Als wichtige Partner für den Erhalt der Tier- und Pflanzenarten sowie der Vielfalt der bayerischen Kulturlandschaften wurden sechs Naturland Betriebe mit der Auszeichnung "Naturschutzpartner Landwirt 2018" geehrt. Umweltminister Dr. Marcel Huber würdigte insgesamt 24 Betriebe aus Bayern für ihr landwirtschaftliches Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

Der Wettbewerb "Naturschutzpartner Landwirt" wurde 2018 erstmals vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz und dem Bayerischen Bauernverband gemeinsam mit Unterstützung der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) veranstaltet.

Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren, wo ihre Milch, ihre Eier und ihr Fleisch herkommen: Das ist das Ziel des in Kooperation von Nimmerland und Naturland produzierten Musikvideos "Meine Message ist Revolution".

Auf witzige und unterhaltsame Weise wird dabei der Frage nachgegangen, warum nicht auch Tiere einen fairen Arbeitsvertrag verlangen sollten.

Demo-Flächen zu Öko-Ackerbaustrategien und Fruchtfolgegestaltung vom 12. - 14. Juni in Bernburg

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Wie ökologischer Pflanzenbau in der Praxis erfolgreich funktioniert, das zeigt Naturland auf den DLG-Feldtagen vom 12. bis 14. Juni in Bernburg-Strenzfeld in Sachsen-Anhalt.

Auf den Naturland Demo-Flächen können Fachbesucher verschiedene Strategien in Ackerbau und Fruchtfolgegestaltung begutachten. MitarbeiterInnen der Fachberatung für Naturland und der Marktgesellschaft der Naturland Bauern stehen mit Praxisinformationen bereit.

Biodiversitt klein

Die Landwirtschaft ist weltweit einer der Hauptverursacher für den Verlust an biologischer Vielfalt. Monotonie und Intensivierung (der Landnutzung), Pestizide und ein sehr hoher Stickstoffeinsatz sind die Hauptgründe für den dramatischen Artenschwund in der heimischen Feldflur. Neue Zuchtmethoden und damit zu erzielende Fortschritte führen dazu, dass die genetische Verschiedenartigkeit der verwendeten Rassen bzw. Linien drastisch abnimmt.

Die ökologische Landwirtschaft dagegen schützt und fördert die biologische Vielfalt, wie unzählige Untersuchungen zeigen. Sie ist auch sehr viel stärker auf die Möglichkeiten der Selbstregulation angewiesen, die mit einer großen Vielfalt einhergeht.

Weltweites Bienensterben: Bienenhaltung in Mexiko durch illegalen Gensoja-Anbau bedroht – Brief der Honigimporteure an mexikanischen Präsidenten

Bienensterben Klein

Gräfelfing  – Das weltweite Bienensterben ist eine der bedrohlichsten Folgen der industriellen Landwirtschaft. Der Einsatz von Pestiziden bedroht die Bienen ebenso, wie der generelle Zustand der Agrarlandschaften. Diese sind auch in Deutschland immer leerer geräumt und bieten kaum noch Lebensraum für Bienen und andere Insekten.

„Statt Agro-Chemie brauchen wir generell wieder mehr ökologische Vielfalt auf unseren Wiesen und Feldern“, fordert Hubert Heigl, Präsident des Öko-Verbands Naturland, zum Weltbienentag am 20. Mai. Das gelte umso mehr im internationalen Rahmen, wo Bienen und Artenvielfalt zusätzlich durch Agro-Gentechnik und den damit einhergehenden massiven Pestizideinsatz bedroht sind.

Weltladen kleinDer Weltladentag 2018 nimmt dieses Jahr explizit Bezug auf die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN). Die 193 UN-Mitgliedsstaaten haben sich mit der Agenda 2030 darauf geeinigt, die globalen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Probleme gemeinsam anzugehen. Dazu haben sie sich 17 Ziele gesetzt, die für die Länder des globalen Nordens und Südens gleichermaßen gelten.

Auch der Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten steht dabei auf der Agenda. Und im Nachhaltigkeitsziel 12 steht explizit, dass nachhaltige Produktions- und Konsummuster weltweit zu fördern sind. Naturland stellt in seiner Arbeit seit 2017 den Beitrag von Fairem Handel und Ökolandbau zur Agenda 2030 dar.