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Naturland Fair

Naturland Fair Partner der ersten Stunde

Die Molkerei Berchtesgadener Land hat die Entwicklung der Naturland Fair Richtlinien von Anfang an begleitet. Als genossenschaftliche Molkerei gilt ihr besonderes Augenmerk der Zahlung angemessener Milchpreise, von denen die kleinbäuerlich strukturierten Mitgliedsbetriebe wirklich leben können. Durch Öko & Fair Synergieprodukte wie GEPA Milchschokoladen haben sich für sie neue Absatzwege eröffnet.

Der Leitgedanke der Nachhaltigkeit ist so alt wie die Milchwerke Berchtesgadener Land selbst: Seitdem die Genossenschaft im Jahr 1927 von 54 Bauern gegründet wurde, setzt sie sich für die Förderung einer naturnahen Landwirtschaft in der Berg- und Alpenregion ein und trägt damit zum Erhalt der Kulturlandschaft ihrer Region bei. Heute hat sie 1.800 Mitglieder aus dem oberbayerischen und österreichischen Umland zwischen Watzmann und Zugspitze. Sie halten ihre Tiere traditionell und verzichten seit 2010 nachweislich auf gentechnisch veränderte Futtermittel. Meist handelt es sich um kleine Familienbetriebe, die bereits seit Generationen Landwirtschaft betreiben. Gemeinsam erzeugen sie eine Milchmenge von rund 250 Mio. Kilogramm pro Jahr, die in der Pidinger Molkerei zu Trinkmilch, Joghurt, Quark, Butter und anderen Milchspezialitäten verarbeitet wird. Der Öko-Anteil dieser Produktrange wächst kontinuierlich und beträgt heute ca. 25%. Bereits seit 2006 ist die Molkerei Berchtesgadener Land Naturland-Fair Partner und wurde 2010 entsprechend der aufgestellten Naturland Fair Sozial-Richtlinien als erste Molkerei zertifiziert.

1211 Pressebild Bauern Gepa bananeFairness beginnt beim Preis

Seit Jahren zahlt die Molkerei Berchtesgadener Land einen überdurchschnittlich hohen Milchpreis an ihre konventionellen und die Biobetriebe aus und sichern damit die Existenz und Zukunftsfähigkeit ihrer Mitgliedsbetriebe. Im Rahmen des Fair-Engagements werden heute Zucker, Kakao und Bananen nicht nur in Bio, sondern in Öko&Fair-Qualität in den Bio-Produkte verarbeitet. Nicht nur zwischen Bauern und Molkerei, sondern auch zu den Handelspartnern bestehen langfristige und vertrauensvolle Lieferbeziehungen. Um größtmögliche Sicherheit und überzeugenden Geschmack der Produkte zu gewährleisten, gibt es ein gemeinschaftliches Alpenzwerg Gruppe 250Qualitätsmanagementsystem, das Landwirt, Molkerei und Handel einbezieht. Dazu gehören unter anderem auch Erzeugerberater, die die Bauern gemeinsam mit den Naturlandberatern in ihrer Qualitätsarbeit unterstützen. Angeboten werden zusätzlich Schulungen zur Homöopathie bei Rindern und Natursteinsalz aus Berchtesgaden zur natürlichen Fütterung der Kühe. Auf diese Weise wird eine besonders naturnahe Fütterung und Behandlung der Tiere erreicht. So kann z.B. der Einsatz von Medikamenten so gering wie nur möglich gehalten werden. Heute sind rund 370 Mitarbeitern in der Molkerei beschäftigt, die damit ein wichtiger Arbeitgeber in einer strukturarmen Region ist. Ihnen werden vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Schüler und Studenten können im Rahmen von Berufsaktionstagen und Schnupperpraktika den Arbeitsalltag in der Molkerei und die dort angebotenen Ausbildungsberufe hautnah kennenlernen.

Engagiert auf allen Ebenen

Umweltbewusstsein beweisen die Milchwerke Berchtesgadener Land nicht nur mit der laufenden Ausweitung ihrer Öko-Produktrange. Im Rahmen ihres Umweltmanagementsystems verbessert die Genossenschaft stetig ihren ökologischen Fußabdruck, indem sie zum Beispiel Wärmerückgewinnung sowie wasser- und energiesparende Reinigungsverfahren nutzt. Im Milcheinzugsgebiet werden eine Vielzahl von Veranstaltungen von Kindergärten, Schulen und Vereinen im Rahmen des Sozialengagements unterstützt. Die Tafelvereine der Region werden mit Waren versorgt und z.B. die Werkstätten der Pidinger Lebenshilf bei Aufträgen berücksichtigt. Das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit wird seit 2013 im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert. Die aktuelle Ausgabe (2016) finden Sie ›hier.

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