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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 54.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 400.000 Hektar. 

2015 Öko Imker Mexiko 250

Erteilen Sie der Agrogentechnik und Monsanto eine klare Absage und unterstützen sie die Maya-Imker in ihrer Petition. Am 28. Oktober kann das Oberste Gericht die Anbaugenehmigung von gentechnisch verändertem Soya auf der Halbinsel Yucatan zurücknehmen.

Mexikanische Behörden haben Monsanto die Zusage zum Anbau von 253.000 Hektar gentechnisch veränderten Soja auf der Yucatan-Halbinsel gegeben. Über 15.000 Kleinimker indigen Ursprungs, die dort noch traditionell imkern, sind in ihrer Existenz gefährdet. Auch Naturland Imker in Mexiko sind betroffen.

aware 4c 250Mehr Tierwohl durch eine verantwortungsvolle, artgerechte Haltung: Das ist seit jeher einer der Grundpfeiler des Öko-Landbaus. Dennoch sind Tierwohlchecks bislang nicht Bestandteil der Öko-Kontrolle nach EU-Verordnung. Naturland hat deshalb gemeinsam mit Bioland und Demeter ein eigenes System der Tierwohlkontrolle erarbeitet und seit 2014 in der Praxis etabliert.

Nun soll ein EU-gefördertes Projekt unter Beteiligung von Naturland verschiedene Ansätze für solche tierbezogenen Kontrollen aus den Mitgliedsländern auswerten und zusammenführen. Ziel von AWARE ist es, ein europaweites Prüfkonzept für tierbezogene Kriterien zu entwickeln und für Öko-Kontrolleure verfügbar zu machen.

Naturland zum Welternährungstag am 16. Oktober

Green Net Michael Commons 250Zur Lösung der weltweiten Ernährungskrise ist eine Stärkung der Kleinbauern in den betroffenen Gebieten unabdingbar. Weltweit hungern 795 Millionen Menschen. Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober fordert Naturland deshalb einen weltweiten Kurswechsel in der Landwirtschaft.

„Der Kampf gegen den Hunger muss vor Ort bei den Bauern und Bäuerinnen ansetzen. Sie müssen in der ökologischen Bewirtschaftung unterstützt werden, um die landwirtschaftliche Produktion nachhaltig zu steigern und die Ernährungssouveränität vor Ort sicher zu stellen,“ sagte Hans Hohenester, Präsidiumsvorsitzender von Naturland.

IFOAM - Organics International Imkerei Forum gegründet - Weltkonferenz 2016 in Argentinien

IFOAM 250 166Die Bedeutung der Bienen für die Landwirtschaft und damit das Überleben der Menschheit ist bekannt. Trotzdem ist die Honigbiene eine vom Aussterben bedrohte Art. Noch ist Zeit zum Handeln. Um die ökologische Bienenhaltung zu fördern und zur Rettung der Bienen beizutragen, wurde das IFOAM Imkerei Forum eingerichtet.

Das neue Forum bringt die Interessen und Erfahrungen von Imkern, traditionellen Honigsammlern, Landwirten, der Zivilgesellschaft und anderen Organisationen, die sich mit Bienen und ökologischer Imkerei beschäftigen, zusammen. Die Gründung geht auf eine gemeinsame Initiative von IFOAM, Naturland, FiBL, Coopsol, ECOSUR, Demeter und Apicon zurück. Die Gründungsmitglieder wählten Manfred Fürst, Leiter der internationalen Abteilung bei Naturland, zum Koordinator der Gruppe.

Gruppenfoto 250 166Am 25. September besuchte Teresa T. Gumban vom Panay Fair Trade Center (PFTC) aus den Philippinen Naturland. Begleitet wurde sie von Martin Lang, Vertreter der Fairhandelsgenossenschaft dwp. Teresa T. Gumban war der Einladung von Naturland Geschäftsführer Steffen Reese gefolgt, der im April 2015 anlässlich der Einweihung einer neuen Zuckerrohrmühle das PFTC besucht hatte.

Zuckerrohr ist eine wichtige Einnahmequelle für viele philippinische Familien und wird unter anderem zu schmackhaftem Mascobado-Zucker verarbeitet.

landraub 250Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden.

Diese Entwicklung, die nicht nur Bauern in den armen Ländern der Welt, sondern auch hier bei uns betrifft, ist das Thema des Films „Landraub“, der am 8. Oktober in Deutschland in die Kinos kommt. Regisseur Kurt Langbein porträtiert darin die Investoren und ihre Opfer. Und er spricht mit Experten wie dem langjährigen Naturland Präsidiumsmitglied Felix Löwenstein, der die Problematik auch in seinen Büchern „Foodcrash“ und „Es ist genug da. Für alle." bereits aufgegriffen hat.

Naturland Fair Betrieb SpeiseGut informiert über die Verbindung von Öko und Fair

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„Fairer Handel schafft Transparenz“: Unter diesem Motto steht die Faire Woche 2015, die am Freitag (11.9.) offiziell eröffnet wurde. Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, gab in der Markthalle IX in Berlin-Kreuzberg den Startschuss zu der bundesweiten Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland.

„Ohne Transparenz gibt es keine gerechten Handelsbeziehungen. Fairer Handel schafft diese Transparenz und stellt damit gleichzeitig unfaire Handelspraktiken in Frage“, erläuterte Robin Roth, Vorstandsvorsitzender des Forum Fairer Handel, das Motto der bis zum 25. September laufenden Aktionswoche. Das Forum, dem auch Naturland angehört, richtet die Faire Woche gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair aus.

Die neue Ausgabe des internationalen Mitgliedermagazins "Naturland Nachrichten International", I - 2015, ist online! Im internationalen Jahr der Böden liegt der Fokus der aktuellen Ausgabe auf dem Boden, einer endlichen Ressource.
Lesen Sie auf zwanzig Seiten Informationen rund um Naturland und seine Partnerorganisationen!