Naturland e.V.

Sarah Wiener Stiftung, dmBio und Naturland bieten gemeinsames Ferienprogramm für Kinder an

SWS ThomasLadenburger Fenchel 350Kind mit Fenchel (Foto: Sarah Wiener Stiftung / Thomas Ladenburger)

Berlin/Karlsruhe/München, 19. Juni 2018 – Wie halten wir unseren Boden gesund? Wo und wie wachsen Kartoffeln am besten? Wie funktioniert Apfelanbau ohne Pestizide? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des neuen Kooperationsprojekts „Entdecke den Biobauernhof“ der Partner Sarah Wiener Stiftung, dmBio und Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.

Das Trio ermöglicht Kindern in diesen Sommerferien einen Ausflug zum Ursprungsort von Lebensmitteln und begeistert sie für die ökologische Landwirtschaft. Die Kinder und Jugendlichen entdecken auf Naturland Biohöfen, was in den heimischen Böden wächst, erleben artgerechte Tierhaltung und erfahren, wie sich die Produktion von Lebensmitteln auf die Umwelt auswirkt. „Entdecke den Biobauernhof“ ist an die städtischen Ferienprogramme angebunden.

Das neue Sommerferien-Angebot von Sarah Wiener Stiftung, dmBio und Naturland richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren. Die Hoffahrten finden in zehn deutschen Städten statt. Mitfahren werden bundesweit fast 1.000 Kinder. Die Teilnahme an den Hoffahrten ist kostenfrei.

Kinder können selber mit anpacken

Das Besondere: Die Kinder packen auf den Naturland Biohöfen mit an: Sie pflücken Salate vom Feld, backen Brot aus hofeigenem Getreide oder misten den Schweinestall aus. „Kinder lernen am besten, wenn sie eigene Erfahrungen machen“, weiß Anja Schermer, geschäftsführende Vorständin der Sarah Wiener Stiftung. „Seite an Seite mit einem Landwirt oder einer Landwirtin freilaufende Hühner zu versorgen oder selbst gepflückte Äpfel zu Saft zu pressen, ist für Mädchen und Jungen ein prägendes Erlebnis. Sie lernen ursprüngliche Lebensmittel und deren Herkunft wertzuschätzen.“ Auch Naturland Präsident Hubert Heigl ist überzeugt: „Mit unserem Projekt können Kinder selber erfahren, dass wir Öko-Bauern nicht nur hochwertige Lebensmittel erzeugen, sondern auch gleichzeitig Wasser-, Boden-, Klima- und Artenschützer sind.“

Und mehr noch: Durch die Hofbesuche können Kinder besser verstehen, wie hofeigene Erzeugnisse den Weg in Einkaufskörbe finden und warum „Bio“ mehr ist als nur ein Stempel auf der Verpackung. „Es ist uns ein großes Anliegen, der jungen Generation zu zeigen, was es bedeutet nachhaltig zu wirtschaften. Bei unseren eigenen Bio-Lebensmitteln sehen wir jeden Tag, auf welche Aspekte man achten muss und welche man stetig verbessern kann, um im Einklang mit Natur und Umwelt zu agieren", sagt Kerstin Erbe, als dm-Geschäftsführerin unter anderem verantwortlich für dmBio. Alle drei Projektpartner stehen seit Jahren für nachhaltiges Denken und Handeln und setzen sich für eine nachhaltige Erzeugung und einen bewussten Konsum von Lebensmitteln ein.

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