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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 65.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 440.000 Hektar. 

Naturland zum Weltwassertag am 22. März

Weltwassertag 2019 250x166Die Landwirtschaft ist weltweit der größte Wasserverbraucher. Nach Schätzungen des WWF verbraucht sie rund 70 Prozent der Wasserressourcen, in Entwicklungsländern sogar bis zu 90 Prozent.

Am 14. März hatte Naturland zur Versammlung der spanischen Mitgliedsbetriebe und Partner eingeladen. Zentrales Thema der Veranstaltung: Wasser. Alexander Koch von der internationalen Abteilung bei Naturland ging in seinem Vortrag insbesondere auf die Naturland Richtlinienanforderungen bezüglich einer nachhaltigen Wassernutzung ein.

Haushaltskürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit sind ein fatales Signal. Nachbesserungen sind dringend erforderlich

SAM 1129 250x166Gräfelfing/Berlin – Der Öko-Verband Naturland und das Forum Fairer Handel kritisieren die geplanten Kürzungen im Haushalt des Entwicklungsministeriums als kurzsichtig. Damit werde die Glaubwürdigkeit des entwicklungspolitischen Engagements der Bundesregierung massiv beschädigt.

„Die Bundesregierung hat sich auf die Nachhaltigkeitsziele der UN-Agenda 2030 verpflichtet. Dafür braucht es eine ambitionierte Entwicklungszusammenarbeit, die sich auch den Folgen der Klimakatastrophe stellt. Dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz nun ausgerechnet hier den Rotstift ansetzt, zeigt, dass er offensichtlich nicht verstanden hat, worum es geht“, sagte Steffen Reese, Geschäftsführer des Öko-Verbands Naturland und Mitglied im Vorstand des Forums Fairer Handel, am Donnerstag in Gräfelfing.

Bilanz der 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz an der Uni Hohenheim vom 01. - 03. März 2019

Steffen Reese Vortrag 250x166Die landwirtschaftliche Praxis muss bienen- und insektenfreundlicher werden – die Politik in Bund und Ländern, in Europa und weltweit steht deshalb in der Verantwortung die Landwirtschaft entsprechend zu unterstützen. Dieses Fazit ziehen die Veranstalter im Nachgang der 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz an der Universität Hohenheim in Stuttgart.

Teilgenommen hatten über 300 Erwerbs- und Hobbyimker, Wissenschaftler,
Entwicklungsexperten und anderen Bienenbegeisterte. Organisiert wurde sie von der Universität Hohenheim, dem Öko-Verband Naturland und dem Imkereiforum des weltweiten Öko-Dachverbands IFOAM.

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz vom 1. bis 3. März an der Uni Hohenheim

Imkereitagung Florian Gerlach 250Weltweit kämpfen Imkerinnen und Imker mit den verschiedenen Auswirkungen einer zunehmend industrialisierten Landwirtschaft auf Bienengesundheit und Honigerzeugung. In besonderer Weise hiervon betroffen sind die Öko-Imker, die zum Beispiel immer weniger unbelastete Trachtgebiete zum Anflug für ihre Bienenvölker vorfinden. Aber auch viele nicht zertifizierte Imker in Deutschland klagen über monotone Agrarlandschaften, die kaum noch abwechslungsreiche Nahrungsgrundlagen für die Honigbiene bieten.

An der Universität Hohenheim in Stuttgart kommen vor diesem Hintergrund vom 1. bis 3. März Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Imkerei zur 5. Internationalen Öko-Imkereikonferenz zum gegenseitigen Austausch zusammen. Veranstalter sind die Universität Hohenheim gemeinsam mit Naturland und dem Apiculture Forum der International Federation of Organic Agricultural Movements (IFOAM). Die Konferenz findet erstmals in Deutschland statt.

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Bei unserem Partner PFTC auf den Philippinen, auf der Insel Panay in der Provinz Antique, sind am 15. August 2018 erneut mehrere Menschen gezielt ermordet worden. Diesmal waren die Opfer Felix Salditos, der Ehemann der früheren PFTC Vorsitzenden Ruth Fe Salditos, zusammen mit sechs Kolleginnen und Kollegen.

Die GEPA, hat eine Mail-Kampagne gestartet. Schreiben auch Sie eine Mail oder einen Brief an die philippinische Botschaft und den philippinische Präsidenten Rodrigo Duterte mit der Aufforderung, für umgehende Aufklärung der aktuellen Mordfälle im nächsten Umfeld unseres Handelspartners Panay Fair Trade Center (PFTC) zu sorgen! Vorlagen dafür und weitere Infos finden Sie hier.

Am 10. Dezember jährt sich die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum 70. Mal

Menschenrechtstag Spruch1 250x166Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, liegt für Millionen von Kleinbauern und Landarbeitern in weiter Ferne. Drei Viertel der Armen und Hungernden dieser Welt leben in ländlichen Regionen. Gerade erst hat der UN-Menschenrechtsrat eine Erklärung über die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern angenommen. Sie soll die Durchsetzung der Menschenrechte auf dem Land fördern. Leider hat sich Deutschland, trotz vielfacher Aufforderungen, die UN-Erklärung zu unterstützen, wie die meisten EU-Länder bei der Abstimmung enthalten.

Süd Indien3 250x166(Aachen, Bad Honnef, Berlin, Bielefeld, Bonn, Gräfelfing, Hamburg, Hamm, Köln, Wuppertal, 19. November 2018) – Heute entscheidet die Vollversammlung der Vereinten Nationen nach sechs Jahren der Beratung über die UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten.

Ein breites Bündnis von 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Bundesregierung dazu auf, für die Annahme der Erklärung zu stimmen. Die Erklärung stärkt die Rechte von besonders diskriminierten, ausgegrenzten und in ihrer Existenz bedrohten Gruppen auf dem Land, die einen Großteil der Welternährung sichern.

Zur Zeit findet die zweitägige Inspektorenschulung in der Naturland Geschäftsstelle in Gräfelfing. Inspektoren können gar nicht genug von Naturland wissen. Stellen sie doch sicher, dass die Naturland Richtlinien auch überall auf der Welt eingehalten werden.

Da dürfen schon mal die Köpfe rauchen, wenn wie diese Tage vierzehn VertreterInnen von acht Kontrollstellen aus sieben europäischen Ländern zusammengekommen, um an einem interaktiven zweitägigen Training zu den Naturland Richtlinien teilzunehmen.