte setzen wir Rübsen, Ölrettich und Senf ein, der untergepflügt wird.

Familie Tewes in Getreidebestand
Wir führen eine sehr vielseitige Fruchtfolge; hier sieht man Hafer und Lein.
Georg Tewes „senior“ mit Enkeln auf dem Schlepper
Unser Betrieb ist ein Familienunternehmen.

Auf unseren schweren Böden bemühen wir uns ganz besonders um eine bodenschonende Bearbeitung. Um keinen Unkrautdruck aufkommen zu lassen, regulieren wir die „Beiflora“ jedes Jahr, das heißt wir hacken beispielsweise die Futterrüben, Ackerbohnen und den Mais und „striegeln“ diese Ackerfrüchte quer. Regelmäßiges Ampfer ziehen auf einigen Flächen zeigt deutlichen Erfolg.

Unser Betrieb gehört zu den „Leitbetrieben Ökologischer Landbau“ in Nordrhein-Westfalen. Dies ist ein Projekt, das wissenschaftlich fundierte Handlungsanweisungen zum ökologischen Landbau schneller für die Beratung von Öko-Betrieben verfügbar machen soll.

Nach oben


Robuste Rotbunte für die Milch

Unsere Milchkühe sind „Rotbunte“, widerstandsfähige und langlebige Tiere. Das ausgeglichene Zuchtprogramm zielt auf eine lange Nutzungsdauer. Wir halten zurzeit 52 Kühe mit Nachzucht in einem artgerechten Boxenlaufstall, in dem sich die Tiere frei bewegen können. Im Sommer sind die Tiere jeden Tag auf der Weide, auf Flächen um den Stall herum. Die Futterrüben, die wir an die Tiere verfüttern, sind energiereich und sollen die Fruchtbarkeit verbessern. Im Krankheitsfall setzen wir in Absprache mit unserem Tierarzt Homöopathie und bewährte Hausmittel ein.

Porträt einer Rotbunten
Unsere Rotbunten sind im Sommer jeden Tag auf der Weide.
Kinder im Kuhstall
Im Boxenlaufstall können sich die Tiere frei bewegen – und werden bestens versorgt.

Nach oben


Kontrolliert und zertifiziert: Unsere Produkte sind garantiert öko

Mädchen trinkt Milch
Unsere Produkte sind garantiert „öko“ – und schmecken!

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Hof wird auch unser Betrieb regelmäßig auf die Einhaltung der EG-Öko- Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine staatlich zugelassene Kontrollstelle durch.

Der aus Überzeugung ökologisch bewirtschaftete Betrieb garantiert den Verbrauchern gesunde Lebensmittel und trägt durch seine vielseitige Fruchtfolge zu einer ausgewogenen Natur bei.

Weitere Informationen:


 Seite drucken

© 2010 Naturland