Naturland e.V.

staatsmedaille naturland 350München, 31.08.2021. - Mit hohem ehrenamtlichem Einsatz haben sie große Verdienste für die ökologische Landwirtschaft in Bayern geleistet: Zum Auftakt der bayernweiten Bio-Erlebnistage wurden heute 20 herausragende Persönlichkeiten des bayerischen Ökolandbaus bei einem Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz mit der Verleihung der Staatsmedaille des Freistaats Bayern geehrt.

Die Staatsmedaille in Silber erhielten fünf Personen für ihre Pionierleistungen in der Verarbeitung und Vermarktung von Erzeugnissen des ökologischen Landbaus. 15 Staatsmedaillen wurden für langjährige Verdienste um den Ökolandbau verliehen. Die Auszeichnungen überreichte Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Kurt Bouda Pixabay 250Berlin, 24.08.2021 - Ein schrittweiser Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035, die Einführung einer Pestizidabgabe und ein jährliches Pestizidmonitoring ab 2022: Das fordert ein breites Bündnis von Unternehmen und Verbänden zur Bundestagswahl 2021 von den künftigen Abgeordneten des Deutsche Bundestags.

"Setzen Sie sich in der kommenden Legislaturperiode ein für eine Beschlussfassung auf nationaler und EU-Ebene zum schrittweisen Ausstieg aus der Anwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden bis zum Jahr 2035 sowie für ein Verbot der für Gesundheit und Umwelt besorgniserregendsten Pestizide in den nächsten fünf Jahren”, heißt es in einem offenen Brief an die Bundestagskandidat:innen von CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP und Linke, der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. Naturland gehört mit mehr als 100 Bio-Unternehmen, Umweltorganisationen, Wasserwirtschaftsverbänden und Wissenschaftler:innen zu den Unterzeichnenden des Briefs.

BioErlebnistage2021 167

München, 21.08.2021 - Bio macht Sinn! Das erkennen immer mehr Menschen, wenn sie sich damit auseinandersetzen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie entstanden sind. Bei den bayerischen Bio-Erlebnistagen, die dieses Jahr bereits zum 21. Mal stattfinden, können sich die Besucher:innen direkt vor Ort darüber informieren, warum Bioprodukte so wertvoll sind. 

Vom 28. August bis zum 10. Oktober laden Bio-Betriebe in ganz Bayern zu verschiedensten Veranstaltungen ein. Mit dabei sind auch zahlreiche Naturland Höfe.

Naturland Gaertnerei Schwarzach 25029.07.2021 - Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat in vielen der betroffenen Ortschaften schwere Verwüstungen angerichtet und etliche Opfer gefordert. Auch einige Öko-Betriebe und vor allem Öko-Winzer:innen haben zum Teil erhebliche Schäden erlitten. Um den Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen, ruft Naturland gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus der Bio-Branche zu Spenden für Öko-Höfe in Not auf.

Helfen Sie mit – Spenden Sie für die Existenzsicherung betroffener Bio-Höfe!

Spendenkonto: IBAN DE80 4306 0967 0030 0054 55 / Zukunftsstiftung Landwirtschaft; Spendenzweck Fluthilfe

Mhubert heigl lvoe pm 250pxünchen, 16.07.2021 - Naturland Präsident Hubert Heigl steht für weitere zwei Jahre an der Spitze der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ). Die Mitgliederversammlung bestätigte Heigl einstimmig als Ersten Vorsitzenden, wie die LVÖ am Freitag mitteilte.

Heigl gehört dem LVÖ-Vorstand bereits seit 2014 an und führt den Verband seit 2018. In seiner Amtszeit hat sich die LVÖ Bayern mit Fachreferentinnen für die Bereiche Agrarpolitik, Forschung und Bildung in zentralen Feldern personell breiter aufgestellt. „Hauptaufgabe der nächsten Jahre wird es sein, das nach dem Volksbegehren Artenvielfalt im Bayerischen Naturschutzgesetz verankerte Ausbauziel von 30 Prozent Ökolandbau bis 2030 zu erreichen“, sagte Heigl, der auch Naturland Landesvorsitzender in Bayern ist. 

Logo Forum Fairer Handel 250

Berlin, 14.07.2021 - Naturland und das Forum Fairer Handel (FFH) fordern ein Verbot von Dumping-Preisen für Lebensmittel. Das im Mai vom Bundestag verabschiedete Lieferkettengesetz sei zwar ein Fortschritt, aber ein Verbot von Dumping-Preisen fehle darin noch, sagte Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des FFH, auf der Jahrespressekonferenz des Fairhandelsverbands am 14. Juli in Berlin.

Die künftige Bundesregierung müsse deshalb "ein Verbot schnellstmöglich umsetzen, um den regelmäßigen Preiskämpfen der großen Lebensmitteleinzelhändler entgegenzuwirken", forderte Fütterer.

Bundestag geht beim Verbot von unfairen Handelspraktiken nicht weit genug

Berlin/ Wuppertal, 07.05.2021 – Brot für die Welt, Forum Fairer Handel und GEPA – The Fair Trade Company kritisieren, pm dumpingpreise 250pxdass das gestern Abend vom Bundestag verabschiedete Gesetz zum Verbot von unfairen Handelspraktiken nicht weit genug geht. Zwar gehe das Gesetz über die Anforderungen der EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette hinaus. Zudem sei begrüßenswert, dass sich der Bundestag für eine unabhängige Ombudsstelle ausgesprochen hat, bei der auch Zulieferer aus Nicht-EU-Ländern Beschwerden über unlautere Handelspraktiken einreichen sowie unfaire Preise melden können. Es sei jedoch verpasst worden, existenzsichernde Einkommen und damit eine gerechtere Verteilung der Wertschöpfung im Lebensmittelhandel zu fördern. Die Preise, die Erzeugerinnen und Erzeuger für ihre Produkte erhalten, decken häufig nicht einmal die Produktionskosten. Um dies zu ändern, hätte ein Verbot des Einkaufs unterhalb der Produktionskosten in das Gesetz mitaufgenommen werden müssen, so Brot für die Welt, Forum Fairer Handel und die GEPA.

seaspiracy 250pxDie zerstörerische Ausbeutung unserer Weltmeere ist ein großes Problem, das dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt. Die Dokumentation „Seaspiracy“ auf der Streaming-Plattform Netflix erzeugt diese Aufmerksamkeit, indem sie ein grelles Licht auf die in der Tat zahlreichen Schattenseiten der internationalen Fischwirtschaft wirft. Allerdings ist dieses Licht so grell, dass alle erfolgreichen Alternativen und Lösungskonzepte gleichsam ausgeblendet werden.

Nachhaltige Fischerei sei gar nicht möglich, so die verallgemeinernde Grundthese der Dokumentation. Diese These ist ebenso falsch, wie gefährlich.