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Naturland International

Naturland zum Welttag des Kaffees am 1. Oktober

Naturland Kaffeeanbau in Indien 250Am 1. Oktober ist Weltkaffeetag. Kaffee ist das mit Abstand meist getrunkene Getränk in Deutschland. Der Pro-Kopf-Konsum lag im vergangenen Jahr bei 162 Litern. Die Verbraucher sind anspruchsvoll was seine Zubereitung betrifft, aber auch ein Blick auf den Anbau lohnt.

Kaffee wird auf über zehn Millionen Hektar in 70 Ländern rund um den Globus angebaut, wobei die Anbauweisen sehr verschieden sind. „Naturland-Kaffee wird in standortgerechten Anbausystemen mit Schattenbäumen kultiviert und leistet dadurch einen echten Beitrag für Umwelt und Klima“, betont der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Weltkaffeetages.

Faires Frühstück bei Naturland – Erfolgreiches Treffen im Rahmen der Fairen Woche 2016

Faires Frühstück Gruppe 250Ökologischer Landbau und Fairer Handel leben von Vernetzung und starken Partnerschaften. Aus Anlass der diesjährigen Fairen Woche hat Naturland deshalb Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus der Region München am Dienstag (27.09.) zu einem gemeinsamen Fairen Frühstück eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gut 20 Vertreter von Kommunen, Unternehmen, Verbänden und privaten Initiativen folgten der Einladung in die Naturland Zentrale in Gräfelfing, darunter die Erste Bürgermeisterin von Gräfelfing, Uta Wüst, sowie Vertreterinnen des Referats für Gesundheit und Umwelt der Stadt München. Beide Kommunen sind als offizielle „Fairtrade-Towns“ in der Fair-Handels-Bewegung engagiert.

Produzentenrundreise im Rahmen der Fairen Woche 2016

Gruppenbild Peruanerinnen 250Aus dem Mutterland der Kartoffel auf den Scharlhof in Röhrmoos: Am Montag (26.9.) besuchten zwei Vertreterinnen der peruanischen Naturland Kleinbauern-Kooperative Agropia den Naturland Bauern Arthur Stein auf dessen Betrieb im oberbayerischen Röhrmoos.

„Naturland Bauern auf der ganzen Welt haben das Ziel, mit der Natur zu wirtschaften, Menschen mit hochwertigen Bio-Lebensmitteln zu versorgen und eine gesunde Lebensgrundlage für zukünftige Generationen zu erhalten“, sagte Stein, der auch dem Naturland Präsidium angehört, bei der Begrüßung seiner beiden peruanischen Kolleginnen. Bei einem Rundgang über den Scharlhof tauschten sich die Landwirte über die Praxis des ökologischen Kartoffelanbaus hierzulande und in den peruanischen Anden aus.

Faire Woche 2016: Vertreterinnen peruanischer Naturland Kooperative auf Rundreise

FaireWoche2016Logo 250Öko-Landbau und Fairer Handel verbinden Bäuerinnen und Bauern in aller Welt. Die Naturland Fair Zertifizierung vereint beides – Öko und Fair – in einem Zeichen. Während der diesjährigen Fairen Woche, der bundesweiten Aktionswoche zum Fairen Handel, werden zwei Naturland Bäuerinnen aus Peru im Rahmen einer Rundreise durch ganz Deutschland davon berichten, wie Öko-Landbau und Fairer Handel zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen.

Unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“ informiert die Faire Woche in diesem Jahr vom 16. bis 30. September mit bundesweit mehr als 2.000 Veranstaltungen über den Fairen Handel in Deutschland und weltweit. Hauptveranstalter ist das Forum Fairer Handel, das sich mit seinen Mitgliedsorganisationen – darunter Naturland – als die politische Stimme der Fair-Handels-Bewegung in Deutschland versteht.

Naturland Fair auf der Fair Handels Messe Bayern in Augsburg

FairHandelsMesseBayern250Immer mehr Label weisen Produkte als nachhaltig aus. Echte Nachhaltigkeit entsteht aber nur dann, wenn Produkte ökologisch erzeugt und fair gehandelt wurden. Beides vereint Naturland Fair seit 2010 in einem Zeichen. Wie das konkret wirkt, von Lateinamerika über die Türkei bis ins Voralpenland, macht Naturland auf der Fair Handels Messe Bayern am 15. und 16. Juli in Augsburg erlebbar.

Wie Nord und Süd zusammenkommen und welchen konkreten Nutzen die Erzeuger davon haben, zeigt sich an einem Produkt wie den Naturland Fair zertifizierten schokolierten Haselnüssen der Fair-Handelsgenossenschaft dwp eG. Auf der Fair Handels Messe Bayern beleuchtet Naturland u.a. dieses Beispiel und zeigt die ganze Vielfalt öko-fairer Produkte aus Nord und Süd.

Naturland fordert zum Welttag der Schokolade am 7. Juli ein Umdenken im Kakaoanbau

Kakaobauer klein bearbeitet 1116 Tafeln Schokolade verdrückt jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Gerade einmal rund zweieinhalb Tafeln davon sind Öko und Fair. Die Kleinbauern, die über 90 Prozent des weltweit erzeugten Kakaos anbauen, leben zumeist in bitterer Armut. Schlagzeilen wie süße Schokolade und bittere Bohnen haben die Verbraucher aufgeschreckt und daher wird Schokolade immer häufiger mit verschiedenen konventionellen Nachhaltigkeitssiegeln beworben. Eine wirkliche Alternative bietet aber nur der ökologische Anbau in Verbindung mit fairem Handel.

„Nachhaltig ist Kakaoanbau erst dann, wenn das Anbausystem ökologisch ist und der Kakao fair gehandelt wird, so dass die Bauern von den paar Hektar Land, das sie haben, leben können. Alles andere ist Augenwischerei und führt Verbraucher in die Irre,“ betont Naturland Präsident Hans Hohenester anlässlich des Welttages der Schokolade am 7. Juli.

Am 10. Februar 2016 hatten Oikocredit und Naturland zu einem gemeinsamen Abendempfang in das Literaturhaus nach Nürnberg geladen. Da die Biofach jedes Jahr viele Naturland Partner­organisationen aus aller Welt nach Nürnberg bringt, hatte Naturland auch schon in den Jahren zuvor während der Messe eine Versammlung der internationalen Mitglieder organisiert.

Dieses Jahr entschied man sich für eine gemeinsame Veranstaltung mit Oikocredit, um den Austausch unter den Partnerorganisationen beider Organisationen anzuregen bzw. zu intensivieren.

Olivenoelaward BF 2016 mitUrkundeundOel Bild1Auf der BIOFACH gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Auszeichnungen für langjährige Naturland Mitgliedsbetriebe und Partner. Zum wiederholten Mal erfolgreich war der griechische Naturland Partner Biocyclic Network. Beim „BioFach 2016 Olive Oil Award“ wurde dieses Mal das extra native biozyklische Olivenöl von Samira und Johannes Eisenbach aus Kalamata/Messinia unter den TOP 10 ausgezeichnet. Zum dritten Mal in Folge wird damit ein nach den Naturland Standards erzeugtes Olivenöl unseres griechischen Partners Biocyclic Network auf der BIOFACH ausgezeichnet.

Alle Öle wurden nach Geruch, Geschmack und allgemeinem Zustand bewertet. Hier erhielt das Olivenöl des Panhellenischen Bio-Betriebsnetzes Bicocyclic Network Bestnoten und wurde zurecht mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.