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Projekte

Entwicklungszusammenarbeit 250x166Seit mehr als 40 Jahren importiert die GEPA Öko-Kaffee aus verschiedenen Kooperativen von Kleinproduzenten in Lateinamerika, darunter sechs Kooperativen in Peru. Die Umstellung auf biologische Produktion  hat wesentlich zur Nachhaltigkeit des Kaffeeanbaus und zur Steigerung der Rentabilität für Kleinbauern beigetragen.

Die Umstellung auf biologische Produktion  hat wesentlich zur Nachhaltigkeit des Kaffeeanbaus und zur Steigerung der Rentabilität für Kleinbauern beigetragen. Diese Produktion findet jedoch in einer Region statt, in der konventionelle Produktion dominiert, was ein Risiko der Kontamination mit Pestizidrückständen - insbesondere Glyphosat-Herbizid - darstellt.

MoroccoIn Marokko ist der Agrarsektor mit 14 Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren. Rund 40 Prozent der marokkanischen Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Die Herausforderungen, etwa was Nachhaltigkeitsthemen wie Wasserknappheit angeht, sind groß. Zugleich aber liegt der Anteil der zertifizierten Öko-Landwirtschaft noch unter einem Prozent.

Vor diesem Hintergrund unterstützt Naturland die marokkanische Bio-Branche bei der strategischen Entwicklung des Sektors.

Mangrovenwuchs auf Farm 2

Die Mangrovenwälder der tropischen Küsten gehören zu den wichtigsten und produktivsten Ökosystemen der Erde. Aufgrund ihres immensen Kohlenstoffspeicherpotenzials und ihrer Schutzfunktion gegen extreme Wetterbedingungen spielen sie eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung des Weltklimas und dem Schutz der Küstengemeinden. In den letzten Jahrzehnten wurden die weltweiten Mangrovenwälder stark dezimiert, unter anderem durch die Verbreitung der Garnelenzucht. Die Garnelenzucht - als zentrale Wirtschaftsaktivität in den Mangrovengebieten - hat aber auch ein einzigartige Potenzial zum Schutz und Rehabilitation von Mangroven beizutragen. 

Forschung und Praxis Hand in Hand

Burundi kleinSeit 2014 unterstützt Naturland den Kaffeegenossenschaftsverband COCOCA in der Umstellung auf ökologischen Kaffee. Jetzt wird das Pilotprojekt das in enger Kooperation mit WeltPartner eG läuft und vom Land Baden-Württemberg finanziell gefördert wird, auf 17 Basisgenossenschaften ausgeweitet und wissenschaftlich begleitet.

In dem neuen Projekt, dass von 2019 bis vsl. Juni 2021 läuft, sind nun erstmals die Hochschule für Forst in Rottenburg sowie die Landwirtschaftsfakultät der burundischen Universität im Boot.

Kooperation mit sieben Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (GIAE)

Grne Innovationszentren News 250 Der verbesserte Zugang zu Wissen und Innovationen des Öko-Landbaus hat großes Potenzial, um die Produktivität    kleinbäuerlicher Betriebe in Afrika und Indien wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltig zu steigern.

Mit dieser Zielsetzung kooperieren das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), der Öko-Weltdachverband IFOAM und   der Naturland Verband für ökologischen Landbau in einem gemeinsamen Projekt mit sieben Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (GIAE) in Afrika und Indien.