Die Ernte schalenfester Öko-Frühkartoffeln in Deutschland hat begonnen. Und tatsächlich machen sie in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre. Denn die Knollen sind dank guter Witterungsverhältnisse etwa zwei Wochen früher erntereif als in den vergangenen Jahren. Im Öko-Anbau sind die Sorten Gloria, Solist, Anabelle und Anuschka bedeutende Frühkartoffel-Sorten. Je nach Region werden aber auch noch weitere Sorten angebaut. In Bayern etwa ist die Ditta mit rund 60 % marktführend, gefolgt von Belana, Agila, Prinzess, Sissi und Linda.

Kartoffeln stecken voller Energie und wichtiger Nährstoffe. Die Knolle enthält neben viel Vitamin C noch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und E in nennenswerter Menge. Auch der Kaliumgehalt der Kartoffel ist beträchtlich. Bis zu einem Drittel der empfohlenen Tageszufuhr kann durch Kartoffeln gedeckt werden. Den Ruf als Dickmacher trägt die Kartoffel zu Unrecht, denn sie hat nur 70 kcal pro 100 g. Entscheidend ist jedoch eine fettreduzierte Zubereitung. Trotz des hohen Wasseranteils von rund 70% sättigt sie dennoch gut. Mehr Wissenswertes, eine Liste mit Kartoffelsorten sowie Rezepten bietet die  Kartoffelfibel der Marktgenossenschaft der Naturland Bauern.
Eine Liste mit Kartoffel-Direktvermarktern finden Sie  hier. Da jedoch nicht jeder von ihnen auch Frühkartoffeln anbietet, fragen Sie am besten nach Sissi, Anuschka und Co.