Naturland & Partner auf BioWest (17. April) in Düsseldorf und BioOst (24. April) in Berlin

BioWestOstBerlin/Düsseldorf – „Naturland Qualität. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert Naturland auf der BioWest in Düsseldorf und der BioOst in Berlin wieder eine einzigartige Produkt-vielfalt in Öko und Fair. Insgesamt 15 Naturland Partner nehmen an den Gemeinschaftsständen auf den Messen teil. Zudem sind je rund 20 weitere Naturland Partner mit eigenen Ständen vertreten.

In der Vielfalt ihrer Produkte sind all diese Unternehmen miteinander verbunden durch das Naturland Qualitätsverständnis. Denn ob Eiernudeln aus dem Münsterland, Feinkost aus der Toskana, Schokolade mit fairem Kakao aus Lateinamerika oder Käse aus Oberbayern: Alle Lebensmittel mit Naturland oder Naturland Fair Zeichen werden nach den gleichen strengen Richtlinien hergestellt: Öko, Sozial und Fair.

Podiumsdiskussion im Rahmenprogramm der Fair Handeln

Auf der Fair Handeln, Deutschlands ältester und bedeutendster Fach- und Verbrauchermesse für die Themen Fairer Handel und globale Verantwortung - diskutierte Agnes Bergmeister aus der Naturland Fair Abteilung mit Martin Lang, dwp eG und Armin Massing vom Forum Fairer Handel über die Wirkungen des Fairen Handels.

Am Beispiel schokolierter Haselnüsse beleuchteten Sie die unterschiedlichen Wirkungen bei den verschiedenen Bauernfamilien. Dabei gingen sie auf alle Zutaten ein, die – gemäß den Naturland Fair Richtlinien – alle aus ökologischer Herstellung und fairem Handel stammen.

Slow Food und Fair Handeln in Stuttgart (31.03.-03.04.) – Naturland auf beiden Messen

SlowFood2016 250Guter Geschmack durch ökologische Erzeugung und soziale Qualität dank partnerschaftlicher Handelsbeziehungen: Für diese beiden Aspekte unserer Lebensmittelproduktion stehen die Frühjahrsmessen Slow Food und Fair Handeln, die vom 31. März bis 3. April parallel in Stuttgart stattfinden.

Naturland wird auf beiden Messen vertreten sein und dokumentiert so den Anspruch, dass Öko und Fair untrennbar zusammengehören. Deutlich wird das vor allem in der Zusatzzertifizierung Naturland Fair, mit der Naturland seit 2010 als einziger Öko-Verband weltweit Öko & Fair in einem Zeichen vereint – und das für Nord und Süd.

Neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR*, mit denen in die Genetik von Pflanzen und Tieren eingegriffen wird, müssen als Gentechnik eingestuft werden und gemäß dem Vorsorgeprinzip einer Risikoprüfung und Kennzeichnung unterliegen. Das fordert ein breites Bündnis von Verbänden sowie die 67.000 UnterzeichnerInnen des Aufrufs „Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren? Das machen wir nicht mit, Herr Minister Schmidt!“

Staatssekretär Robert Kloos nahm die Unterschriften am 17. März in Berlin entgegen. Der Appell wurde von 27 Verbänden aus der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft, Pflanzenzüchtern, Lebensmittelhandwerk, Umwelt- und Verbraucherschutz unterstützt.

Heimische Eiweißpflanzen wie Erbsen und Bohnen sind wichtige Bausteine für eine nachhaltige und regionale Nutztierfütterung. Sie ermöglichen es, eine gentechnikfreie Fütterung umzusetzen, die von Seiten der Verbraucher immer stärker nachgefragt wird. Aber auch für die menschliche Ernährung werden die Hülsenfrüchte wieder entdeckt.

Der Bedarf an Eiweißfuttermitteln ist hierzulande deutlich höher als das Angebot und wird durch Importe aus Übersee gedeckt. Das Ziel des modellhaften Demonstrationsnetzwerks Erbse/Bohne ist es, die Ausweitung des Anbaues und der Verarbeitung dieser beider Kulturen in Deutschland zu unterstützen. Für dieses Vorhaben werden noch interessierte Betriebe gesucht!

Kampagne www.oekobauer-gesucht.de soll weitere Umsteller für Öko-Landbau gewinnen

2000 nl bayern 250Ergolding – Die große Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten bewegt immer mehr Bauern zur Umstellung auf ökologischen Landbau. 2015 kamen allein in Bayern 147 neue Naturland Betriebe hinzu, darunter auch der Betrieb von Bernhard Pollner. Bei einem Fototermin auf dem Hof in Ergolding begrüßte der Naturland Landesvorsitzende Hubert Heigl Pollner am Dienstag als 2000. Naturland Mitglied in Bayern. Zugleich stellte Heigl die Kampagne www.oekobauer-gesucht.de vor, deren Ziel es ist, weitere Bauern für eine Umstellung auf ökologischen Landbau zu gewinnen.

„Die Rahmenbedingungen für eine Umstellung sind derzeit so gut wie lange nicht, gerade hier bei uns in Bayern”, sagte Heigl bei der Übergabe des Naturland Hofschilds an den neuen Mitgliedsbetrieb.