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Naturland Fair

Naturland Fair Partner übernehmen Verantwortung

Seit über 40 Jahren ist der Faire Handel eine Alternative zu Wirtschaftssystemen, die auf einseitige Gewinnmaximierung getrimmt sind. Einige der Naturland Fair Partner haben diese Entwicklung intensiv mitgeprägt. Andere Partner sind seit jüngerer Zeit dabei. Sie alle pflegen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe - im Norden sowie im Süden.

Hier stellen wir einige unsere Partner vor. Die Liste wird ständig erweitert.

 

In Peru kultivieren Naturland Bäuerinnen und Bauern der Kooperative Agropia auf ihren kleinen Flächen rund 400 verschiedene Kartoffelsorten. Wenn in Deutschland ein Landwirt Kartoffeln anbaut, dann sind das in der Regel zwei Sorten: eine frühe und eine späte Sorte, von denen die eine meist festkochend und die andere mehlig ist. Sie heißen Ditta, Sieglinde oder Margit. Dem kann das peruanische Hochland als Wiege der Kartoffeln einiges entgegensetzen.

Im Land wo Milch und Honig fließen

Als der Kulturanthropologe Dr. Nasser Abufarha während eines Studienaufenthalts im nordamerikanischen Wisconsin zum ersten Mal mit dem Fairen Handel in Berührung kam, wusste er: Genau diese Idee musste er in seiner Heimat Palästina umsetzen, um den Menschen dort wieder neues Selbstwertgefühl und die Chance auf ein eigenbestimmtes Leben zu geben. So wurde er zum Gründer von Canaan Fair Trade und zum Hoffnungsbringer für das krisengebeutelte Land.

Kassel ist eine grüne Stadt mit vielen Parks, Balkonen, Gärten, Verkehrsinseln und Co. In den unterschiedlichen Stadtvierteln bieten sich verschiedene Pollenspektren, die jeweils einen ganz eigenen Geschmack erzeugen. Um diese feinen Noten zu erhalten, mischt Hernández den Honig nicht, sondern füllt den Honig aus jedem Stadtteil einzeln ab – ähnlich wie bei besonderen Weinen. So sorgfältig, wie Hernández mit dem Lebensmittel Honig umgeht, so wertschätzend behandelt er auch seine Bienen und seine Handelspartner. Im Herbst 2016 erhielt er die Naturland Fair Zertifizierung.

Von der Entwicklungshilfe zur Bio-Manufaktur

Bevor Gudrun und Werner Baensch 1996 die Ölmühle Solling eröffneten, waren sie lange Jahre als Entwicklungshelfer in Asien und Südamerika tätig. Dadurch hatten sie engen Bezug zum Ursprung ihrer Rohstoffe und wussten aus eigener Erfahrung: Nur faire Handelsbeziehungen geben den Kleinbauern Perspektiven. So gesehen war es lediglich eine Frage der Zeit, die familiengeführte Bio-Manufaktur nach den Naturland Fair Richtlinien weiterzuentwickeln.

Pionier für nachhaltigen Vollrohrzucker

Süßes aus ökologischem Anbau und Fairem Handel ist heute in aller Munde. Wegweisend für diese Entwicklung war unter anderem die engagierte Pionierarbeit, die seit mehr als 40 Jahren von der Pronatec AG geleistet wird. Der erste Vollrohrzucker, der erste Öko-Rohrohrzucker,  die erste Fairtrade zertifizierte Öko-Schokolade, der erste Fairtrade zertifizierte Öko-Rohrohrzucker: All diese Produkte haben ihren Ursprung im schweizerischen Winterthur.

Fairer Kaffee aus den Herrmannsdorfer Landwerkstätten

Auf beispielhafte Weise vereinen die Herrmannsdorfer Landwerkstätten nachhaltige Erzeugung und Verarbeitung hochwertiger Lebensmittel. Seit 2009 wird auf dem idyllischen Gelände in der oberbayerischen Marktgemeinde Glonn auch hervorragender Kaffee und Espresso geröstet. Dass dabei nur Öko-Rohstoffe verarbeitet werden, versteht sich von selbst. Genauso konsequent setzt Andreas Merchant mit seinem Team aber auch den Fair-Gedanken um.

Erste Weine mit Naturland Fair Zeichen

In Dolgesheim, einem malerischen Winzerdorf im Herzen von Rheinhessen, hat der Weinanbau mehr als 1.200 Jahre Tradition. An seinem Ortsrand liegt das Weingut Seck mit 18 Hektar Rebfläche, die charaktervolle Weiß- und Rotweine hervorbringen. Drei Generationen arbeiten im Familienunternehmen mit und haben gemeinsam die Umstellung auf ökologischen Anbau und die Zertifizierung nach den Naturland Fair Richtlinien gemeistert.

Deutschlands Bio-Mühle Nr. 1 setzt auf Regionalität

Die Meyermühle blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits 1489 wird sie als Papiermühle in Landshut erwähnt. Seit 1871 mahlt sie Getreide und hat schon früh einen konsequent nachhaltigen Weg eingeschlagen. Vor allem heimische Landwirte beliefern sie heute mit Weizen, Roggen, Dinkel, und anderen Rohstoffen in Naturland Qualität.