Das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Ökologischen Landbau war für Friedrun Sachs ein besonderes Herzensanliegen. Seit 15 Jahren hat sie sich für Naturland höchst engagiert und motiviert eingesetzt – den Bereich Naturland Fair ins Leben gerufen und geführt.

Im Februar diesen Jahres wurde sie mit Krebs diagnostiziert. Im engsten Familienkreis ist Friedrun am Sonntag den 30. August im Alter von 58 Jahren verstorben.

Europäisches Tierwohlkennzeichen statt Klöckner-Alleingang

hubert heigl 250Gräfelfing – Naturland sieht Bund und Länder in der Pflicht, die Pläne für ein freiwilliges deutsches Tierwohlkennzeichen zu beerdigen und auf eine europäische Lösung zu setzen. Denn spätestens seit der Europäischen Agrarministerkonferenz Ende August in Koblenz ist klar, dass die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission ein europäisches Tierwohlkennzeichen wollen.

Mit der Eier-Kennzeichnung existiert schon heute eine erfolgreiche, im Markt erprobte Systematik. Diese müsse jetzt auf eine verpflichtende europäische Kennzeichnung für Fleisch übertragen werden, forderte der Naturland Präsident Hubert Heigl. 

Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft in Bayern hat eine neue Botschafterin: Annalena I. wurde am Sonntag, 20. September in Vilsbiburg von Hubert Heigl, Naturland Präsident und erster Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖBayern) feierlich zur Bayerischen Bio-Königin gekrönt.
Annalena I. hat für ihre zweijährige Amtszeit ein klares Ziel: „Als bayerische Bio-Königin liegt es mir am Herzen, den Menschen in Bayern zu zeigen: Die Arbeit der Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern und der gesamten Bio-Branche ist wertvoll für uns alle. Und: Bio aus Bayern schmeckt einfach gut!“

Geplante Änderungen in EU-Öko-Verordnung vervielfachen Zertifizierungskosten für Kooperativen – Gemeinsamer Brief von Fairhandelsakteuren

Kakao Qualitaetskontrolle SaoTome 250Gräfelfing, 15.09.2020 – Ob Kaffee, Kakao, Bananen oder Rohrzucker: Viele Bio-Produkte unseres täglichen Bedarfs werden von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in den Ländern des globalen Südens erzeugt. Faire Preise sind für sie ebenso wichtig, wie eine sichere und kostengünstige Zertifizierung.

Genau hier drohen geplante Änderungen im Kontrollsystem der EU nun aber ausgerechnet die kleinbäuerlichen Betriebe finanziell massiv zu belasten. In einem gemeinsamen Brief appellieren Naturland, das Forum Fairer Handel, das Fairhandelshaus GEPA und Fairtrade Deutschland deshalb an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, sich in Brüssel für praktikablere Lösungen einzusetzen.

Finde dein liebestes Naturland Fair Produkt

Naturland Fair ProdukttascheIm Rahmen der Fairen Woche, die vom 11.-25.09.2020 stattfindet, veranstaltet Naturland auf seinen Social Media Kanälen ein spannendes Gewinnspiel. Dabei gehen wir zusammen auf eine Schnitzeljagd, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt. 

Und so funktioniert's: Gehe in den Biomarkt/Weltladen oder Supermarkt deines Vertrauens, fotografiere dein liebstes Naturland Fair Produkt & veröffentliche das Foto in deiner Instagram Story. Tagge Naturland und (falls vorhanden) den Hersteller des Produktes und den Laden, in dem du das Produkt gefunden hast. Oder poste das Foto als Kommentar unter den Gewinnspielbeitrag auf der Naturland Facebook-Seite. Mit etwas Glück gewinnst du einen Naturland Beutel vollbepackt mit den feinsten Naturland Fair Produkten.

11.-25. September 2020

Faire Woche NaturlandWas brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der diesjährigen Fairen Woche dreht sich unter dem Motto "Fair statt mehr" alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion. Mit dem Jahresthema soll die Frage aufgeworfen werden, was wir für ein "Gutes Leben" eigentlich wirklich brauchen – und wie wir dazu beitragen können, dass möglichst alle Menschen ein gutes Leben führen können.

Ein Gutes Leben für Mensch und Umwelt – für Naturland bedeutet das umweltfreundliche Landwirtschaft umzusetzen, gute Arbeitsbedingungen sicherzustellen und den Fairen Handel voranzubringen.