Naturland e.V.

Archehof Schlickenrieder, Naturland Hof Derleth und Neumarkter Lammsbräu ausgezeichnet

eroeffnung oet 350Anlässlich des 15. Jubiläums wurden die Bayerischen Öko-Erlebnistage in diesem Jahr mit einer besonderen Feier eröffnet. Der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeichnete die langjährigsten Veranstalter der Öko-Erlebnistage aus, darunter auch die Naturland Betriebe Archehof Schlickenrieder und Hof Derleth sowie der Naturland Partner Neumarkter Lammsbräu.

 

Mit der Auszeichnung bedanken sich die LVÖ Bayern und das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei den Betrieben für ihr herausragendes Engagement bei den bayerischen Öko-Erlebnistagen, mit dem sie maßgeblich zum Erfolg der beliebten Veranstaltungsreihe beitragen.

Im Jubiläumsjahr verzeichnen die Öko-Erlebnistage nach Angaben von LVÖ-Geschäftsführer Harald Ulmer mit mehr als 290 Veranstaltungen einen Rekord. „Wir freuen uns sehr, dass jedes Jahr Öko-Landwirte, -Verarbeiter, -Händler, -Gastronomen sowie engagierte Vereine ihre Türen für interessierte Verbraucher öffnen und sich so für die bayerische Öko-Landwirtschaft einsetzen“, sagte Ulmer.

Auszeichnung für Betriebe und Unternehmen

Folgende Betriebe wurden für ihr langjähriges  Engagement im Rahmen der Bayerischen Öko-Erlebnistage ausgezeichnet: Der Naturland-Archehof Schlickenrieder in Otterfing/Oberbayern, der Bioland-Betrieb und Bioland-Partnerderleth auszeichnungDer Naturland Hof Derleth freut sich über die Auszeichnung Benediktinerabtei Plankstetten in Berching/Oberpfalz, der Biolandhof Kreppold in Wilpersberg/Schwaben, der Bio-Ring Allgäu e.V. in Kempten/Schwaben, die Herrmannsdorfer Landwerkstätten, Biokreis in Glonn/Oberbayern, der Demeter-Hutzelhof in Edelsfeld/Oberpfalz, der Naturlandhof Derleth in Salz bei Neustadt an der Saale/Unterfranken, der Bioland- und Naturland-Partner Brauerei Neumarkter Lammsbräu aus Neumarkt/Oberpfalz, die Demeter-Ökokiste Schwarzach und der Bioland Weinhof Drescher in Sommerach/Unterfranken.

Mit Initiative BioRegio Bayern 2020 den Ökolandbau weiter voranbringen

Die Initiative BioRegio Bayern 2020 hat in den letzten Jahren einige Maßnahmen auf den Weg gebracht: Das BioRegio Betriebsnetz, ein Informationsnetzwerk für den direkten Austausch von Bauern für Bauern, um sich über den Einstieg in den ökologischen Landbau zu informieren. Eine neue Öko-Meisterschule in Weilheim und die Öko-Akademien in Bamberg und Kringell. Seit Mai 2015 gibt es 12 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen in Bayern. Spürbare Wirkung zeigen auch die guten Förderbedingungen in Bayern, zu Beginn des Jahres haben 600 neue Betriebe einen Öko-KULAP-Vertrag unterschrieben und täglich kommen neue Landwirte hinzu, die sich für einen Einstieg in den Ökolandbau interessieren.

„Die Gesamtentwicklung ist sehr positiv und wir sind zuversichtlich, dass es noch besser wird“, sagte der LVÖ-Vorsitzende Josef Wetzstein. Nun sei es notwendig, „die bisherigen Fortschritte weiter auszubauen und nachhaltig zu verfestigen“. Dazu müssten von den Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette weitere klare und verbindliche Signale für mehr Bio aus Bayern kommen. „Der Freistaat Bayern muss eine deutliche Umverteilung von Personal und Mitteln hin zu einer ökologisch und regional ausgerichteten Agrarpolitik umsetzen“, forderte der LVÖ-Vorsitzende.