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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 54.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 400.000 Hektar. 

Reese Faires Fruehstueck 250Am 02.12.2016 veranstalteten das Forum Fairer Handel und Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das jährliche „Faire Frühstück“ im Deutschen Bundestag. Parlamentarier/innen nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Fairen Handel zu informieren.

Naturland Geschäftsführer Steffen Reese verwies auf die notwendige globale Gültigkeit des Fairen Handels:„ Bäuerinnen und Bauern, die beispielsweise Kakao in Südamerika produzieren, haben ein Anrecht, fair behandelt zu werden – wie auch beispielsweise heimische Milchviehbetriebe. Mit einer öko-fairen Landwirtschaft muss das Dumping der Erzeugerpreise beendet werden, global wie lokal!“

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In jeder Minute, die vergeht, wird Boden erstickt, verseucht, ausgenutzt, vergiftet, misshandelt, verbraucht. In den letzten 40 Jahren ist weltweit etwa ein Drittel des fruchtbaren Ackerbodens durch Erosion zerstört worden. Dabei ist der Boden die sprichwörtliche Grundlage unserer Ernährung und übernimmt wichtige Funktionen für den Klimaschutz und Wasserhaushalt. Die Initiative „People4Soil“, unterstützt von Naturland, fordert nun eine gesetzliche Grundlage zum Schutz des Bodens.

Über 400 Vereinigungen von europäischen NGOs, Forschungsinstituten, Bauernverbänden und Umweltschutzgruppen haben sich in der Koalition People4Soil vereint, die von der EU besondere Normen fordert um den Boden zu schützen. Unterstützen Sie die Aktion RETTE DEN BODEN MIT IHRER UNTERSCHRIFT

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Inspektorenschulung kleinIn der Naturland Hauptgeschäftsstelle Gräfelfing kommen in diesen Tagen 22 Inspektoren von 15 Kontrollstellen aus 11 unterschiedlichen Ländern zusammen, um an einem interaktiven zweitägigen Training zu den Naturland Richtlinien teilzunehmen. Schulungen dieser Art sind seit Jahren fester Bestandteil der Qualitätssicherung bei Naturland.

Naturland ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern, die in 44 Ländern der Erde hochwertige Öko-Lebensmittel nach den gleichen strengen Richtlinien erzeugen. Die Naturland Qualitätssicherung überwacht, dass die Richtlinien überall verstanden und einheitlich umgesetzt werden.

Landwirtschaft nach Hurrikan wieder aufbauen - BNN und Naturland richten Spendenkonto ein

Haiti zerstoerte Bananenplanage 250Hurrikan Matthew hat das Land Haiti, das zu den ärmsten der Welt gehört, schwer getroffen. Noch hat die reine Katastrophenhilfe oberste Priorität, um die Menschen mit dem unmittelbar Notwendigsten zu versorgen. Zugleich muss aber in der Landwirtschaft jetzt schon an die nächste Aussaat gedacht werden, damit die haitianischen Bauern nicht langfristig auf Lebensmittelhilfen angewiesen bleiben.

Unter dem Stichwort „Saatgut-Hilfe für Haiti“ haben Naturland und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Mit dem gespendeten Geld soll eine lokale Nichtregierungs-Organisation unterstützt werdenen, die haitianischen Bauern möglichst schnell mit dem benötigten Saatgut versorgt.

Naturland zum Welternährungstag am 16. Oktober

2016 Agropia Kartoffelvielfalt 250Zum Tag der Welternährung am 16. Oktober macht Naturland auf die Bedeutung der Kleinbauern zur Ernährungssicherung aufmerksam. Der freie Zugang zu Saatgut und Sortenvielfalt ist dabei eine Voraussetzung – was aber jetzt mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer passiert, ist genau das Gegenteil.

„Die Macht der Saatgut- und Pestizidkonzerne bedroht schon heute die genetische Grundlage unsere Ernährung“, warnt der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Welternährungstags

 

Naturland zum Welttag des Kaffees am 1. Oktober

Naturland Kaffeeanbau in Indien 250Am 1. Oktober ist Weltkaffeetag. Kaffee ist das mit Abstand meist getrunkene Getränk in Deutschland. Der Pro-Kopf-Konsum lag im vergangenen Jahr bei 162 Litern. Die Verbraucher sind anspruchsvoll was seine Zubereitung betrifft, aber auch ein Blick auf den Anbau lohnt.

Kaffee wird auf über zehn Millionen Hektar in 70 Ländern rund um den Globus angebaut, wobei die Anbauweisen sehr verschieden sind. „Naturland-Kaffee wird in standortgerechten Anbausystemen mit Schattenbäumen kultiviert und leistet dadurch einen echten Beitrag für Umwelt und Klima“, betont der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Weltkaffeetages.

Faires Frühstück bei Naturland – Erfolgreiches Treffen im Rahmen der Fairen Woche 2016

Faires Frühstück Gruppe 250Ökologischer Landbau und Fairer Handel leben von Vernetzung und starken Partnerschaften. Aus Anlass der diesjährigen Fairen Woche hat Naturland deshalb Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus der Region München am Dienstag (27.09.) zu einem gemeinsamen Fairen Frühstück eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gut 20 Vertreter von Kommunen, Unternehmen, Verbänden und privaten Initiativen folgten der Einladung in die Naturland Zentrale in Gräfelfing, darunter die Erste Bürgermeisterin von Gräfelfing, Uta Wüst, sowie Vertreterinnen des Referats für Gesundheit und Umwelt der Stadt München. Beide Kommunen sind als offizielle „Fairtrade-Towns“ in der Fair-Handels-Bewegung engagiert.

Produzentenrundreise im Rahmen der Fairen Woche 2016

Gruppenbild Peruanerinnen 250Aus dem Mutterland der Kartoffel auf den Scharlhof in Röhrmoos: Am Montag (26.9.) besuchten zwei Vertreterinnen der peruanischen Naturland Kleinbauern-Kooperative Agropia den Naturland Bauern Arthur Stein auf dessen Betrieb im oberbayerischen Röhrmoos.

„Naturland Bauern auf der ganzen Welt haben das Ziel, mit der Natur zu wirtschaften, Menschen mit hochwertigen Bio-Lebensmitteln zu versorgen und eine gesunde Lebensgrundlage für zukünftige Generationen zu erhalten“, sagte Stein, der auch dem Naturland Präsidium angehört, bei der Begrüßung seiner beiden peruanischen Kolleginnen. Bei einem Rundgang über den Scharlhof tauschten sich die Landwirte über die Praxis des ökologischen Kartoffelanbaus hierzulande und in den peruanischen Anden aus.