Naturland Präsident Heigl zum Runden Tisch in der bayerischen Staatskanzlei

Volksbegehren Klein LVOEMünchen, 20.02.2019 - Nach dem überwältigenden Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern geht es nun an die praktische Umsetzung. Am Mittwoch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu einem Runden Tisch in die Staatskanzlei in München geladen.

Naturland Präsident Hubert Heigl, der als Vorsitzender der Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau (LVÖ) an dem Treffen teilnahm, wertet die erste Sitzung als positiven Auftakt, dem weitere Gespräche mit konkreten Ergebnissen folgen müssen.

Heigl: Verbindung von Öko und Sozial setzt auch qualitativ weltweit Maßstäbe

 2CA3416 mail 250x166Nürnberg, 13.02.2019 - Zur Biofach 2019 kann Naturland wieder mit hervorragenden Zahlen aufwarten: Das anhaltend gute Wachstum der vergangenen Jahre hat sich auch 2018 fortgesetzt – in Deutschland und weltweit. Aktuell wirtschaften 65.000 Bäuerinnen und Bauern in 58 Ländern der Erde nach Naturland Richtlinien – 19,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die landwirtschaftliche Fläche legte um 12,6 Prozent auf 386.000 Hektar zu. Dazu kommen noch 54.000 Hektar ökologische Waldwirtschaft, so dass nun insgesamt 440.000 Hektar Land nach Naturland Richtlinien bewirtschaftet werden.

Öko-Betriebe erhalten NABU- und Alnatura-Umstellungsförderung

abbi 250Drei Naturland Betriebe haben erfolgreich am NABU Wettbewerb „Gemeinsam Boden gut machen“ teilgenommen und ein Preisgeld von insgesamt 80.000 gewonnen. Der Naturland Betrieb von Familie Niklas aus dem bayerischen Wallgau im Oberen Isartal wurde heute auf der BIOFACH in Nürnberg prämiert, die beiden anderen Betriebe werden im Juni auf dem Berliner Umweltfestival ausgezeichnet.

Der alljährlich stattfindende Wettbewerb wird von der Alnatura Bio-Bauern-Initiative unterstützt und soll Betriebe, die frisch auf Öko-Landbau umgestellt haben, bei der Finanzierung der Umstellung unterstützen und damit den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen in Deutschland steigern.

Höchste Bio-Qualität: Milch soll am Ende so natürlich bleiben, wie sie von den Kühen kommt

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Wie erhält man den guten Geschmack der Öko-Milch bei der Verarbeitung? Im vierten von sechs Kurzfilmen öffnet die Molkerei Berchtesgadener Land ihre Tore und zeigt, wie werterhaltend und schonend der Prozess der Verarbeitung abläuft. Der Qualitätsanspruch ist hoch und Ziel ist es dem Kunden am Kühlregal ein gesundes, natürliches und vollwertiges Produkt anzubieten.

Der tägliche Ablauf in der Molkerei in Piding ist ein spannender Prozess. Denn die Natur verändert sich, die Arbeitszeiten verändern sich, die Tiere sind nicht jeden Tag gleich gut oder schlecht gelaunt - das alles wirkt sich auf die Milch aus und so unterliegt der Rohstoff Milch auch Schwankungen. Man will den Rohstoff Milch nicht besser oder schlechter machen als er ist - sondern ihn natürlich halten und gesunde Produkte herstellen.

Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 – Mehr als 230 Naturland Partner auf der Messe

biofach 250Nürnberg – Mit neuen Partnern und besonderen Attraktionen präsentiert sich Naturland in diesem Jahr auf der BIOFACH, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel in Nürnberg. Im Mittelpunkt stehen dabei das Thema Öko-Tierwohl und die breite Vielfalt der Naturland Betriebe und ihrer hochwertigen Produkte regional und weltweit.

In der Naturland Themenwelt in Halle 6 (Stand 211) können die MessebesucherInnen mit Virtual-Reality-Brillen hautnah erleben, wo die Bio-Milch herkommt und wie Öko-Kühe leben. Gleich nebenan geht es interaktiv weiter. MessebesucherInnen können auf einer interaktiven Weltkarte die breite Vielfalt und Herkunft von Produkten in Naturland und Naturland Fair Qualität erkunden, die Naturland Bäuerinnen und Bauern in über 50 Ländern der Erde erzeugen.

Naturland und PROVIEH zur Vorstellung der staatlichen Tierwohlkennzeichnung

ST aug17 NAL gut eichet 1115 250x166Gräfelfing/Kiel, 06.02.2019 – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat am Mittwoch in Berlin die Kriterien der geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichnung vorgestellt. Der Öko-Verband Naturland und die Tierschutzorganisation PROVIEH kritisieren den Vorschlag für eine freiwillige Kennzeichnung als Mogelpackung. „Das ist ein Vorschlag für Tierwohl in der Nische, der keine nennenswerten Verbesserungen für die Tiere bringt und den Verbrauchern beim Einkauf nicht weiterhilft“, sind sich Naturland Präsident Hubert Heigl und Angela Dinter von PROVIEH e.V. in ihrer Kritik einig.

„Statt einer freiwilligen Tierwohlkennzeichnung, benötigen wir eine verpflichtende und klare Kennzeichnung der Haltungsform, wie wir sie heute schon bei den Eiern haben. Die Verbraucher erwarten zu Recht mehr Transparenz und wollen nicht durch komplexe und intransparente Kriterien verunsichert werden.“ sagte Angela Dinter, Fachreferentin für Schweinehaltung bei PROVIEH e.V.