Naturland e.V.

Bauern und Bäuerinnen fordern die Klimawende

climate 250Die Klimakrise erlaubt kein Zögern mehr! Seit dem ersten bäuerlichen Klimaapel vor der Weltklimakonferenz von Paris 2015 hat sich die Klimakrise massiv verschärft. Deshalb erneuern Bäuerinnen und Bauern ihren gemeinsamen Appell für eine sofortige Klimawende und schließen sich damit den Forderungen der Kinder und Jugendlichen der #FridaysForFuture-Bewegung an.

Vor der Agrarministerkonferenz der Länder vom 10. bis 12. April in Landau fordert Naturland gemeinsam mit weiteren Verbänden, die Bäuerinnen und Bauern noch konsequenter beim Umbau hin zu einer klimaschonenden Landwirtschaft zu unterstützen. zudem wird die Verabschiedung eines Klimagesetzes noch in diesem Jahr gefordert, dass die deutschen Klimaziele zur Begrenzung der Erdeerwärmung auf maximal 1,5 Grad festschreibt.

LVÖ Bayern zur Erklärung von CSU und Freien Wählern

Volksbegehren Klein LVOEMünchen, 03.04.2019 - Indem sie das Volksbegehren annehmen wollen, zeigen die Regierungsfraktionen, dass sie den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in Bayern nach einem deutlich besseren Schutz der Artenvielfalt ernst nimmt. Der angekündigte Dreiklang aus annehmen, verbessern und versöhnen geht aus Sicht der LVÖ Bayern in die richtige Richtung.

„Der heute zum Ausdruck gebrachte Wille der Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern, in einem großen Wurf, auch über das Volksbegehren hinaus, Gesetze für mehr Naturschutz in Bayern auf den Weg zu bringen und den Schutz der Artenvielfalt zu einem Schwerpunkt der Politik im Freistaat zu machen, zeigt wie erfolgreich das Volksbegehren das drängende Thema in den Fokus gerückt hat“, betont Hubert Heigl, Naturland Präsident und erster Vorsitzender der LVÖ Bayern.

Naturland Präsident Heigl zum Runden Tisch in der bayerischen Staatskanzlei

Volksbegehren Klein LVOEMünchen, 20.02.2019 - Nach dem überwältigenden Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern geht es nun an die praktische Umsetzung. Am Mittwoch hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu einem Runden Tisch in die Staatskanzlei in München geladen.

Naturland Präsident Hubert Heigl, der als Vorsitzender der Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau (LVÖ) an dem Treffen teilnahm, wertet die erste Sitzung als positiven Auftakt, dem weitere Gespräche mit konkreten Ergebnissen folgen müssen.

Die Artenvielfalt in Bayern retten durch mehr Naturschutz und Öko-Landbau im Freistaat: So lautet das Ziel des Volksbegehrens "Artenvielfalt – Rettet die Bienen!". Mehr als 100 Bündnispartner - darunter die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) mit ihren Mitgliedsverbänden Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis - haben sich entschlossen dieses Volksbegehren zu unterstützen.

Ziel ist zunächst, dass vom 31. Januar bis zum 13. Februar 2019 knapp eine Million bayerische Wahlberechtigte in die Rathäuser gehen, um sich für das Volksbegehren einzutragen. Nur dann kommt es zur dritten Phase, in der dann der Landtag sich damit befassen muss.

Konzerneigene Marke Volvic "ist kein Bio-Mineralwasser"

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Neumarkt, 13.11.2018 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat heute stellvertretend für die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser und zahlreiche mittelständische Mineralbrunnen den Großkonzern Danone wegen der irreführenden Verwendung der Labels „Natürlich Bio“ und „Premiummineralwasser in Bio-Qualität“ bei Volvic abgemahnt.

Susanne Horn, Geschäftsleitung Neumarkter Lammsbräu: „Volvic ist kein Bio-Mineralwasser und trägt nur ein Schein-Bio-Siegel.“ Ziel der Abmahnung ist der Schutz der Verbraucher und der Bio-Prinzipien.

Erklärung der BÖLW-Verbände zur Mitgliederversammlung 2018

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Wir müssen zwingend besser mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen. 2018 wurde das auch dem letzten Zweifler klar: Witterungsextreme von Starkregen bis Dürre, das verschärfte Artensterben und verschmutzte Gewässer sind nur drei von vielen deutlichen Hinweisen für unsere kritische Lage.

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag verankert: Bis 2030 sollen 20 Prozent der Landwirtschaftsflächen in Deutschland ökologisch bewirtschaftet werden. Dieses Ziel bedeutet den folgerichtigen Schritt der Politik. Denn nur, wenn sich Landwirtschaft grundlegend verändert, wird der Sektor enkeltauglich.

Diskussion über Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration auf der Fachmesse EuroTier

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Schwerer Rückschlag für den Tierschutz: Union und SPD wollen das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration kurzfristig um weitere zwei Jahre verschieben. Dabei war das Ausstiegsdatum 1. Januar 2019 der Branche lange genug bekannt, um Alternativen zur erproben.

Naturland ist genau diesen Weg auch gegangen, betont Naturland Präsident Hubert Heigl: „Bereits seit 2016 arbeiten viele Naturland Betriebe mit der Impfung gegen den Ebergeruch."

Unter dem Motto „Mia ham’s satt“ demonstrierten eine Woche vor der Landtagswahl 18.000 Menschen auf Münchens Straßen gemeinsam mit einem Bündnis aus über 80 Organisationen für eine ökologische, tiergerechte, bäuerliche Landwirtschaft und gesundes Essen, für nachhaltige Mobilität, für saubere Luft und Klimaschutz, lebenswerte Städte und den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft.

Mit Botschaften wie "Mia ham Glypho satt" und "Bienen würden Öko kaufen" auf Fahnen und Bannern hat auch Naturland klar Stellung genommen.