Naturland e.V.

Felix Loewenstein 350Felix Prinz zu Löwenstein (Quelle: von Heeremann)

Der Bund muss mehr Geld in die Forschung zum Öko-Landbau investieren. Der Agrarhaushalt 2016 enthalte zwar auch einige richtige Ansätze, greife jedoch insgesamt zu kurz, kritisierte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den Entwurf, den der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch (4.11.) in Berlin verabschiedet hat.

„Es ist richtig, dass mehr Geld für die Forschung zu heimischen Eiweißpflanzen wie Erbsen, Bohnen oder Soja eingeplant ist. Unzureichend ist, die Forschung zum Öko-Landbau nicht an den bestehenden Bedarf anzupassen“, unterstreicht das langjährige Naturland Präsidiumsmitglied Löwenstein. Das Bundesprogramm Ökolandbau könne wichtige Forschungsvorhaben nicht fördern, da es unzureichend ausgestattet sei. Aktuell treffe dies besonders auf Vorhaben im Bereich Tierwohl zu.

„Das Ziel 20 Prozent Öko-Landbau, das in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt ist, wird unerreichbar, wenn nicht schon heute 20 Prozent der Forschungsmittel in den Öko-Bereich fließen. Davon sind wir weit entfernt. Auch die „Zukunftsstrategie Ökolandbau“ von Bundesminister Christian Schmidt ist nur mit Inhalt zu füllen, wenn sich der höhere Forschungsaufwand finanzieren lässt, der sich daraus ergeben wird“, betonte Löwenstein.

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