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Naturland International

Mexikanische Delegation sucht Unterstützer in Deutschland - Besuch bei Naturland

Maya Imkerinnen 250Illegaler Anbau von Gensoja in Mexiko bedroht die Existenz der indigenen Maya-Imker auf der Halbinsel Yukatan. Durch die zunehmende Ausbreitung der Sojafelder gerät unter anderem die Honigproduktion der Mayas in Gefahr. Fast die Hälfe des mexikanischen Export-Honigs geht nach Deutschland, das weltweit an der Spitze des Pro-Kopf-Verbrauchs an Honig liegt.

Eine Delegation von Maya-Imkerinnen besuchte am Mittwoch (27.09.) die Naturland Zentrale in Gräfelfing, um von ihrem schwierigen Kampf zu berichten. Manfred Fürst, Leiter der internationalen Abteilung bei Naturland sagte den mexikanischen Gästen die weitere Unterstützung des Verbands zu. Nicht zuletzt gebe es auch einige Naturland Imker auf Yukatan, unterstrich Fürst, der zugleich Koordinator des IFOAM Apiculture Forum ist, der weltweiten Vereinigung der Öko-Imker.

Öko-faire Nord-Südprodukte schaffen Perspektiven – Hofrundgang und Molkereibesuch

Bananenbauern treffen Milchbauern 250

Deutsch-ecuadorianisches Öko-Treffen auf dem Großrachlhof in Grassau: Im Rahmen der Fairen Woche haben die beiden Naturland Bananenbauern Marcelo Matute und Yhony Yanzaguano am Mittwoch (27.09.) ihre bayerischen Kollegen Miriam und Jakob Sichler besucht.

Die einen kultivieren Bananen im tropischen Ecuador, die anderen produzieren Milch im Voralpenland. Doch die drei Öko-Bauern verbindet mehr, als man auf den ersten Blick vielleicht meinen würde. Alle drei sind Mitglied bei Naturland, alle drei sind genossenschaftlich organisiert und die Rohstoffe, die sie erzeugen, werden in der Molkerei Berchtesgadener Land zu einem rundum öko-fairen Joghurt verarbeitet.

Naturland Kaffeeproduzent aus Uganda zu Besuch bei Naturland Milchbauer in Oberbayern

Naturland Bauern Maniragaba Schlickenrieder 250

Zwei Bauern, zwei Kontinente, eine gemeinsame Überzeugung: Die Zukunft unserer Ernährung liegt in der Verbindung von Öko-Landbau und Fairem Handel. Darüber waren sich Stanley Maniragaba, Betriebsleiter der Naturland Kaffeekooperative Ankole Coffee Producers‘ Co-operative Union (ACPCU) in Uganda, und Georg Schlickenrieder, Naturland Milchbauer aus Oberbayern, schnell einig. Im Rahmen der diesjährigen Fairen Woche besuchte Maniragaba seinen Naturland Kollegen Schlickenrieder am Montag (18.09.) auf dessen Betrieb in Otterfing.

Beim Hofrundgang tauschten sich die beiden Öko-Erzeuger über die jeweiligen Perspektiven aus, die sie auf und durch den Fairen Handel haben. „Durch den Fairen Handel können wir unseren Farmern einen guten Preis zahlen. Nur so können sie es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken“, sagte Stanley Maniragaba.

Naturland bringt Öko-Kompetenz in der Entwicklungszusammenarbeit ein

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Gräfelfing – Naturland begrüßt das klare Bekenntnis von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller zum Öko-Landbau. „Die ökologische und sozial orientierte Landwirtschaft ist der Schlüssel zur Bekämpfung von globalen Umweltproblemen, Hunger und Armut. Es ist gut, dass diese Erkenntnis aus dem Weltagrarbericht 2008 künftig auch die Entwicklungspolitik der Bundesregierung prägen soll“, sagte Naturland Geschäftsführer Steffen Reese am Montag in Gräfelfing.

Reese reagierte damit auf eine Ankündigung von Bundesminister Müller, wonach die innovativen Methoden des ökologischen Landbaus in der Entwicklungspolitik in Zukunft eine zentrale Rolle spielen sollen.

Faire Woche 2017 vom 15. bis 29. September

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Unter dem Motto „Fairer Handel schafft Perspektiven“ startet am Freitag die diesjährige Faire Woche (15. – 29. September). Bundesweit machen mehr als 2.000 Veranstaltungen den Fairen Handel erlebbar. Ein Höhepunkt der Fairen Woche sind die Produzentenreisen, bei denen auch Naturland Bäuerinnen und Bauern von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen mit dem Fairen Handel berichten.

Für Naturland gehören Ökologischer Landbau und Fairer Handel untrennbar zusammen. „Öko-Landbau ist umwelt- und gesundheitsverträglich und damit fair zu Mensch, Tier und Natur“, sagt Hubert Heigl, Präsident des Öko-Verbandes Naturland, mit Blick auf die Faire Woche. Gerade die Kleinbauern im globalen Süden werden Dank Öko-Landbau unabhängig von teurer Agro-Chemie. Der Faire Handel wiederum sorgt dafür, dass sie von ihrer Arbeit leben können.

Naturland Partner in Palästina als „Mutmacher“ ausgezeichnet – Preisverleihung am 8. September

Nasser Abufarha Der Direktor des Naturland Fair Partners Canaan Fair Trade aus Palästina, Nasser Abufarha, ist einer der fünf Preisträger des One World Award 2017. Er wird für seine Pionierleistung im Öko-Landbau und Fairen Handel im Nahen Osten geehrt.

„Wir freuen uns, dass Nasser Abufarha mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet wird. Seine Arbeit in Palästina ist ein authentisches und innovatives Beispiel dafür, wie Bauern von Öko und Fair profitieren können“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl am Montag anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der Preisgewinner.

Landwirtschaft nach Hurrikan wieder aufbauen - BNN und Naturland richten Spendenkonto ein

Haiti zerstoerte Bananenplanage 250Hurrikan Matthew hat das Land Haiti, das zu den ärmsten der Welt gehört, schwer getroffen. Noch hat die reine Katastrophenhilfe oberste Priorität, um die Menschen mit dem unmittelbar Notwendigsten zu versorgen. Zugleich muss aber in der Landwirtschaft jetzt schon an die nächste Aussaat gedacht werden, damit die haitianischen Bauern nicht langfristig auf Lebensmittelhilfen angewiesen bleiben.

Unter dem Stichwort „Saatgut-Hilfe für Haiti“ haben Naturland und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Mit dem gespendeten Geld soll eine lokale Nichtregierungs-Organisation unterstützt werdenen, die haitianischen Bauern möglichst schnell mit dem benötigten Saatgut versorgt.

Naturland zum Welternährungstag am 16. Oktober

2016 Agropia Kartoffelvielfalt 250Zum Tag der Welternährung am 16. Oktober macht Naturland auf die Bedeutung der Kleinbauern zur Ernährungssicherung aufmerksam. Der freie Zugang zu Saatgut und Sortenvielfalt ist dabei eine Voraussetzung – was aber jetzt mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer passiert, ist genau das Gegenteil.

„Die Macht der Saatgut- und Pestizidkonzerne bedroht schon heute die genetische Grundlage unsere Ernährung“, warnt der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester anlässlich des Welternährungstags