Naturland e.V.

Klimaschutz ist die zentrale Aufgabe unserer und nachfolgender Generationen. Der Klimawandel ist eine Bedrohung für die gesamte Weltbevölkerung und nicht nur in den Regionen, in denen er bereits jetzt  – in zum Teil verheerendem Ausmaß zu spüren ist .

Vielerorts kommt es zu Extremwetterlagen, Unwettern und Dürren, die als direkte Folge des Klimawandels zu betrachten sind - mit gravierenden Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion. Somit bedroht der Klimawandel direkt die politische Stabilität und den Frieden von ganzen Ländern und Regionen. Klimawandel betrifft uns alle. Er ist jetzt und nur durch gemeinsame Lösungsansätze lässt sich anhaltend etwas ändern.

Laut Berichten des Umweltinstitut München könnte schon in diesem Herbst Gen-Raps der amerikanischen Firma Cibus in Deutschland angebaut werden. Da Raps sich sehr schnell in der Natur auskreuzt, könnte es zu einer unkontrollierbaren Ausbreitung des gentechnisch manipulierte Raps kommen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatte am 5. Februar der Firma Cibus mitgeteilt, dass deren herbizidresistente Rapslinien nicht unter die Auflagen des Gentechnik-Gesetzen fallen, sie also normale Verbreitung finden könnten. Tatsächlich sind die Linien nach einer neuen Technik genetisch verändert.

Am Samstag, dem 09. Mai 2015, finden der Weltladentag und auch der International World Fair Trade Day statt. Dieses Datum werden bundesweit verschiedene Akteure nutzen, um auf soziale und ökonomische Defizite in der Produktion unserer Alltagsgüter hinzuweisen.

Im Rahmen der Kampagne „Mensch.Macht.Handel.Fair.“ vom Forum Fairer Handel und dem Weltladen-Dachverband werden viele Weltläden und Aktionsgruppen "Haftbefehle" verteilen. Naturland unterstützt als Mitglied des Forums und Unterstützer der Kampagne die Kritik an Menschenrechtsverletzungen von Unternehmen und animiert zur Teilnahme an dem Aktionstag.

Löwenstein fordert Bundesregierung zum Handeln auf

KeineGentechnik 01Skandalöse Entscheidung des Europäischen Patentamts (EPA) in München: Im langwierigen Patentstreit um Tomaten und Brokkoli hat die Große Beschwerdekammer  des EPA nun abschließend befunden, dass Patente auf Pflanzen und Tiere, die konventionell gezüchtet sind, auch weiterhin erteilt werden dürfen. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kritisiert Entscheidung des EPA scharf. Nun muss die Bundesregierung bei der EU-Kommission auf eine Novellierung der EU-Bio-Patentrichtlinie drängen, forderte Felix Prinz zu Löwenstein, BÖLW-Vorsitzender und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, am Freitag in Berlin.

"Die Entscheidung des EPA, Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen auszusprechen, ist verheerend und dient ausschließlich den Interessen multinationaler Saatgutkonzerne! Züchter und Landwirte brauchen den freien Zugriff auf die genetische Vielfalt aller Pflanzensorten und Tierrassen", sagte Löwenstein: "Das bestehende Sortenschutzrecht reicht völlig aus, um die geistige Leistung zu schützen, die in dieser Arbeit steckt. Patente blockieren die Weiterentwicklung, auf die wir in der Landwirtschaft weltweit dringend angewiesen sind!"

Am 21. März hat ganz offiziell der Frühling begonnen - und damit auch die Pflanzsaison 2015. Erwartungsvoll widmen sich Privathaushalte jetzt wieder der Garten- und Balkonbepflanzung. Dabei ist aber Umsicht geboten.

Laut einer von Greenpeace veröffentlichten Studie sind 79 Prozent der in den Gartencentern sowie Bau- und Supermärkten angebotenen Pflanzen erheblich mit Pestiziden belastet und haben einen unverhältnismäßig langen Transportweg hinter sich. Die umweltschonende Alternative hierzu ist der Einkauf beim Naturland Gärtner vor Ort.

Naturland Gärtner und Baumschulen in Ihrer Region

Aktionstag zum Münchner Trinkwasser am Samstag

Landwirtschaft nach Naturland Richtlinien sichert Münchens erstklassige Trinkwasserqualität: Öko-Landbau ist vorausschauender Umwelt- und Gewässerschutz. Deshalb wird das Mangfalltal als Haupteinzugsgebiet für Münchens Trinkwasserversorgung fast vollständig ökologisch bewirtschaftet - weit überwiegend von Naturland Bauern.

Auch die kommunalen Waldflächen in der Region sind Naturland zertifiziert. Die ökologische Nutzung stabilisiert die Böden in ihrer Funktion, Wasser zu speichern und zu filtern. So gilt das Trinkwasser der Münchner zu Recht als eines der saubersten in ganz Europa.

Landesprogramm „Erlebnisbauernhof": Minister Brunner zieht Bilanz auf Naturland Hof. Hilgertshausen – Erfolg durch Engagement: Auf dem Naturland Kunst- und Erlebnisbauernhof Ferlhof in Hilgertshausen (LK Dachau) können Kinder Öko-Landwirtschaft hautnah erfahren.

Naturland appelliert an Agrarministerkonferenz: EU-Öko-Reform aktiv mitgestalten. Die Reform der EU-Öko-Verordnung muss den gesetzlichen Rahmen für einen weiteren Ausbau des heimischen Öko-Landbaus im Sinne der Verbraucher schaffen.