Naturland Obstbaubetrieb Blank erhält Besuch von Minister Alexander Bonde

Minister Bonde besucht NatuFildenmoos – Deutsche Öko-Obstbauern nähern sich einer 100-prozentigen Versorgung des Marktes mit heimischen Öko-Äpfeln. Jedoch könnte die von der EU-Kommission geplante Totalrevision der EU-Öko-Verordnung diese Entwicklung gefährden. „Die Nachfrage nach gesunden und ökologisch erzeugten Lebensmitteln steigt seit Jahren kontinuierlich an. Öko-Obst hat seinen Marktanteil auch dank der Innovationskraft und des Engagements von Betrieben wie dem der Familie Blank kontinuierlich gesteigert.

Dass die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher fast ausschließlich mit heimischen Öko-Äpfeln versorgt werden können, unterstreicht den Erfolg der regionalen Erzeugung“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, nach der Besichtigung des Naturland Betriebs Blank in Ravensburg. Bonde besuchte den Öko-Obstbaubetrieb der Familie Blank am Dienstag (26. August) auf seiner diesjährigen Sommertour. Die Nachfrage nach Öko-Obst aus dem Südwesten sei sehr groß, sagte Heinrich Blank, Betriebsleiter und Sprecher Naturland Obstbau. „Im Südwesten werden die meisten Öko-Äpfel in Deutschland produziert, davon fast 50 Prozent alleine in Baden-Württemberg“, so Blank.

Öko-Kartoffelsaison läuft – Preise decken Kosten nicht

Ferber Hinz Foerster 250

Gräfelfing – Am heutigen Freitag eröffnete Umweltministerin Priska Hinz die Öko-Kartoffelsaison auf der Hessischen Staatsdomäne Marienborn in Büdingen. Zusammen mit Christoph Förster, Betriebsleiter des Naturland Hofes, und Johann Ferber von der Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen (MGH), holten sie die tollen Knollen aus dem Acker. „Regional und Bio sind zusammen ein unschlagbares Team“, mit diesem Statement betonte die Ministerin den Wert von heimischer Öko-Ware.

Doch parallel zur Kartoffelernte sacken derzeit die Preise im Lebensmitteleinzelhandel in den Keller. "Zu den aktuellen Kartoffel-Preisen kann kein Bio-Bauer kostendeckend arbeiten. Wir brauchen dringend verlässliche Handelsbeziehungen, die regionale Ware zu fairen Preisen garantieren“, erläutert Christoph Förster die derzeitige kritische Lage. Zusätzliche Umweltleistungen, wie Boden-, Wasser- und Artenschutz, die der ökologische Landbau durch seine umweltschonende Anbauweise generiert, müssen sich im Preisgefüge widerspiegeln. Nach dem Öko-Verband Naturland sind die Säulen Ökologie, Soziales, Ökonomie und Kultur Grundlage jeglicher nachhaltiger Lebens- und Wirtschaftsweise.

Quelle: Naturland

Am 8. Juli haben sich die Vertreter der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft auf Einladung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum „Runden Tisch Öko-Landbau" getroffen. Bei dem Termin bekräftigte der Minister seine kritische Haltung zur geplanten Totalrevision der EU-Öko-Verordnung durch die EU-Kommission.

Die Ernte schalenfester Öko-Frühkartoffeln in Deutschland hat begonnen. Und tatsächlich machen sie in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre. Denn die Knollen sind dank guter Witterungsverhältnisse etwa zwei Wochen früher erntereif als in den vergangenen Jahren. Im Öko-Anbau sind die Sorten Gloria, Solist, Anabelle und Anuschka bedeutende Frühkartoffel-Sorten. Je nach Region werden aber auch noch weitere Sorten angebaut. In Bayern etwa ist die Ditta mit rund 60 % marktführend, gefolgt von Belana, Agila, Prinzess, Sissi und Linda.

Kartoffeln stecken voller Energie und wichtiger Nährstoffe. Die Knolle enthält neben viel Vitamin C noch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und E in nennenswerter Menge. Auch der Kaliumgehalt der Kartoffel ist beträchtlich. Bis zu einem Drittel der empfohlenen Tageszufuhr kann durch Kartoffeln gedeckt werden. Den Ruf als Dickmacher trägt die Kartoffel zu Unrecht, denn sie hat nur 70 kcal pro 100 g. Entscheidend ist jedoch eine fettreduzierte Zubereitung. Trotz des hohen Wasseranteils von rund 70% sättigt sie dennoch gut. Mehr Wissenswertes, eine Liste mit Kartoffelsorten sowie Rezepten bietet die  Kartoffelfibel der Marktgenossenschaft der Naturland Bauern.
Eine Liste mit Kartoffel-Direktvermarktern finden Sie  hier. Da jedoch nicht jeder von ihnen auch Frühkartoffeln anbietet, fragen Sie am besten nach Sissi, Anuschka und Co.

Landesprogramm „Erlebnisbauernhof“: Minister Brunner zieht Bilanz auf Naturland Hof
Minister Brunner 250

Hilgertshausen – Erfolg durch Engagement: Auf dem Naturland Kunst- und Erlebnisbauernhof Ferlhof in Hilgertshausen (LK Dachau) können Kinder Öko-Landwirtschaft hautnah erfahren. Mit der Ausbildung zur Erlebnisbäuerin hat Erika Demmelmair ein zweites Standbein für sich und den gemeinsam mit Ehemann Max bewirtschafteten Betrieb geschaffen.

Mit großem Erfolg: Vor wenigen Wochen erst wurde die Naturland Bäuerin von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner für ihr Konzept als „Unternehmerin des Jahres 2014” ausgezeichnet. Am Donnerstag nun war der Minister zusammen mit rund 320 Schülern und 60 Ehrengästen auf dem Ferlhof zu Gast, um Bilanz des von der Staatsregierung geförderten Programms „Erlebnisbauernhof” zu ziehen.
„Dass unser Programm ein so großer Erfolg geworden ist, verdanken wir vor allem auch den engagierten Bäuerinnen und Bauern, die ihre Höfe zum attraktiven Lernort machen”, sagte Brunner. Hier könnten die Schüler nachhaltige Eindrücke bekommen.

Landesprogramm „Erlebnisbauernhof": Minister Brunner zieht Bilanz auf Naturland Hof. Hilgertshausen – Erfolg durch Engagement: Auf dem Naturland Kunst- und Erlebnisbauernhof Ferlhof in Hilgertshausen (LK Dachau) können Kinder Öko-Landwirtschaft hautnah erfahren.