Naturland e.V.

CSU-MdB Mortler zu Gast auf dem Hof von Naturland Präsident Heigl

Mortler Heigl 250Politik trifft Praxis zum gemeinsamen Austausch: Unter diesem Motto hat die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag und Kandidatin der CSU für das Europäische Parlament, Marlene Mortler MdB, am Freitag (07.12.) den Präsidenten des Öko-Verbands Naturland, Hubert Heigl, auf dessen Hof in Eichkreith bei Kallmünz besucht.

Dabei ging es vor allem um die wachsende Bedeutung von Tierwohlfragen für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

Ausstieg aus betäubungsloser Ferkelkastration muss endlich flächendeckend umgesetzt werden

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Gräfelfing – Die vom Bundestag verlängerte Frist bis zum endgültigen Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration darf keinesfalls wieder ungenutzt verstreichen. Diesen Appell richten die Delegierten des Öko-Verbands Naturland an die Bundesregierung. „Wir brauchen jetzt dringend eine massive Kampagne zur Unterstützung der Ferkelerzeuger und Schweinemäster aller Haltungssysteme bei der Umstellung“, sagte Naturland Präsident Hubert Heigl am Freitag nach Ende der zweitägigen Naturland Delegiertenversammlung (28./29. 11.) in Gräfelfing.

Naturland hatte in den vergangenen Jahren verschiedene Alternativmethoden getestet, um seinen Betrieben rechtzeitig verschiedene Optionen anbieten zu können.

Bäuerlicher Klimaappell

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Berlin, 19. November  – Vor der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Katowice rufen die Arbeits­gemein­schaft bäuer­liche Landwirtschaft, Bioland, Demeter und Naturland mit dem „Bäuerlichen Klimaappell“ die Bundesregierung zur Einhaltung ihrer Klimaziele auf.

Alle vier Verbände rufen dazu auf, am 1. Dezember auf den Demonstrationen „Tempo machen beim Kohleausstieg“ in Köln und Berlin sowie auf der „Wir haben es satt“-Agrar-Demon­stra­tion am 19. Januar 2019 in Berlin auch für eine klimaschonende Landwirtschaft auf die Straße zu gehen und die Bundesregierung an das 1,5-Grad Ziel zu erinnern.

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Berlin, 09.11.2018. Der von der Mitgliederversammlung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gewählte Vorstand steht für Kontinuität und neue Impulse. Einstimmig bestätigten die BÖLW-Verbände Felix Prinz zu Löwenstein, langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, als Vorstandsvorsitzenden.

„In einer Zeit, in der immer mehr Menschen sowohl die Art, wie wir uns ernähren in Frage stellt, wie auch die Art, wie wir unsere Nahrung herstellen, wird unsere Aufgabe immer herausfordernder: Für eine Branche zu sprechen, die sich als Pfad-Entwickler für diesen notwendigen Umbau versteht“, so Felix Löwenstein zu seiner Wiederwahl.

Praxiserprobte Alternativen längst vorhanden - REWE, Naturland und PROVIEH zur Ferkelkastration

Ferkel2 250x166Der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration ist bei REWE bereits seit zwei Jahren bei den Produkten der Eigenmarke REWE Bio Realität. Daran wird auch die nun geplante Verschiebung des endgültigen Verbots dieser Praxis nichts ändern. Damit genießt das Tierwohl bei den Fleisch- und Wurstprodukten der Eigenmarke REWE Bio weiterhin höchste Priorität, bekräftigen Dirk Heim, Bereichsleiter Bio & Nachhaltigkeit Ware bei der REWE Group, und der Präsident des Öko-Verbands Naturland, Hubert Heigl. Die Tierschutzorganisation PROVIEH begrüßte die Ankündigung als klares Signal, dass mehr Tierschutz schon heute möglich ist, wenn alle Partner in der Wertschöpfungskette dies wirklich wollen und an einem Strang ziehen.

Dagegen will die Bundesregierung die betäubungslose Ferkelkastration um weitere zwei Jahre verlängern. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist am Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedet worden.

Gemeinsam für ein gutes Klima

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Gräfelfing – Unter dem Motto „Gemeinsam für ein gutes Klima“ startet am Freitag die diesjährige Faire Woche (14. bis 28. September). Überschwemmungen hier, Dürren dort – die Folgen des Klimawandels sind überall spürbar, wirken sich aber regional sehr unterschiedlich aus. Fakt ist aber, dass die Länder des Südens am stärksten vom Klimawandel betroffen sind.

In Deutschland haben die Bäuerinnen und Bauern in diesem Jahr vielerorts mit der extremen Dürre zu kämpfen. Aber in den Ländern des Südens geht es nicht selten ums nackte Überleben, wie jetzt nach der Flutkatastrophe im südindischen Bundesstaat Kerala, von der auch Naturland Mitglieder betroffen sind“, verdeutlicht Naturland Präsident Hubert Heigl die Situation. „Wir brauchen eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft, die doppelt wirkt, weil sie klimaverträglicher ist und sich zugleich extremen Wetterereignissen besser anpassen kann“, fordert der Naturland Präsident.

Sarah Wiener Stiftung, dmBio und Naturland bieten gemeinsames Ferienprogramm für Kinder an

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Berlin/Karlsruhe/München, 19. Juni 2018 – Wie halten wir unseren Boden gesund? Wo und wie wachsen Kartoffeln am besten? Wie funktioniert Apfelanbau ohne Pestizide? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des neuen Kooperationsprojekts „Entdecke den Biobauernhof“ der Partner Sarah Wiener Stiftung, dmBio und Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.

Das Trio ermöglicht Kindern in diesen Sommerferien einen Ausflug zum Ursprungsort von Lebensmitteln und begeistert sie für die ökologische Landwirtschaft. Die Kinder und Jugendliche entdecken auf Naturland Biohöfen, was in den heimischen Böden wächst, erleben artgerechte Tierhaltung und erfahren, wie sich die Produktion von Lebensmitteln auf die Umwelt auswirkt. „Entdecke den Biobauernhof“ ist an die städtischen Ferienprogramme angebunden.

Norbert Barthle, Parl. Staatssekretär im BMZ, besucht Veranstaltung des Forum Fairer Handel

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Rund 20 Mitglieder des Deutschen Bundestages und deren Vertreter*innen starteten heute Morgen fair in den Tag. Das Forum Fairer Handel und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Herr Norbert Barthle, veranstalteten das erste faire parlamentarische Frühstück der Legislaturperiode.

Parlamentarier*innen informierten sich über den Fairen Handel in Deutschland und den Einsatz der Fair-Handels-Bewegung für mehr Gerechtigkeit im Welthandel. Für das Forum Fairer Handel, zu deren Mitgliedern auch Naturland zählt, war es der passende Rahmen, um den politischen Anspruch der Fair-Handels-Bewegung zu unterstreichen.