Naturland e.V.

Naturland mit dabei auf dem globalen Klimastreik

Naturland Mnchen 350

Am 20.09. 2019 rief Fridays for Future“ zum globalen Klimastreik auf. Im Gegensatz zu den bisherigen Demonstrationen, waren dieses Mal nicht nur Schüler aufgerufen, sondern auch Arbeitnehmer, Unternehmen, Eltern und Großeltern.

Während das Klimakabinett in Berlin tagte, folgten laut Medienberichten allein deutschlandweit rund 1,4 Millionen Menschen diesem Ruf und gingen auf die Straße um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Auch Naturland war mit dabei, denn der Klimawandel betrifft uns alle und ganz besonders die Landwirtschaft - gerade auch in den ohnehin schon ärmeren Ländern der südlichen Hemisphäre.

Die MitarbeiterInnen aus der Naturland Zentrale in Gräfelfing bei München schlossen sich an diesem Tag der Demonstration in der bayerischen Landeshauptstadt an. Mit Naturland Fahnen und Banner wie auch mit zum Teil selbst gebastelten Schildern gliederten sich die KollegInnen als Block in den Demozug ein.

 

Ralf Mainz 350Ralf Alsfeld mit seinen Söhnen in Mainz.

 Und nicht nur in München, auch in vielen anderen deutschen Städten gingen Naturland Bäuerinnen, Bauern und MitarbeiterInnen auf die Straße, so etwa in Mainz, Pfaffenhofen, Nürnberg und Augsburg.

Ob die Beschlüsse der Bundesregierung vom Freitag ausreichen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, darf allerdings bezweifelt werden. „Für die Landwirtschaft nennt das Klimakabinett die richtigen Themen, geht diese aber nur halbherzig an“, kommentierte Felix Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Spitzenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und langjähriges Naturland Präsidiumsmitglied, die Beschlüsse.

Daher gilt es, sich weiterhin für das Klima stark zu machen. Der Ökolandbau kann hierbei eine bedeutende Rolle spielen. Die Agrarwende leistet einen großen Beitrag zur Klimawende und genau dafür setzen wir bei Naturland uns ein.