Toskanische Bio-Cantina LaSelva stellt das Thema der Biodiversität der Meere in den Mittelpunkt

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Die maremmanische Bio-Cantina LaSelva präsentierte auf ihrem dritten "arte & vino"-Fest die fertiggestellte Marmorplastik des toskanischen Künstlers Giorgio Butini, welche den Unterwasser-Kunstpark "la casa dei pesci" (dt. "Haus der Fische") erweitert. Sie wird im Küstengewässer des benachbarten Talamone versenkt.
24 Kunstwerke und dutzende Sperrpoller wurden bereits von der Initiative gegen illegale Schleppnetz-Fischerei installiert. LaSelva bewirbt das Projekt und finanziert den Transport des 12 Tonnen schweren Marmorblocks der "Cave Michelangelo" aus Carrara im Weinabverkauf.
Am Festwochenende erläuterte Paolo Fanciulli den 500 Besuchern sein Projekt, das der international bekannte Pionier für nachhaltige Fischerei und sanften Fischereitourismus seit sieben Jahren leitet.

Ausweitung des Pilotprojekts auf 15 weitere Kooperativen in Burundi

Fair Handeln Burundi klein

Am Eröffnungstag der Fair Handeln Messe überreichten Staatsministerin Theresa Schopper und Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg einen Scheck in Höhe von 185.000 Euro für das Agroforst-Projekt in Burundi.

Thomas Hoyer, Geschäftsführer der WeltPartner eG und Hans Bartelme, Naturland Vize-Präsident freuen sich mit dieser neuen Förderung das Öko-Kaffeeprojekt in Burundi auszuweiten und auf die zukünftige enge Kooperation mit der Hochschule Rottenburg.

Naturland verabschiedet EU-weit erste Öko-Erzeugerrichtlinie für Insekten – Insekteneiweiß als nachhaltige Futterquelle nutzen

insects 250Gräfelfing – Insekten sind eine wichtige Proteinquelle der Zukunft. Sie können gerade auch in der Tierhaltung einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Fütterung leisten. 

Genau das ist auch das Ziel der EU-weit ersten Richtlinie für eine ökologische Insektenzucht, die auf der Delegiertenversammlung des Öko-Verbands Naturland am Donnerstag in Gräfelfing einstimmig verabschiedet wurde.

Naturland und GEPA unterstützen ugandische KaffeebäuerInnen

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KleinbäuerInnen weltweit leiden zum großen Teil schon heute unter den Auswirkungen des Klimawandels. Auch wenn Öko-Bauern oft besser gerüstet sind, weil zum Beispiel der Anbau in Agroforstsystemen Klimaextreme bis zu einem gewissen Grad abpuffern kann, gibt es auch dort Herausforderungen.

Unsere KollegInnen Manfred Fürst und Anne Hessenland sind zurzeit im Südwesten von Uganda, bei der Ankole Coffee Producers Cooperative Union (ACPCU). Vor Ort mit dabei ist auch Veselina Vasileva, politische Referentin der GEPA. Naturland und GEPA unterstützen die Kaffeegenossenschaft seit 2018 bei der Beratung der KaffeebäuerInnen um mit den jetzt schon spürbaren und noch kommenden Herausforderungen des Klimawandels umzugehen. 

Gegen Nationalismus und Populismus

Aufruf Europawahl Deligiertenversammlung Mai 2019 250x166Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Wir bäuerlichen Verbände sind überzeugt: Die großen Herausforderungen der Zukunft werden wir als Zivilgesellschaft nur gemeinsam in Europa und weltweit anpacken und bewältigen können.

Egoistisches und nationalistisches Denken sind dabei kontraproduktiv und gefährlich. Es braucht viele und laute Gegenstimmen, wenn jetzt autoritäre und antidemokratische Kräfte versuchen, die europäische Idee zu untergraben und Hass zu säen.

Gesetzespaket ist ein großer Schritt für die Artenvielfalt

hubert heigl 250x166München – Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) begrüßt das im Landtag eingebrachte Gesetzespaket zum Erhalt der Artenvielfalt. 

„Der soeben erschienene Bericht des Weltbiodiversitätsrats hat uns erneut vor Augen geführt, wie dramatisch der weltweite Artenschwund ist. Mit der Annahme des Volksbegehrens und den darüber hinaus auf den Weg gebrachten Gesetzesänderungen trägt die bayerische Politik dieser Erkenntnis Rechnung, was wir als Vertretung der Bio-Bäuerinnen und –Bauern in Bayern sehr begrüßen“, kommentierte LVÖ-Vorsitzender und Naturland Präsident Hubert Heigl.