Naturland e.V.

Naturland und PROVIEH fordern eine verpflichtende Haltungskennzeichnung

fleischbehandlung 250Gräfelfing/Kiel, 14.10.2021 – Egal ob „vertiefte Sondierung“ oder doch schon Koalitionsverhandlungen: Bei den Gesprächen über die Bildung einer neuen Bundesregierung müssen die künftigen Koalitionsparteien schon jetzt klare Ziele zum dringend notwendigen Umbau der Nutztierhaltung festlegen.

„Damit dieser Umbau gelingen kann, brauchen wir endlich eine gesetzlich verpflichtende Haltungskennzeichnung für Fleisch, Wurst und andere tierische Produkte. Sie muss ein zentraler Bestandteil des künftigen Koalitionsvertrags werden,“ fordern Naturland Präsident Hubert Heigl und Valerie Maus, Vorstandsvorsitzende von PROVIEH. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, veröffentlichten die beiden Verbände nun ein Kurzvideo zur gemeinsamen Kampagne #wirzeigenHaltung.

Naturland und Bio Suisse unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Biosuisse Naturland 2 FredericMeyer 250Die zwei Öko-Verbände Naturland (Deutschland) und Bio Suisse (Schweiz) werden bei ihren internationalen Tätigkeiten in Zukunft enger zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen mit den Themen nachhaltiges Wassermanagement und soziale Verantwortung zwei zentrale Aspekte eines umfassenden Verständnisses von Nachhaltigkeit, die über die gesetzlichen Regelungen zum Öko-Landbau hinausgehen.

«Knappe Wasserressourcen sind eine globale Herausforderung, die durch den Klimawandel zusätzlich verschärft wird. Globale Herausforderungen geht man nur gemeinsam erfolgreich an. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, wenn Bio Suisse und Naturland mit ihrer Bedeutung im weltweiten Öko-Landbau jetzt ihre Kräfte bündeln», sagt Steffen Reese, Geschäftsführer von Naturland, zur Zusammenarbeit.

#wirzeigenHaltung: Kampagne für eine verpflichtende Haltungskennzeichnung

WirZeigenHaltung Kampagnenlogo Variante 1Gräfelfing/Kiel, 28.09.2021 – Naturland und PROVIEH fordern alle im neuen Bundestag vertretenen Parteien auf, sich für einen Umbau der Nutztierhaltung einzusetzen. „Egal wer nun die neue Bundesregierung bildet, der Umbau der Nutztierhaltung muss im Koalitionsvertrag eine zentrale Rolle einnehmen“, fordern Naturland Präsident Hubert Heigl und Valerie Maus, Vorstandsvorsitzende von PROVIEH.

Damit der Umbau gelingen kann, muss die nächste Bundesregierung vor allem zwei Dinge sicherstellen: echte Transparenz für die Verbraucher:innen, wodurch sie sich beim Einkauf für Produkte aus artgerechter Tierhaltung entscheiden können; und langfristige Zukunftsperspektiven für die Betriebe, damit diese in mehr Tierwohl investieren können.

Marco Schlueter 250Rennes, 15.09.2021 – Naturland wird die Interessen der Öko-Bäuerinnen und -Bauern weltweit künftig auch direkt im World Board von IFOAM – Organics International vertreten. Bei der IFOAM-Generalversammlung am 13. und 14. September wurde Marco Schlüter, Naturland Geschäftsleiter Strategie und Internationales, in das zehnköpfige Führungsgremium des internationalen Öko-Dachverbands gewählt.

„Ich fühle mich geehrt durch das Vertrauen, das die IFOAM-Mitglieder mit ihrer Wahl mir und meinen großartigen Mitstreiter:innen im neuen World Board entgegenbringen“, sagte Schlüter, der von 2003 bis 2016 bereits das Brüsseler Büro von IFOAM Organics Europe geleitet hatte, nach seiner Wahl.

Delegiertenversammlung wählt neues Präsidium

naturland praesidium 350Frankfurt/Main, 10.06.2021 – Hubert Heigl steht auch künftig an der Spitze von Naturland. Die internationale Delegiertenversammlung des in 60 Ländern weltweit aktiven Öko-Verbands wählte den 56-jährigen Öko-Landwirt aus der Oberpfalz am Mittwochabend einstimmig für weitere vier Jahre ins Präsidium des Verbands. Anschließend wählte das neue fünfköpfige Präsidium Heigl erneut zum Präsidenten des Verbands.

Delegiertenversammlung mit Gastvortrag zur Tierhaltung und Bruderhahn-Beschluss

hubert heigl 250Frankfurt/Main, 09.06.2021  – Naturland Präsident Hubert Heigl kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) als Bio-Verhinderungsprogramm. „Die Gesetzentwürfe, die in dieser Woche in Berlin diskutiert werden, tragen nicht dazu bei, die Umweltwirkungen der Landwirtschaft deutlich zu verbessern“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl am Mittwoch auf der Delegiertenversammlung des Öko-Verbands in Frankfurt/Main.

Öko-Betrieb aus Rheinland-Pfalz bekommt Umstellungsförderung

Familie AllerDer Naturland Betrieb von Familie Aller aus Maxsain in Rheinland-Pfalz gehört zu den diesjährigen Siegern des NABU-Wettbewerbs „Gemeinsam Boden gut machen“.

Der Wettbewerb soll landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Öko-Landbau unterstützen. Familie Aller will ihr Preisgeld für die Förderung von Arten- und Naturschutz auf dem Wiesenhof einsetzen.

Naturland und LBV zu GAP-Beschlüssen der Agrarminister:innen – Brief an Klöckner

billesberger pm 250Als „ersten Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen“, werten Naturland und der LBV die Beschlüsse der Agrarminister:innenkonferenz (AMK) vom vergangenen Freitag zur Umsetzung der der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) in Deutschland. „Die Richtung stimmt, nun kommt es darauf an, dass der eingeschlagene Weg auch konsequent im Sinne von Umwelt und Artenvielfalt beschritten wird“, schreiben LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl am Mittwoch in einem gemeinsamen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Im Video: Frau Klöckner, Sie haben Post! - YouTube Naturland Bauer Mogli Billesberger und die LBV-Kreisvorsitzende in Erding, Ursula Schmidt-Hoensdorf, bringen den Brief an die Bundeslandwirtschaftsministerin gemeinsam zum Briefkasten.