mitgliederversammlung bay 250Landtagspräsidentin Ilse Aigner zu Gast bei Naturland

Bad Feilnbach, 28.02.2019 – Naturland Präsident Hubert Heigl ist zuversichtlich, dass Bayern mit der Umsetzung des Volksbegehrens Artenvielfalt zum bundesweiten Vorreiter beim Erhalt der Biodiversität wird. „Es kommt jetzt darauf an, dass wir uns bei den Gesprächen am Runden Tisch auf praktikable Lösungen für die Landwirtschaft verständigen, ohne dabei hinter die Kernforderungen des Volksbegehrens zurückzufallen“, sagte Heigl auf der bayerischen Naturland Mitgliederversammlung am Donnerstag in Bad Feilnbach.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die als Gastrednerin zu den gut 150 bayerischen Naturland Bäuerinnen und Bauern sprach, betonte in diesem Zusammenhang die gemeinsame Verantwortung von Landwirtschaft und Verbrauchern. „Das entscheidende Kriterium für den Umwelt- und Artenschutz ist der Kauf von Bioprodukten“, sagte die Landtagspräsidentin.

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz vom 1. bis 3. März an der Uni Hohenheim

Imkereitagung Florian Gerlach 250Weltweit kämpfen Imkerinnen und Imker mit den verschiedenen Auswirkungen einer zunehmend industrialisierten Landwirtschaft auf Bienengesundheit und Honigerzeugung. In besonderer Weise hiervon betroffen sind die Öko-Imker, die zum Beispiel immer weniger unbelastete Trachtgebiete zum Anflug für ihre Bienenvölker vorfinden. Aber auch viele nicht zertifizierte Imker in Deutschland klagen über monotone Agrarlandschaften, die kaum noch abwechslungsreiche Nahrungsgrundlagen für die Honigbiene bieten.

An der Universität Hohenheim in Stuttgart kommen vor diesem Hintergrund vom 1. bis 3. März Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Imkerei zur 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz zum gegenseitigen Austausch zusammen. Veranstalter sind die Universität Hohenheim gemeinsam mit Naturland und dem Apiculture Forum der International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM). Die Konferenz findet erstmals in Deutschland statt.

Naturland Präsident Heigl zum Runden Tisch in der bayerischen Staatskanzlei

Volksbegehren Klein LVOEMünchen, 20.02.2019 - Nach dem überwältigenden Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern geht es nun an die praktische Umsetzung. Am Mittwoch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu einem Runden Tisch in die Staatskanzlei in München geladen.

Naturland Präsident Hubert Heigl, der als Vorsitzender der Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau (LVÖ) an dem Treffen teilnahm, wertet die erste Sitzung als positiven Auftakt, dem weitere Gespräche mit konkreten Ergebnissen folgen müssen.

Öko-Betriebe erhalten NABU- und Alnatura-Umstellungsförderung

abbi 250Drei Naturland Betriebe haben erfolgreich am NABU Wettbewerb „Gemeinsam Boden gut machen“ teilgenommen und ein Preisgeld von insgesamt 80.000 gewonnen. Der Naturland Betrieb von Familie Niklas aus dem bayerischen Wallgau im Oberen Isartal wurde heute auf der BIOFACH in Nürnberg prämiert, die beiden anderen Betriebe werden im Juni auf dem Berliner Umweltfestival ausgezeichnet.

Der alljährlich stattfindende Wettbewerb wird von der Alnatura Bio-Bauern-Initiative unterstützt und soll Betriebe, die frisch auf Öko-Landbau umgestellt haben, bei der Finanzierung der Umstellung unterstützen und damit den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen in Deutschland steigern.

Heigl: Verbindung von Öko und Sozial setzt auch qualitativ weltweit Maßstäbe

 2CA3416 mail 250x166Nürnberg, 13.02.2019 - Zur Biofach 2019 kann Naturland wieder mit hervorragenden Zahlen aufwarten: Das anhaltend gute Wachstum der vergangenen Jahre hat sich auch 2018 fortgesetzt – in Deutschland und weltweit. Aktuell wirtschaften 65.000 Bäuerinnen und Bauern in 58 Ländern der Erde nach Naturland Richtlinien – 19,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die landwirtschaftliche Fläche legte um 12,6 Prozent auf 386.000 Hektar zu. Dazu kommen noch 54.000 Hektar ökologische Waldwirtschaft, so dass nun insgesamt 440.000 Hektar Land nach Naturland Richtlinien bewirtschaftet werden.

Höchste Bio-Qualität: Milch soll am Ende so natürlich bleiben, wie sie von den Kühen kommt

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Wie erhält man den guten Geschmack der Öko-Milch bei der Verarbeitung? Im vierten von sechs Kurzfilmen öffnet die Molkerei Berchtesgadener Land ihre Tore und zeigt, wie werterhaltend und schonend der Prozess der Verarbeitung abläuft. Der Qualitätsanspruch ist hoch und Ziel ist es dem Kunden am Kühlregal ein gesundes, natürliches und vollwertiges Produkt anzubieten.

Der tägliche Ablauf in der Molkerei in Piding ist ein spannender Prozess. Denn die Natur verändert sich, die Arbeitszeiten verändern sich, die Tiere sind nicht jeden Tag gleich gut oder schlecht gelaunt - das alles wirkt sich auf die Milch aus und so unterliegt der Rohstoff Milch auch Schwankungen. Man will den Rohstoff Milch nicht besser oder schlechter machen als er ist - sondern ihn natürlich halten und gesunde Produkte herstellen.