Am kommenden Montag, den 14. Dezember 2015, wird sich beim ARD um 20.15 Uhr Tim Mälzers „Lebensmittel-Check“ rund um das Ei drehen. Auf der Suche nach dem perfekten Ei wird der TV-Koch und Ernährungsexperte auf Gut Thurbruch fündig. Der Usedomer Naturland Betrieb ist Teil der ei care-Initiative und zieht sowohl Henne als auch Hahn auf.

Auf Gut Thurbruch sowie weiteren sieben ei care-Höfen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird die traditionelle Hühnerrasse „Les Bleues“ groß. Dabei handelt es sich um eine Zweinutzungsrasse, deren Hühner genug Eier legen und deren Hähne genug Fleisch ansetzen, um für den Bio-Markt interessant zu sein.

LaSelva Gründer und Naturland Mitbegründer Karl Egger überträgt nach 35 Jahren seine Geschäftsführung dem Dipl.-Ing. der Lebensmitteltechnologie Christian Stivaletti. Bereits seit zwei Jahren bringe der aus Grosseto stammende Toskaner seine Erfahrungen aus dem Qualitäts- und Umweltmanagement sowie aus dem Arbeitsschutz auf dem Öko-Landgut und in der Verarbeitung mit ein.

Der in Italien lebende ehemalige Münchner Karl Egger hat in den vergangenen drei Jahrzehnten langjährige Partnerschaften für LaSelva aufgebaut. Stivaletti werde nun die Kommunikation mit dem Gründer-Netzwerk für das deutsch-italienische bzw. internationale Team weiterführen.

Kakaobohnen 250Und täglich grüßt ein Täfelchen im Adventskalender. Zur Adventszeit hat Schokolade wieder Hochkonjunktur. Aber auch sonst ist sie bei uns äußerst beliebt. Umgerechnet wird  ca. jede achte weltweit geerntete Kakaobohne in Deutschland verzehrt. Was für uns ein süßes Extra bedeutet, ist für viele Kleinbauern die Lebensgrundlage. Doch die meisten Kakaobauern leben in bitterer Armut.

Der Faire Handel bietet hier eine gute Alternative. Die Kombination aus ökologischem Anbau und fairem Handel sowie die technische Unterstützung der einzelnen Bauern ermöglicht es vielen, ihre Situation zu verbessern. Diverse Naturland Kleinbauern-Kooperativen arbeiten mit Fair-Handelshäusern zusammen.

Naturland zum Weltbodentag am 5. Dezember

bodenpraktiker 250Gesunde Böden sind die Grundlage für eine langfristige Ernährungssicherung, in Deutschland wie auch weltweit. Sie sind weniger betroffen von Erosion, können mehr Wasser und CO2 speichern und sind so besser geeignet, den Herausforderungen des Klimawandels zu trotzen. Der Öko-Landbau leistet durch seine nachhaltige Wirtschaftsweise einen erheblichen Beitrag zum Aufbau und Erhalt gesunder Ackerböden.

Um das Wissen über den Boden und seine Pflege bei den Öko-Bauern zu vertiefen, hat Naturland als erster Öko-Verband in Deutschland die Ausbildung zum „Bodenpraktiker“ eingeführt. Dieses Jahr fand das Seminar zum vierten Mal statt.

Hohenester würdigt Verdienste des langjährigen Naturland Präsidiumsmitglieds

Felix Loewenstein 250Naturland gratuliert seinem langjährigen Präsidiumsmitglied Dr. Felix Prinz zu Löwenstein zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Joachim Gauck. „Felix Löwenstein ist seit vielen Jahren eine der prägendsten Persönlichkeiten für Naturland wie auch für die gesamte Öko-Branche. Es erfüllt mich persönlich mit großer Freude, dass sein herausragendes Engagement für den ökologischen Gedanken nun mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt wird“, sagte der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester am Donnerstag (03.12.) in Gräfelfing.

Hohenester würdigte insbesondere auch die Verdienste Löwensteins als Gründungsvorsitzender des Branchenverbands BÖLW. „Wenn die Ziele des Öko-Landbaus heute allgemein anerkannt sind als ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, so ist dies zu einem ganz erheblichen Teil auch Felix Löwenstein zu verdanken", unterstrich der Naturland Präsidiumsvorsitzende.

Hohenester 2015 250Verantwortung nicht auf die Verbraucher abwälzen

Naturland fordert von der Politik in Bund und Ländern endlich eine klare Linie auf dem Weg zu einer nachhaltigen und tiergerechten Landwirtschaft. „Wir brauchen eine ganzheitliche Agrarwende, keine Teillösungen mit immer neuen Siegeln für verschiedene Einzelaspekte“, sagte Hans Hohenester, Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzender, auf der Delegierten-versammlung des Öko-Verbands in Gräfelfing. „Denn tatsächlich wird damit immer nur die Verantwortung auf den Verbraucher abgewälzt, während sich am System selbst nicht wirklich etwas ändert“, kritisierte Hohenester.

Als Beispiel für eine solche Teillösung nannte Hohenester den Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik der Bundesregierung (WBA) für ein mehrstufiges staatliches Tierschutzlabel.