Naturland e.V.

Hohenester würdigt Verdienste des langjährigen Naturland Präsidiumsmitglieds

Felix Loewenstein 250Naturland gratuliert seinem langjährigen Präsidiumsmitglied Dr. Felix Prinz zu Löwenstein zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Joachim Gauck. „Felix Löwenstein ist seit vielen Jahren eine der prägendsten Persönlichkeiten für Naturland wie auch für die gesamte Öko-Branche. Es erfüllt mich persönlich mit großer Freude, dass sein herausragendes Engagement für den ökologischen Gedanken nun mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt wird“, sagte der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester am Donnerstag (03.12.) in Gräfelfing.

Hohenester würdigte insbesondere auch die Verdienste Löwensteins als Gründungsvorsitzender des Branchenverbands BÖLW. „Wenn die Ziele des Öko-Landbaus heute allgemein anerkannt sind als ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, so ist dies zu einem ganz erheblichen Teil auch Felix Löwenstein zu verdanken", unterstrich der Naturland Präsidiumsvorsitzende.

Hohenester 2015 250Verantwortung nicht auf die Verbraucher abwälzen

Naturland fordert von der Politik in Bund und Ländern endlich eine klare Linie auf dem Weg zu einer nachhaltigen und tiergerechten Landwirtschaft. „Wir brauchen eine ganzheitliche Agrarwende, keine Teillösungen mit immer neuen Siegeln für verschiedene Einzelaspekte“, sagte Hans Hohenester, Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzender, auf der Delegierten-versammlung des Öko-Verbands in Gräfelfing. „Denn tatsächlich wird damit immer nur die Verantwortung auf den Verbraucher abgewälzt, während sich am System selbst nicht wirklich etwas ändert“, kritisierte Hohenester.

Als Beispiel für eine solche Teillösung nannte Hohenester den Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik der Bundesregierung (WBA) für ein mehrstufiges staatliches Tierschutzlabel.

Naturland zur 21. UN-Klimakonferenz vom 30. November bis 11. Dezember in Paris

Hans Hohenester 250Der ökologische Umbau der Landwirtschaft muss ein zentraler Bestandteil der Strategie im Kampf gegen den Klimawandel werden. „Konventionelle Landwirtschaft und exzessiver Fleischkonsum sind für mehr als ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dass es auch anders geht, macht der Öko-Landbau seit Jahrzehnten erfolgreich vor“, sagte Hans Hohenester, Öko-Landwirt und Naturland Präsidiumsvorsitzender, am Dienstag (24.11.) in Gräfelfing mit Blick auf die anstehende UN-Klimakonferenz in Paris.

„Wenn wir dieses Potenzial endlich konsequent nutzen, kann die Landwirtschaft einen maßgeblichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele beitragen“, unterstrich Hohenester.

40 Naturland Höfe als Demonstrationsbetriebe für Öko-Landbau ausgezeichnet

Demobetriebe Oekolandbau 250„Bio live erleben!“ – unter diesem Motto öffnen bundesweit Öko-Höfe ihre Tore und zeigen Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt des ökologischen Landbaus und wie er in der Praxis funktioniert. Ausgewählt werden diese „Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau“ alle vier Jahre vom Bundeslandwirtschaftsministerium.

In diesem Jahr freuen sich insgesamt 242 Öko-Betriebe über die Auszeichnung, darunter 40 Naturland Höfe. Acht der ausgewählten Naturland Betriebe wurden erstmals in das Netzwerk aufgenommen.

Gemeinsam für eine praxisgerechte Neufassung der EU-Öko-Verordnung

eu dass lammsbraeu 250Agrarpolitisches Gespräch mit Susanne Horn (l.), Albert Deß (3.v.l.) und Hans Hohenester (2.v.r.) auf Naturland Hof Stephan (Quelle: Naturland)Die Generalbevollmächtige von Neumarkter Lammsbräu und AöL-Vorstand Susanne Horn und Naturland Präsidiumsvorsitzender Hans Hohenester sind sich mit dem Europaabgeordneten und agrarpolitischen Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß einig: Die Neufassung der EU-Öko-Verordnung darf auf keinen Fall zu Lasten der bayerischen Öko-Branche gehen.

„Die positiven Entwicklungen der letzten 25 Jahre dürfen jetzt nicht durch eine praxisuntaugliche Neufassung der EU-Öko-Verordnung gefährdet werden“, warnte der Naturland Präsidiumssvorsitzende. Statt beispielsweise die bewährte Prozesskontrolle des Öko-Landbaus unnötig in Frage zu stellen müsse der Öko-Landbau durch geeignete Maßnahmen weiter gestärkt werden

Naturland fordert eine Ausweitung des Fruchtfolgeprogramms für Hessen

Ferber Hinz Foerster 250Christoph Förster (r.) und Umweltministerin Priska Hinz 2014 auf der Hessischen Staatsdomäne Marienborn (Quelle: Naturland)„Je mehr Wetterextreme wir erleben, umso mehr müssen wir auf unsere Böden achten“, kommentiert Rainer Vogel, Naturland Landwirt aus Nidderau, das trockenste Frühjahr in der Wetterau seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. Kombiniert mit dem heißen Juli 2015 lässt sich aktuell bei der Ernte sehr gut beobachten, dass je nach Bodenqualität und Bodenverdichtung die Erträge von gut durchschnittlich bis zum Totalausfall variieren können.

Ein ausgeklügeltes Fruchtfolgesystem und der Einsatz bodenschonender Technik baut Humus auf und gibt den Pflanzen die Chance, auch aus tieferen Bodenschichten Wasserreserven zu erreichen. Naturland fordert deshalb eine Neuauflage des Fruchtfolgeprogramms in Hessen, um alle Landwirte zu mehr Vielfalt auf dem Acker zu bewegen.

Naturland begrüßt Nein zu Öko-Grenzwerten – Weitere zentrale Probleme bleiben bestehen

Hans Hohenester 250Ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange kein Durchbruch: Mit ihrer Einigung auf eine gemeinsame Position zur Reform der EU-Öko-Verordnung haben die europäischen Agrarminister einige der gravierendsten Fehler des Kommissionsentwurfs getilgt. Grund zur Entwarnung gibt es aber nicht.

„Das Nein des EU-Agrarrats zur Einführung von öko-spezifischen Grenzwerten verhindert zwar das Schlimmste. Andere zentrale Probleme wie die Frage der Kontrollen oder die Regelung von Importen bleiben aber bestehen“, sagte der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester am Mittwoch in Gräfelfing.

Europaabgeordneter Manfred Weber zum politischen Austausch auf dem Naturland Betrieb Hohenester

Hohenester empfängt WeberNaturland Präsidiumsvorsitzender Hans Hohenester und der Vorsitzende der EVP Fraktion im Europaparlament Manfred Weber fordern die europäischen Agrarminister zu einer Weichenstellung für mehr Öko-Landbau auf. Der Europaabgeordnete Weber besuchte an diesem Freitag den Naturland Präsidiumsvorsitzenden und Öko-Bauer Hohenester auf dessen Betrieb in Altdorf, Landkreis Landshut.

„Der Öko-Landbau leistet einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag, indem er für gesunde Böden, mehr Artenvielfalt und eine lebenswerte Umwelt sorgt“, betonte Manfred Weber, Europaabgeordneter und Vorsitzender der EVP Fraktion. „Eine Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung muss das Ziel haben, den Öko-Landbau auf eine bessere Basis zu stellen(...)"