Essen aus artgerechter Tierhaltung für München, dafür setzt sich das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ ein. Vom 10. - 12. April machte das Aktionsbündnis mit der Kunstinstallation „Alles hat ein Ende… (nur die Wurst hat keins)“ mitten auf dem Münchener Marienplatz auf sich aufmerksam. Anlass der Aktion war eine Sitzung des Gesundheitsausschusses des Stadtparlaments zum Thema „Artgerechte Tierhaltung“. 

Ziel des Bündnisses ist, dass sich die Landeshauptstadt München per Stadtratsbeschluss dazu verpflichtet, zukünftig nur noch Produkte einzusetzen bzw. zuzulassen, die nachweislich aus artgerechter Tierhaltung stammen.

Großer Bahnhof auf dem Naturland Hofgut Habitzheim: Die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz überreichte am Dienstag (12. April) das Bundesverdienstkreuz am Bande an Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Branchenverbands BÖLW und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied. Die Ministerin, die das Bundesverdienstkreuz in Vertretung von Bundespräsident Joachim Gauck überreichte, würdigte Löwenstein als „die deutsche Stimme des ökologischen Landbaus“.

Daneben hob Hinz das vielfältige weitere Engagement Löwensteins hervor, etwa als Entwicklungshelfer und als Autor von Büchern zum Thema Öko-Landbau und Welternährung. Löwenstein selbst betonte in seiner Dankesrede, die Auszeichnung zeige, dass der Öko-Landbau in der Gesellschaft angekommen sei und als wertvoller Impulsgeber für die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft breite Anerkennung finde.

Naturland & Partner auf BioWest (17. April) in Düsseldorf und BioOst (24. April) in Berlin

BioWestOstBerlin/Düsseldorf – „Naturland Qualität. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert Naturland auf der BioWest in Düsseldorf und der BioOst in Berlin wieder eine einzigartige Produkt-vielfalt in Öko und Fair. Insgesamt 15 Naturland Partner nehmen an den Gemeinschaftsständen auf den Messen teil. Zudem sind je rund 20 weitere Naturland Partner mit eigenen Ständen vertreten.

In der Vielfalt ihrer Produkte sind all diese Unternehmen miteinander verbunden durch das Naturland Qualitätsverständnis. Denn ob Eiernudeln aus dem Münsterland, Feinkost aus der Toskana, Schokolade mit fairem Kakao aus Lateinamerika oder Käse aus Oberbayern: Alle Lebensmittel mit Naturland oder Naturland Fair Zeichen werden nach den gleichen strengen Richtlinien hergestellt: Öko, Sozial und Fair.

Podiumsdiskussion im Rahmenprogramm der Fair Handeln

Auf der Fair Handeln, Deutschlands ältester und bedeutendster Fach- und Verbrauchermesse für die Themen Fairer Handel und globale Verantwortung - diskutierte Agnes Bergmeister aus der Naturland Fair Abteilung mit Martin Lang, dwp eG und Armin Massing vom Forum Fairer Handel über die Wirkungen des Fairen Handels.

Am Beispiel schokolierter Haselnüsse beleuchteten Sie die unterschiedlichen Wirkungen bei den verschiedenen Bauernfamilien. Dabei gingen sie auf alle Zutaten ein, die – gemäß den Naturland Fair Richtlinien – alle aus ökologischer Herstellung und fairem Handel stammen.

Slow Food und Fair Handeln in Stuttgart (31.03.-03.04.) – Naturland auf beiden Messen

SlowFood2016 250Guter Geschmack durch ökologische Erzeugung und soziale Qualität dank partnerschaftlicher Handelsbeziehungen: Für diese beiden Aspekte unserer Lebensmittelproduktion stehen die Frühjahrsmessen Slow Food und Fair Handeln, die vom 31. März bis 3. April parallel in Stuttgart stattfinden.

Naturland wird auf beiden Messen vertreten sein und dokumentiert so den Anspruch, dass Öko und Fair untrennbar zusammengehören. Deutlich wird das vor allem in der Zusatzzertifizierung Naturland Fair, mit der Naturland seit 2010 als einziger Öko-Verband weltweit Öko & Fair in einem Zeichen vereint – und das für Nord und Süd.

Neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR*, mit denen in die Genetik von Pflanzen und Tieren eingegriffen wird, müssen als Gentechnik eingestuft werden und gemäß dem Vorsorgeprinzip einer Risikoprüfung und Kennzeichnung unterliegen. Das fordert ein breites Bündnis von Verbänden sowie die 67.000 UnterzeichnerInnen des Aufrufs „Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren? Das machen wir nicht mit, Herr Minister Schmidt!“

Staatssekretär Robert Kloos nahm die Unterschriften am 17. März in Berlin entgegen. Der Appell wurde von 27 Verbänden aus der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft, Pflanzenzüchtern, Lebensmittelhandwerk, Umwelt- und Verbraucherschutz unterstützt.