Naturland e.V.

Vor genau fünf Jahren haben nahezu alle Länder der Erde das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet, um die Klimakrise aufzuhalten. Im Rahmen des UN-Ambitionsgipfels am 12. Dezember sollen nun alle Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention UNFCCC ihre neuen Klimapläne präsentieren. Die internationale Fair-Trade-Bewegung, zu der auch Naturland gehört, fordert die Staaten auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen und faire Handelspraktiken in den globalen Lieferketten als unverzichtbar für Klimagerechtigkeit anzuerkennen.

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Keine Klimagerechtigkeit ohne Handelsgerechtigkeit“ verdeutlichen die Fair-Handels-Organisationen, wie ungerecht die Auswirkungen der Klimakrise sind. Sie treffen vor allem Menschen im Globalen Süden, die am wenigsten dafür verantwortlich sind. Die COVID-19-Pandemie potenziert diese Ungerechtigkeit. In ihrer Erklärung betonen die Fair-Handels-Akteure, wie eng die aktuellen Gesundheits- und Umweltkrisen mit den ungerechten Machtverhältnissen entlang globaler Lieferketten zusammenhängen.

Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Der allergrößte Teil stammt aus Weihnachtsbaumkulturen. Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft, der Rest kommt von Plantagen. Was viele nicht wissen: Konventionelle Christbaum-Plantagen bedeuten auch Pestizide und viel Mineraldünger und damit eine Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern.

Die Alternative sind Weihnachtsbäume aus ökologischer Erzeugung. Sie werden ohne jeglichen Mineraldünger- und Pestizideinsatz angebaut. Erfreulich ist, dass die Zahl der Verkaufsplätze für Öko-Weihnachtsbäume stark gewachsen ist: von etwa 50 vor zehn Jahren auf heute über 800.

Wie läuft eine Weinprobe in Corona-Zeiten ab? Wie werden Bio-Erdbeeren angebaut? Wie kann ich selbst Bio-Joghurt herstellen? Bei den Öko-Aktionstagen Rheinland-Pfalz laden Öko-Betriebe aus dem ganze Bundesland zu einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen ein - live vor Ort und mit Sicherheitsabstand oder digital im Netz.

Vom 23. August bis zum 05. September können Verbraucherinnen und Verbraucher bei Hofführungen oder Weinproben (online und offline) Bio erleben und sich von regionalen Bio-Lebensmitteln begeistern lassen.

Bio Hof FuchshuberMadlenKrippendorf27 klein HP

Auf ihrem Naturland Hof empfangen Maria und Franz Fuchshuber Wohnmobil-Reisende. Eine wunderbare Möglichkeit im Urlaub voll und ganz ins Landleben einzutauchen und die Menschen dahinter kennenzulernen.

Schöner kann Bayern eigentlich nicht sein: Inmitten der hügeligen Landschaft des Bayerischen Waldes liegt der Hof von Maria und Franz Fuchshuber. 35 Kühe grasen friedlich auf der nahgelegenen Weide. Sie haben viel Platz und ernähren sich hauptsächlich von Heu und frischem Gras.

Gemeinsames Statement der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten 
180516 mineralsprings 250

In einem gemeinsamen Statement bekennen sich 33 Unternehmen und Organisationen zum Lieferkettengesetz. Sie begrüßen eine gesetzliche Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten und wollen gemeinsam mit der Bundesregierung Verantwortung übernehmen, um ihre Lieferketten vom Produktionsland bis in deutsche und europäische Supermärkte nachhaltig und rückverfolgbar zu gestalten.

Videointerview mit Naturland Landwirt Tobias Klenke

klenke homepage 350

Bad Sooden-Allendorf - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Naturland Landwirt Tobias Klenke ist ein echter Teamplayer. Zusammen mit seiner Familie und vielen fleißigen Erntehelfern baut er leckeren Bio-Spargel und Bio-Erdbeeren an. Neben den ökologischen Aspekten des Anbaus achtet er besonders auf gute Arbeitsbedingungen für seine Arbeiter.

Videointerview mit Bio-Winzer Axel Seck

seck homepage 350Dolgesheim - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Bio-Winzer Axel Seck aus Rheinhessen hat bei seiner Arbeit vieles im Blick: die Reben im Weinberg, den Wein in den Fässern, das Wohl seiner Kunden und der Belegschaft – und natürlich das Ökosystem in dem er wirtschaftet.

Videointerview mit Christian und Eva-Maria Herb von der Bio-Gärtnerei Herb

herb homepage 350München - Wieviel Arbeit steckt eigentlich in den Öko-Lebensmitteln, die wir im Laden kaufen? Und welche Arbeiten liegen grade an: auf Acker, Weide und im Stall oder auch in der Backstube, Käserei oder Metzgerei? Unter dem Motto "Wir ackern für Öko - So kommt Gutes auf den Tisch" fragen wir nach und lassen die Öko-PraktikerInnen im Naturland selbst von ihrer Arbeit erzählen.

Bio-Vielfalt im Garten ist nicht nur gut für unsere Küche, sondern auch für Bienen und andere Insekten. Christian und Eva-Maria Herb von der Naturland Bio-Gärtnerei Herb sorgen dafür, dass die Vielfalt im Garten erhalten bleibt.