Naturland e.V.

BiofruitNet HD 350

Die Auftaktveranstaltung am 16. und 17. Dezember 2019 war der offizielle Startschuss für das Projekt BIOFRUITNET. Mit dem Fokus auf Bio-Kern-, Stein- und Zitrusfrüchte will BIOFRUITNET die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bio-Obstproduktion stärken.

Die europäische Union ist zwar weltweit führende Region in der Öko-Obstbau Erzeugung, nichtsdestotrotz steigen auch die Öko-Fruchtimporte in die EU. Das liegt daran, dass bestimmte Sorten nicht angebaut werden können, saisonal nicht verfügbar sind oder die Nachfrage in der EU nicht gedeckt werden kann. Die europäischen Öko-Obsterzeuger müssen sich dieser Herausforderung stellen, um in dem immer stärkeren Marktwettbewerb erfolgreich zu bleiben. Daher braucht der Sektor ein starkes Netzwerk für Öko-Obstanbau, welches diese Lücke schließt und lokale Lösungen verfügbar für andere Obsterzeuger macht.

Ziel des Projektes ist es:

1) vorhandene Netzwerke identifizieren, stärken und vernetzen
2) bereits existierendes Wissen in Europa sammeln, zusammenfassen, und durch unterschiedlichste Kanäle mit großer Reichweite und Impact verbreiten
Das Projekt wurde von Naturland initiert und wird in Kooperation mit 15 Partnern[1] aus insgesamt 11 Ländern durchgeführt. Drei Jahre werden die Akteure zusammenarbeiten um die Obstbauern im Umgang mit Schädlingen und Krankheiten in den Obstkulturen zu unterstützen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://naturland.de/biofruitnet

 

Projekt Koordination Naturland: Marco Schlüter, und Sophie Hédon, 

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Für dieses Projekt wurde im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 862850 Fördermittel aus dem Programm der Europäischen Union für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ bereitgestellt

 

 

[1] Naturland-Verband für Ökologischen Landbau e.V. (Deutschland), Instytyt Ogrodnictwa (Polen), Grab (Frankreich), Centro Di Sperimentazione Laimbrug (Italien),International Federation Of Organc Agriculture Movements European Union Regional Group (Belgien), Asoc. Valor Ecológico Caae (Ecovalia) (Spanien), Centro Internazionale Di Altistudi Agronomici Mediterranei (Italien), Fördergemeinschaft Ökologischer Obstabau e.V. (Föko) (Deutschland), Forschungsintitut für Biologischen Landbau Stiftung (Tschechische Republik), Kobenhavns Universitet (Dänemark), Gartnerirâdgivningen A/S (Dänemark), Sveriges Lantbrukuniversitet (Schweden), Delphy Bv (Niederlande), Vykumny A Slechtitelsky Ustav Ovocnarsky Holovousy S.R.O. (Tschechische Republik), Eurizon sl (Spanien), Association Of Latvian Organic Agriculture (Aloa) (Latvia).