Naturland e.V.

Löwenstein fordert Bundesregierung zum Handeln auf

KeineGentechnik 01Skandalöse Entscheidung des Europäischen Patentamts (EPA) in München: Im langwierigen Patentstreit um Tomaten und Brokkoli hat die Große Beschwerdekammer  des EPA nun abschließend befunden, dass Patente auf Pflanzen und Tiere, die konventionell gezüchtet sind, auch weiterhin erteilt werden dürfen. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kritisiert Entscheidung des EPA scharf. Nun muss die Bundesregierung bei der EU-Kommission auf eine Novellierung der EU-Bio-Patentrichtlinie drängen, forderte Felix Prinz zu Löwenstein, BÖLW-Vorsitzender und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, am Freitag in Berlin.

"Die Entscheidung des EPA, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen auszusprechen, ist verheerend und dient ausschließlich den Interessen multinationaler Saatgutkonzerne! Züchter und Landwirte brauchen den freien Zugriff auf die genetische Vielfalt aller Pflanzensorten und Tierrassen", sagte Löwenstein: "Das bestehende Sortenschutzrecht reicht völlig aus, um die geistige Leistung zu schützen, die in dieser Arbeit steckt. Patente blockieren die Weiterentwicklung, auf die wir in der Landwirtschaft weltweit dringend angewiesen sind!"

Am 21. März hat ganz offiziell der Frühling begonnen - und damit auch die Pflanzsaison 2015. Erwartungsvoll widmen sich Privathaushalte jetzt wieder der Garten- und Balkonbepflanzung. Dabei ist aber Umsicht geboten.

Laut einer von Greenpeace veröffentlichten Studie sind 79 Prozent der in den Gartencentern sowie Bau- und Supermärkten angebotenen Pflanzen erheblich mit Pestiziden belastet und haben einen unverhältnismäßig langen Transportweg hinter sich. Die umweltschonende Alternative hierzu ist der Einkauf beim Naturland Gärtner vor Ort.

Naturland Gärtner und Baumschulen in Ihrer Region

Aktionstag zum Münchner Trinkwasser am Samstag

Landwirtschaft nach Naturland Richtlinien sichert Münchens erstklassige Trinkwasserqualität: Öko-Landbau ist vorausschauender Umwelt- und Gewässerschutz. Deshalb wird das Mangfalltal als Haupteinzugsgebiet für Münchens Trinkwasserversorgung fast vollständig ökologisch bewirtschaftet - weit überwiegend von Naturland Bauern.

Auch die kommunalen Waldflächen in der Region sind Naturland zertifiziert. Die ökologische Nutzung stabilisiert die Böden in ihrer Funktion, Wasser zu speichern und zu filtern. So gilt das Trinkwasser der Münchner zu Recht als eines der saubersten in ganz Europa.

Landesprogramm „Erlebnisbauernhof": Minister Brunner zieht Bilanz auf Naturland Hof. Hilgertshausen – Erfolg durch Engagement: Auf dem Naturland Kunst- und Erlebnisbauernhof Ferlhof in Hilgertshausen (LK Dachau) können Kinder Öko-Landwirtschaft hautnah erfahren.

Naturland appelliert an Agrarministerkonferenz: EU-Öko-Reform aktiv mitgestalten. Die Reform der EU-Öko-Verordnung muss den gesetzlichen Rahmen für einen weiteren Ausbau des heimischen Öko-Landbaus im Sinne der Verbraucher schaffen.

Jury zeichnet professionellen Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten bei der Vermarktung aus

gut obbach 250Berlin – Der Naturland Betrieb Schloss Gut Obbach in Euerbach-Obbach bei Schweinfurt ist Gewinner des diesjährigen Bundespreises Ökologischer Landbau. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte dem Betriebsleiterpaar Petra Sandjohann und Bernhard Schreyer die Auszeichnung am Donnerstag auf der Grünen Woche in Berlin.

Insgesamt wurden drei Preise vergeben; Schlossgut Obbach gewann in der Kategorie „Erzeugung und Verarbeitung sowie Vermarktung“.

Naturland auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin (17.-26. Januar 2020)

Rundum OekoBerlin – „Weil Menschen Öko machen“: Unter diesem Motto stellt Naturland auf der Internationalen Grünen Woche 2020 die Bäuerinnen und Bauern, die unsere Lebensmittel erzeugen, in den Mittelpunkt. Der Naturland Stand findet sich in Halle 1.2B (Stand 204), im Rahmen der Gemeinschaftspräsentation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Darüber hinaus ist Naturland mit einer Aktion zum Thema Tierwohl in der Bayern-Halle (22B) präsent. Am Stand der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) können die MessebesucherInnen die artgerechte Tierhaltung auf verschiedenen Naturland Höfen dank Virtual Reality quasi „live“ erleben.

Naturland Delegierte begrüßen Partnerschaft mit Landesbund für Vogelschutz

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Gräfelfing – Der Öko-Landbau ist ein zentrales Instrument für mehr Artenschutz in der Landwirtschaft. Mittels gezielter Maßnahmen können aber auch Öko-Betriebe oft noch mehr tun, um die Biodiversität auf ihren Äckern und Wiesen konkret voranzubringen. Um die Leistungen der Naturland Betriebe für die Artenvielfalt weiter zu stärken, wird der Öko-Verband deshalb künftig eng mit dem Landesbund für Vogelschutz Bayern e.V. (LBV) zusammenarbeiten.

 „Unser Anspruch als Öko-Verband ist es, dass wir mehr leisten für Umwelt, Klima, Tierschutz und Biodiversität“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl bei der Vorstellung der Partnerschaft auf der Naturland Delegiertenversammlung am Dienstag in Gräfelfing: „Deshalb müssen wir Öko-Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam denken, als einander bedingende und ergänzende Teile desselben Systems“, unterstrich Heigl.