Landwirtschaftsministerin Priska Hinz zeichnet erfolgreiche Rinderzucht aus

hessen staatsehrenpreis 250Die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz besuchte den Naturland Betrieb Eselsmühle in Lohra, um den Betriebsleitern Claudia und Dieter Hoffarth persönlich den Staatsehrenpreis für eine besonders erfolgreiche Rinderzucht zu überreichen. „Die Tierzucht ist vorbildlich und der Betrieb ist in seiner vielseitigen Struktur ein innovativer ökologischer Betrieb und somit beispielhaft für den ökologischen Landbau in Hessen“, würdigte Priska Hinz die Arbeit der Familie Hoffarth.

Der Betrieb im Landkreis Marburg-Biedenkopf wird damit für sein langjähriges Engagement in der nachhaltigen Nutztierhaltung ausgezeichnet. Familie Hoffarth betriebt seit Anfang der 90er Jahre eine erfolgreiche Angus-Rinderzucht, die auf zahlreiche Prämierungen und Körungen zurückblicken kann.

Heiveld Gruppe 250Seit vielen Jahren bauen in Südafrika Kleinbauern der Kooperative Heiveld Rooibos-Tee nach Naturland Richtlinien an. Seit Ende 2015 unterstützt ein Zusammenschluss mehrerer Partner die Rooibos-Kooperative dabei, die 2.549 ha große Blomfontein-Farm zu kaufen.

Heiveld benötigt Unterstützung, um das Land ihrer Vorfahren zu erwerben und so zur Existenzsicherung vieler Familien beizutragen, nachhaltigen Bio-Rooibos-Tee anbauen zu können und die einmalige Landschaft und Artenvielfalt erhalten zu können. Für die Kleinbauern von Heiveld ist der Landkauf ein bedeutender Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft. Schon jetzt ist enorm viel gesammelt worden.

Workshop auf Einladung von Naturland und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

16 Forellenteichanlage 250Auf gemeinsame Einladung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und Naturland diskutierten am Donnerstag, den 28. Juli, Experten aus Behörden, Verbänden, Forschungseinrichtungen und Öko-Kontrollstellen aus ganz Deutschland über die gegenwärtige Situation und drängende Zukunftsfragen im Bereich der Ökologischen Aquakultur.

Dabei ging es unter anderem um die problematischen rechtlichen Rahmenbedingungen, in der sich die Öko-Teichwirte durch die Revision der EU-Öko-Verordnung befinden und die Förderungen im Rahmen des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF).

Naturland Forellenzucht 13 250

Seit dem Frühjahr 2016 haben erste Bundesländer mit der Umsetzung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) begonnen. Der Fond soll die Finanzierung der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik unterstützen und zur Umsetzung der Ziele der reformierten Gemeinsamen Fischereipolitik sowie der integrierten Meerespolitik beitragen.

Mit dem EMFF soll eine ökologisch nachhaltige, wettbewerbsfähige und innovative Aquakultur und Fischerei vor dem Hintergrund der Gemeinsamen Fischereipolitik gefördert werden. Erstmalig ist damit auch die Umstellung auf ökologische Aquakultur förderfähig.

Erste Bundesländer haben mit der Umsetzung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) begonnen. Der Fond soll die Finanzierung der zukünftigen Gemeinsamen Fischereipolitik unterstützen und zur Umsetzung der Ziele der reformierten Gemeinsamen Fischereipolitik sowie der integrierten Meerespolitik beitragen.

Mit dem EMFF soll eine ökologisch nachhaltige, wettbewerbsfähige und innovative Aquakultur und Fischerei vor dem Hintergrund der Gemeinsamen Fischereipolitik gefördert werden. Erstmalig ist damit auch die Umstellung auf ökologische Aquakultur förderfähig.

Derzeit prüft das Europäische Patentamt (EPA) ein Patent auf Lachse, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert wurden (EP1965658). Wie aus einem Schreiben an die Antragsteller in Australien hervorgehe, könne das Patent wohl bereits in den nächsten Monaten erteilt werden, teilte die Initiative "Kein Patent auf Leben!" mit. Patentiert werden sollen demnach die Fische selbst sowie das Fischöl. Lebensmittel, die von diesen Lachsen stammen, sollen einen erhöhten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweisen, die oft als gesundheitlich wertvoll bezeichnet werden. Naturland unterstützt den Aufruf der Initiative, sich gegen die Patentierung auszusprechen.

Der Ansatz der Patentierung ist höchst zweifelhaft. „Wenn Tiere zur Erfindung werden, weil sie bestimmte Futtermittel fressen, werden bald auch Kühe und Schweine patentiert, die auf der Weide gehalten werden. Demnächst wird dann vielleicht auch das Essen und Trinken als Erfindung patentiert. Oder auch Menschen, falls sie Milch trinken oder Fisch essen“, sagte Ruth Tippe für die Initiative "Kein Patent auf Leben!".