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Nachhaltigkeit

Die soziale Säule der Nachhaltigkeit

Der verheerende Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesh mit über 1.100 Toten hat der Weltgemeinschaft vor Augen geführt, wie im Freihandel Menschen- und Arbeitsrechte missbraucht werden. Kinderarbeit und Gewerkschaftsverbot gelten als weitere Schlaglichter einer globalisierten Arbeitswelt. Die Anbauvielfalt weltweit geht verloren, Kleinbauern verlassen ihre Dörfer und ziehen in die Städte. Kleinräumige, lokale Lösungen sind dringend geboten, um die Ernährungssouveränität gerade der ländlichen Bevölkerung zu erhalten.

Naturland versteht Nachhaltigkeit als Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. Diese ganzheitliche Sichtweise beinhaltet auch den sozialen Umgang mit allen, die in den Betrieben leben und arbeiten. Seit 2005 gelten bei allen Naturland Betrieben Sozialrichtlinien. Zudem schafft der Öko-Landbau sinnvolle Arbeitsplätze in der Region. Kleinbauern erzeugen 70 Prozent der weltweiten Lebensmittel und spielen damit die zentrale Rolle bei der Ernährungssicherung. Naturland unterstützt seit 1986 Kooperativen in Asien, Afrika und Lateinamerika bei der Umstellung auf Öko-Landbau. Vom politisch aktiven Landwirt in einer gentechnikfreien Region bis zur Vorstandsarbeit im Forum Fairer Handel – Naturland verbindet und arbeitet in Netzwerken für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.