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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 65.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 440.000 Hektar. 

Naturland und GEPA unterstützen ugandische KaffeebäuerInnen

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KleinbäuerInnen weltweit leiden zum großen Teil schon heute unter den Auswirkungen des Klimawandels. Auch wenn Öko-Bauern oft besser gerüstet sind, weil zum Beispiel der Anbau in Agroforstsystemen Klimaextreme bis zu einem gewissen Grad abpuffern kann, gibt es auch dort Herausforderungen.

Unsere KollegInnen Manfred Fürst und Anne Hessenland sind zurzeit im Südwesten von Uganda, bei der Ankole Coffee Producers Cooperative Union (ACPCU). Vor Ort mit dabei ist auch Veselina Vasileva, politische Referentin der GEPA. Naturland und GEPA unterstützen die Kaffeegenossenschaft seit 2018 bei der Beratung der KaffeebäuerInnen um mit den jetzt schon spürbaren und noch kommenden Herausforderungen des Klimawandels umzugehen. 

Internationaler Tag des Fairen Handels

plakat weltladen KleinAm 11. Mai ist der Internationale Tag des Fairen Handels (World Fair Trade Day). An diesem Tag macht die Fair-Handels-Bewegung global auf ihre Vision einer gerechteren Welt sowie eines Handels zum Wohle von Menschen und Umwelt aufmerksam.

Mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai fordern Forum Fairer Handel, Weltladen-Dachverband und TransFair die Kandidat*innen dazu auf, Europa in der kommenden Wahlperiode zum Vorreiter für faire und nachhaltige Produktions- und Konsumbedingungen zu machen.

Update 8.5: Unterschriftenaktion abgeschlossen, 5.157 Unterschriften unterwegs zu PREDA

Preda Shay Cullen 255 166Naturland Fair Partner dwp – die WeltPartner eG und die Menschenrechtsorganisation PREDA fordern mit ihrer Unterschriftenaktion die Senatoren des philippinischen Senats auf, die Altersgrenze der Strafmündigkeit nicht herabzusetzen. Naturland und ein breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Fair-Handels-Organisationen und Weltläden aus Deutschland und Österreich unterstützen die Petition.

Die Philippinen stehen vor einer historischen Entscheidung, die Millionen philippinischer Kinder unter 15 Jahren betrifft. Die Strafmündigkeit soll auf 12 Jahre herabgesetzt werden.

Am 11. April jährt sich der Gründungstag der ILO zum 100. Mal

Herr Wu 250 167Für Naturland gehörte die soziale Verantwortung von Anfang an zum ökologischen Landbau dazu. 2005 goß Naturland dieses Selbstverständnis in Sozialrichtlinien, die die Einhaltung sozialer Standards entlang der ganzen Wertschöpfungskette abprüfbar machen.

Die Sozialrichtlinien von Naturland basieren unter anderem auf den UN-Konventionen für Menschen- und Kinderrechte sowie den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeiterorganisation (ILO). Diese nahm heute vor 100 Jahren ihre Arbeit mit dem Ziel auf, durch soziale Gerechtigkeit weltweiten Frieden herbeizuführen.

Naturland zum Weltwassertag am 22. März

Weltwassertag 2019 250x166Die Landwirtschaft ist weltweit der größte Wasserverbraucher. Nach Schätzungen des WWF verbraucht sie rund 70 Prozent der Wasserressourcen, in Entwicklungsländern sogar bis zu 90 Prozent.

Am 14. März hatte Naturland zur Versammlung der spanischen Mitgliedsbetriebe und Partner eingeladen. Zentrales Thema der Veranstaltung: Wasser. Alexander Koch von der internationalen Abteilung bei Naturland ging in seinem Vortrag insbesondere auf die Naturland Richtlinienanforderungen bezüglich einer nachhaltigen Wassernutzung ein.

Haushaltskürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit sind ein fatales Signal. Nachbesserungen sind dringend erforderlich

SAM 1129 250x166Gräfelfing/Berlin – Der Öko-Verband Naturland und das Forum Fairer Handel kritisieren die geplanten Kürzungen im Haushalt des Entwicklungsministeriums als kurzsichtig. Damit werde die Glaubwürdigkeit des entwicklungspolitischen Engagements der Bundesregierung massiv beschädigt.

„Die Bundesregierung hat sich auf die Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 verpflichtet. Dafür braucht es eine ambitionierte Entwicklungszusammenarbeit, die sich auch den Folgen der Klimakatastrophe stellt. Dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz nun ausgerechnet hier den Rotstift ansetzt, zeigt, dass er offensichtlich nicht verstanden hat, worum es geht“, sagte Steffen Reese, Geschäftsführer des Öko-Verbands Naturland und Mitglied im Vorstand des Forums Fairer Handel, am Donnerstag in Gräfelfing.

Bilanz der 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz an der Uni Hohenheim vom 01. - 03. März 2019

Steffen Reese Vortrag 250x166Die landwirtschaftliche Praxis muss bienen- und insektenfreundlicher werden – die Politik in Bund und Ländern, in Europa und weltweit steht deshalb in der Verantwortung die Landwirtschaft entsprechend zu unterstützen. Dieses Fazit ziehen die Veranstalter im Nachgang der 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz an der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Teilgenommen hatten über 300 Erwerbs- und Hobbyimker, Wissenschaftler,
Entwicklungsexperten und anderen Bienenbegeisterte. Organisiert wurde sie von der Universität Hohenheim, dem Öko-Verband Naturland und dem Imkereiforum des weltweiten Öko-Dachverbands IFOAM.

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz vom 1. bis 3. März an der Uni Hohenheim

Imkereitagung Florian Gerlach 250Weltweit kämpfen Imkerinnen und Imker mit den verschiedenen Auswirkungen einer zunehmend industrialisierten Landwirtschaft auf Bienengesundheit und Honigerzeugung. In besonderer Weise hiervon betroffen sind die Öko-Imker, die zum Beispiel immer weniger unbelastete Trachtgebiete zum Anflug für ihre Bienenvölker vorfinden. Aber auch viele nicht zertifizierte Imker in Deutschland klagen über monotone Agrarlandschaften, die kaum noch abwechslungsreiche Nahrungsgrundlagen für die Honigbiene bieten.

An der Universität Hohenheim in Stuttgart kommen vor diesem Hintergrund vom 1. bis 3. März Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Imkerei zur 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz zum gegenseitigen Austausch zusammen. Veranstalter sind die Universität Hohenheim gemeinsam mit Naturland und dem Apiculture Forum der International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM). Die Konferenz findet erstmals in Deutschland statt.