Naturland e.V.

Allianz gegen den Hunger: Naturland vereinbart Kooperation mit philippinischem Städteverbund zur Förderung des Öko-Landbaus

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Der Klimawandel verschärft den Hunger weltweit. Diese Nachricht zum Tag der Welternährung am 16. Oktober macht aus Sicht des Öko-Verbands Naturland den engen Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Ernährungssicherung und Klimawandel deutlich.

„Wir müssen gegen beides zusammen vorgehen: den Hunger und den Klimawandel“, fordert deshalb Naturland Präsident Hubert Heigl.

Keine Zusammenarbeit zwischen Naturland und dem Nürnberger Discounter

Gräfelfing, 27.09.2019 – Naturland arbeitet nicht mit dem Discounter Norma zusammen. In einer Pressemitteilung des Handelsunternehmens vom 26. September wird der falsche Eindruck erweckt, es gebe eine Zusammenarbeit des Discounters mit Naturland. Dies entspricht nicht den Tatsachen.

„Naturland zertifiziert keine Eigenmarken-Produkte von Norma und arbeitet auch ansonsten in keiner Weise mit dem Discounter zusammen. Naturland vermarktet oder unterstützt auch keine 'Bio-Offensive' von Norma. Die von Norma verbreitete Pressemitteilung stellt deshalb aus unserer Sicht eine Irreführung der Verbraucher dar. Eine juristische Prüfung wurde veranlasst“, sagte der Geschäftsführer des Naturland e.V., Steffen Reese, am Freitag in Gräfelfing.

file ico Die Pressemitteilung zum Download.

Biodiversitätsberatung als Schlüssel

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Bei einem Biodiversitätsrundgang über den Öko-Betrieb von Hubert Heigl, Naturland Präsident und Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ), hat sich die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber davon überzeugen können, welchen großen Beitrag der Öko-Landbau zum Erhalt unserer Artenvielfalt leisten kann.

Zu dem Rundgang eingeladen hatte Naturland gemeinsam mit dem bayerischen Landesbund für Vogelschutz (LBV). Der LBV war einer der Initiatoren des erfolgreichen Volksbegehrens Artenvielfalt, das auch von Naturland und der LVÖ unterstützt wurde.

Naturland und PROVIEH fordern verpflichtende Haltungskennzeichnung und eigenständige Stufe für Öko

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Gräfelfing/Kiel – Der Öko-Verband Naturland und die Tierschutzorganisation PROVIEH kritisieren den Entwurf des staatlichen Tierschutzlabels als mangelhaft und nicht zielführend. „Ein freiwilliges Label bringt die Tierhaltung in Deutschland kein bisschen weiter. Im Gegenteil, mit diesem Vorschlag wird der Status Quo zementiert. Es sorgt weder für spürbare Verbesserungen in der Nutztierhaltung, noch für Transparenz beim verantwortungsvollen Einkauf“, sind sich Naturland Präsident Hubert Heigl und Angela Dinter von PROVIEH e.V. in ihrer Kritik einig.

Der Gesetzesentwurf für eine staatliche, dreistufige und freiwillige Tierwohlkennzeichnung für Schweinefleisch sollte eigentlich letzte Woche von Bundesministerin Klöckner dem Kabinett vorgelegt werden, wurde aber wegen der massiven Kritik von allen Seiten vorerst zurückgezogen.

Kostenfreies und nachhaltiges Bildungserlebnis für Kinder in zehn deutschen Städten

Hoffahrtenbild 2019 250Gräfelfing/ Karlsruhe/ Berlin – Kinder und Jugendliche in zehn Städten bundesweit bekommen in diesem Sommer erneut die Möglichkeit, einen Naturland Hof in ihrer Nähe zu erkunden. Möglich machen das Naturland, dmBio und die Sarah Wiener Stiftung mit ihrem gemeinsamen Projekt "Entdecke den Biobauernhof". 

Die eintägigen Fahrten auf Naturland Biobauernhöfe laden Mädchen und Jungen ein, auf dem Acker, in der Obstplantage und im Stall mit allen Sinnen den Ursprung unserer Lebensmittel zu erleben.

Naturland verabschiedet EU-weit erste Öko-Erzeugerrichtlinie für Insekten – Insekteneiweiß als nachhaltige Futterquelle nutzen

insects 250Gräfelfing – Insekten sind eine wichtige Proteinquelle der Zukunft. Sie können gerade auch in der Tierhaltung einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Fütterung leisten. 

Genau das ist auch das Ziel der EU-weit ersten Richtlinie für eine ökologische Insektenzucht, die auf der Delegiertenversammlung des Öko-Verbands Naturland am Donnerstag in Gräfelfing einstimmig verabschiedet wurde.

Gesetzespaket ist ein großer Schritt für die Artenvielfalt

hubert heigl 250x166München – Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) begrüßt das im Landtag eingebrachte Gesetzespaket zum Erhalt der Artenvielfalt. 

„Der soeben erschienene Bericht des Weltbiodiversitätsrats hat uns erneut vor Augen geführt, wie dramatisch der weltweite Artenschwund ist. Mit der Annahme des Volksbegehrens und den darüber hinaus auf den Weg gebrachten Gesetzesänderungen trägt die bayerische Politik dieser Erkenntnis Rechnung, was wir als Vertretung der Bio-Bäuerinnen und –Bauern in Bayern sehr begrüßen“, kommentierte LVÖ-Vorsitzender und Naturland Präsident Hubert Heigl.

Am 26. Mai wählt Europa und stimmt auch darüber ab, wie die Landwirtschaftspolitik in der EU künftig gestaltet wird. Das Thema Landwirtschaft ist für die Europäer von größter Bedeutung – und ein bloßes „Weiter wie bisher“ kann es nicht geben.

Über die künftige Ausrichtung der GAP diskutierten auf Einladung der LVÖ Bayern am vergangenen Freitag in Nürnberg Politikerinnen und Politikern der Parteien CSU, SPD, BÜNDNIS 90/GRÜNE und ÖDP auf hohem fachlichem Niveau mit Vertreterinnen und Vertretern diverser Verbände aus Landwirtschaft und Umweltschutz..