ST aug17 NAL seepointerhof 288 250Bonn, 12.08.2020 - Anbauversuche mit Rispenhirse unter ökologischen Bedingungen haben ergeben, dass die Kultur überraschend hohe Gehalte der Aminosäure Methionin aufweist. Die ermittelten Mengen lagen deutlich über denen gängiger Eiweißpflanzen.

Das macht die Rispenhirse nach Einschätzung des Forschungsteams zu einem sehr interessanten Futtermittel für die ökologische Geflügelhaltung, da Methionin als limitierende Aminosäure in Öko-Rationen gilt, wie das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) mitteilte.

Das sind die ersten Zwischenergebnisse eines dreijährigen vom BÖLN finanzierten Forschungsprojektes, das ein Expertinnen- und Expertenteam der Fachberatung für Naturland, der Hochschule Eberswalde und VERN e.V. durchführt. Die bisherigen Anbauversuche fanden an drei verschiedenen Standorten in Bayern und Brandenburg statt. Das Projekt wird finanziert vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Wie läuft eine Weinprobe in Corona-Zeiten ab? Wie werden Bio-Erdbeeren angebaut? Wie kann ich selbst Bio-Joghurt herstellen? Bei den Öko-Aktionstagen Rheinland-Pfalz laden Öko-Betriebe aus dem ganze Bundesland zu einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen ein - live vor Ort und mit Sicherheitsabstand oder digital im Netz.

Vom 23. August bis zum 05. September können Verbraucherinnen und Verbraucher bei Hofführungen oder Weinproben (online und offline) Bio erleben und sich von regionalen Bio-Lebensmitteln begeistern lassen.

Blühende Christbaumkulturen auf Naturland Gut Mergenthau – Kooperation mit Bio-Imkern

Oeko Bienen Christbaeume 250Was haben Weihnachtsbäume mit summenden Bienen und prächtig blühender Artenvielfalt zu tun? In den blühenden Christbaumkulturen von Naturland Gut Mergenthau nahe Augsburg kann man das jetzt im Sommer beobachten. Seit fünf Jahren bauen Monika Fottner und Ulrich Resele auf zehn Hektar Bio-Weihnachtsbäume nach Naturland Richtlinien an. Und das bedeutet: bunte Artenvielfalt statt intensive Monokultur, Nützlinge und natürliche Gründüngung statt massiver Einsatz von chemischen Spritz- und Düngemitteln.

Auf Gut Mergenthau sorgen Untersaaten aus Rot- und Weißklee für die Versorgung der Nordmanntannen mit Stickstoff, während zwischen den Reihen breite, artenreiche Blühstreifen ein großes Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten bereithalten. „Wir zeigen, dass es kein Widerspruch ist, die Natur zu erhalten, die Biodiversität sogar noch zu steigern und zugleich auch ökonomisch gut zu wirtschaften“, erläutert Naturland Bäuerin Monika Fottner ihr Anbauprinzip.

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Auf ihrem Naturland Hof empfangen Maria und Franz Fuchshuber Wohnmobil-Reisende. Eine wunderbare Möglichkeit im Urlaub voll und ganz ins Landleben einzutauchen und die Menschen dahinter kennenzulernen.

Schöner kann Bayern eigentlich nicht sein: Inmitten der hügeligen Landschaft des Bayerischen Waldes liegt der Hof von Maria und Franz Fuchshuber. 35 Kühe grasen friedlich auf der nahgelegenen Weide. Sie haben viel Platz und ernähren sich hauptsächlich von Heu und frischem Gras.

Gemeinsames Statement der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten 
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In einem gemeinsamen Statement bekennen sich 33 Unternehmen und Organisationen zum Lieferkettengesetz. Sie begrüßen eine gesetzliche Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten und wollen gemeinsam mit der Bundesregierung Verantwortung übernehmen, um ihre Lieferketten vom Produktionsland bis in deutsche und europäische Supermärkte nachhaltig und rückverfolgbar zu gestalten.

Impfverbot für Öko-Betriebe würde Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration gefährden

Ferkel 250Zum Ende dieses Jahres tritt der gesetzlich beschlossene Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration in Deutschland in Kraft. Kurz vor diesem Datum droht nun die Entscheidung der Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK), die seit 2010 für den Öko-Landbau zugelassene Impfung gegen Ebergeruch zu verbieten, den gesamten Ausstieg zu gefährden.

Deshalb appellieren Naturland, die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz und der Tierschutzverband PROVIEH sowie die REWE Group gemeinsam an die AgrarministerInnen der Länder, das Verbot zu stoppen und an Bundesministerin Klöckner, die deutsche EU-Ratspräsidentschaft dazu zu nutzen, sich in Brüssel aktiv für das Tierwohl einzusetzen.