Oeko Bienen Christbaeume 350Bienen brauchen Artenvielfalt - und Artenvielalt braucht eine neue GAP. (Foto: Naturland)Berlin, 24.03.2021 – „Höfe retten, heimische Bio-Versorgung sichern, Umwelt & Klima schützen mit der GAP“: Unter dieser Überschrift haben sich die haben sich die deutschen Verbände der Öko-Bäuerinnen und -Bauern sowie der Unternehmen aus Herstellung und Handel in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.

Unmittelbar vor der nächsten Agrarminister:innenkonferenz fordern die im Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zusammengeschlossenen Verbände die Kanzlerin auf, die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) doch noch für den Einstieg in einen echten Systemwechsel in der Agrarpolitik zu nutzen. Denn weder das, was unter Deutscher Ratspräsidentschaft in Brüssel beschlossen wurde, noch die jetzt geplante nationale Umsetzung erfüllen diesen Anspruch.

Im Gegenteil: Der aktuelle Entwurf für den nationalen Strategieplan zur GAP leistet nicht viel mehr, als der alten Förderpolitik, die in erster Linie den bloßen Besitz von Fläche belohnt, einen etwas grüneren Anstrich zu verpassen. Mit dieser Politik werden das „20 Prozent Öko“-Ziel der Bundesregierung und das „25 Prozent Öko“-Ziel Europas aus dem „Green Deal“ der EU nicht erreicht, sondern „sehenden Auges torpediert“, heißt es in dem gemeinsamen Brief der Verbände, darunter Naturland.

Lesen Sie den gesamten offenen Brief hier.

Mehr Informationen zur GAP und ihrer Bedeutung für Umwelt, Artenschutz und eine wirklich zukunftsfähige Landwirtschaft gibt es auf der gemeinsamen Kampagnen-Homepage #wirlebenartenvielfalt von Naturland und LBV.