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Naturland International

Öko-Landbau weltweit

Naturland fördert den Öko-Landbau weltweit. Die Naturland Bäuerinnen und Bauern erzeugen ein breites Sortiment wertvoller Produkte: Kaffee aus Mexiko und Peru, Olivenöl aus Griechenland, Tee von indischen Berghängen, Ananas und andere tropische Früchte aus Uganda, Gewürze aus Sri Lanka. Die ökologische Landwirtschaft sichert kleinbäuerliche Existenzen und fördert die nachhaltige Bewirtschaftung der oft fragilen Öko-Systeme. Aktuell bewirtschaften rund 65.000 Naturland Bauern und Bäuerinnen weltweit eine Fläche von über 440.000 Hektar. 

IFOAM - Organics International Imkerei Forum gegründet - Weltkonferenz 2016 in Argentinien

IFOAM 250 166Die Bedeutung der Bienen für die Landwirtschaft und damit das Überleben der Menschheit ist bekannt. Trotzdem ist die Honigbiene eine vom Aussterben bedrohte Art. Noch ist Zeit zum Handeln. Um die ökologische Bienenhaltung zu fördern und zur Rettung der Bienen beizutragen, wurde das IFOAM Imkerei Forum eingerichtet.

Das neue Forum bringt die Interessen und Erfahrungen von Imkern, traditionellen Honigsammlern, Landwirten, der Zivilgesellschaft und anderen Organisationen, die sich mit Bienen und ökologischer Imkerei beschäftigen, zusammen. Die Gründung geht auf eine gemeinsame Initiative von IFOAM, Naturland, FiBL, Coopsol, ECOSUR, Demeter und Apicon zurück. Die Gründungsmitglieder wählten Manfred Fürst, Leiter der internationalen Abteilung bei Naturland, zum Koordinator der Gruppe.

Gruppenfoto 250 166Am 25. September besuchte Teresa T. Gumban vom Panay Fair Trade Center (PFTC) aus den Philippinen Naturland. Begleitet wurde sie von Martin Lang, Vertreter der Fairhandelsgenossenschaft dwp. Teresa T. Gumban war der Einladung von Naturland Geschäftsführer Steffen Reese gefolgt, der im April 2015 anlässlich der Einweihung einer neuen Zuckerrohrmühle das PFTC besucht hatte.

Zuckerrohr ist eine wichtige Einnahmequelle für viele philippinische Familien und wird unter anderem zu schmackhaftem Mascobado-Zucker verarbeitet.

landraub 250Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden.

Diese Entwicklung, die nicht nur Bauern in den armen Ländern der Welt, sondern auch hier bei uns betrifft, ist das Thema des Films „Landraub“, der am 8. Oktober in Deutschland in die Kinos kommt. Regisseur Kurt Langbein porträtiert darin die Investoren und ihre Opfer. Und er spricht mit Experten wie dem langjährigen Naturland Präsidiumsmitglied Felix Löwenstein, der die Problematik auch in seinen Büchern „Foodcrash“ und „Es ist genug da. Für alle." bereits aufgegriffen hat.

Naturland Fair Betrieb SpeiseGut informiert über die Verbindung von Öko und Fair

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„Fairer Handel schafft Transparenz“: Unter diesem Motto steht die Faire Woche 2015, die am Freitag (11.9.) offiziell eröffnet wurde. Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, gab in der Markthalle IX in Berlin-Kreuzberg den Startschuss zu der bundesweiten Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland.

„Ohne Transparenz gibt es keine gerechten Handelsbeziehungen. Fairer Handel schafft diese Transparenz und stellt damit gleichzeitig unfaire Handelspraktiken in Frage“, erläuterte Robin Roth, Vorstandsvorsitzender des Forum Fairer Handel, das Motto der bis zum 25. September laufenden Aktionswoche. Das Forum, dem auch Naturland angehört, richtet die Faire Woche gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair aus.

Die neue Ausgabe des internationalen Mitgliedermagazins "Naturland Nachrichten International", I - 2015, ist online! Im internationalen Jahr der Böden liegt der Fokus der aktuellen Ausgabe auf dem Boden, einer endlichen Ressource.
Lesen Sie auf zwanzig Seiten Informationen rund um Naturland und seine Partnerorganisationen!

Einmal im Jahr trifft sich der Internationale Beirat von Naturland im Vorfeld der Naturland Delegiertenversammlung in Gräfelfing. In diesem Jahr diskutierte er vom 19. bis 20. Mai gemeinsam mit dem Naturland Team Herausforderungen und Chancen für den Ökologischen Landbau in verschiedenen Regionen der Welt.

Es wurde berichtet aus Südamerika, Afrika, Indien, Süd-Ostasien und Europa. Auch die Situationen auf dem deutschen, europäischen und den jeweiligen heimischen Öko-Märkten wurden beleuchtet. Leitfaden aller Berichte war die Frage der Ökologischen Intensivierung.

Die gemeinsame Kampagne des Netzwerks Forum Fairer Handel und des Weltladen-Dachverbands setzt sich dafür ein, dass global agierende deutsche Unternehmen bei der Verletzung von Menschen- und Arbeitsrechten zukünftig zur Verantwortung gezogen werden. Naturland ist Mitglied im Netzwerk Forum Fairer Handel und ruft zur Teilnahme an der die Kampagne begleitende Unterschriftenaktion an die Bundesregierung auf.

Der Faire Handel zeigt seit mehr als vierzig Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 könnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen. Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich daher für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein.

Zur Kampagne und Unterschriftenaktion.

2015 ist das Jahr der Böden

Gesunde Böden sind der Schlüssel zur Ernährungssicherung. Sie schützen Klima und Wasser und beherbergen ein Viertel der Biodiversität unseres Planeten. Ihre Bedeutung soll das Internationale Jahr der Böden vergegenwärtigen, das die UNO für 2015 ausgerufen hat. Weil für den Ökolandbau die Bewahrung der lebenswichtigen Ressource Boden seit jeher im Mittelpunkt steht, veranstaltet die Naturland Fachberatung regelmäßig die „Ausbildung zum Bodenpraktiker“ und die Naturland Ackerbautagung.

Auch 2015 können Naturland Bauern erneut ihr Wissen über den Boden und seine Pflege vertiefen. Als Startschuss dreht sich auf der Grünen Woche im Januar auf der Naturland Aktionsfläche alles um das Thema Boden.