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Naturland International

2015 11 05 FairhandelFruechstueck FFH ChristianDitsch 350Naturland Geschäftsführer Reese, Staatssekretär Fuchtel und Saskia Esken vom parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung (v.l.n.r. - Foto: FFH/Christian Ditsch)Fair verköstigt in den parlamentarischen Arbeitstag hieß es am Donnerstag (5.11.) für insgesamt 18 Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Das Forum Fairer Handel (FFH) und der Parlamentarische Staatssekretär im Entwicklungsministerium, Hans-Joachim Fuchtel, hatten gemeinsam zum Fairen Frühstück in die Parlamentskantine im Berliner Reichstagsgebäude geladen. Dabei konnten sich die Abgeordneten aus erster Hand über den Fairen Handel informieren.

So stellte Naturland Geschäftsführer Steffen Reese, der zugleich Vorstandsmitglied des FFH ist, unter anderem die aktuellen Entwicklungen beim Naturland Fair Zeichen dar. Stefan Bockemühl, Geschäftsführer von El Puente, und Klaus Kruse, Geschäftsführender Vorstand von Ethiquable, berichteten über die Fair-Handels-Importorganisationen in Deutschland. Und Maria Evertz, Vorstand des Weltladen-Dachverbands, informierte über das umfangreiche Engagement der Weltläden für verbindliche Regeln zur Unternehmensverantwortung. Die Vertreter/innen des Forums Fairer Handel und die Abgeordneten tauschten sich darüber aus, wie die Abgeordneten im Rahmen ihrer Arbeit den Fairen Handel und seine politischen Anliegen unterstützen können.

„Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt den Fairen Handel seit vielen Jahren. Ich begrüße die positive wirtschaftliche Entwicklung des Fairen Handels sowie das Engagement der Fair-Handels-Organisationen für Unternehmensverantwortung sehr. Denn letztlich geht es darum, den gesamten internationalen Handel fairer und nachhaltiger zu gestalten“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

„Das kontinuierliche Wachstum im Fairen Handel ist für uns ein klares Votum dafür, dass vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine nachhaltige Entwicklung am Herzen liegt“, sagte Manuel Blendin, Geschäftsführer des Forum Fairer Handel. Doch damit soziale Mindeststandards für Arbeitnehmer und Kleinproduzentinnen weltweit Wirklichkeit werden könnten, müssten die politischen Rahmenbedingungen verändert werden. „So brauchen wir endlich auch verbindliche Regeln zur Unternehmensverantwortung für deutsche Unternehmen“, forderte Blendin.

„Mensch. Macht. Handel.Fair“ heißt eine Petition des FFH an die Bundesregierung für den weltweiten Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten. Darin wird gefordert, dass ein Gesetz für verbindliche menschenrechtliche Unternehmensverantwortung noch 2016 verabschiedet werden soll. Mehr als 35.000 Menschen haben bereits unterschrieben. Unterstützen auch Sie die Forderung mit ihrer Stimme.

Zur Online-Petition geht es ›hier.

Das Video zur Kampagne sehen Sie ›hier.