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Naturland Fair

Brot und Backwaren mit regionalem Mehrwert

Als Naturland 2006 das Projekt „Faire Partnerschaften“ ins Leben rief, war die Hofpfisterei als Wegbegleiter dabei. Zusammen mit den Milchwerken Berchtesgadener Land wurde sie als erster Öko + Fair Partner ausgezeichnet. Das Familienunternehmen, zu dem neben der Hofpfisterei auch die Öko-Metzgerei Landfrau, Stockers Backstube und die Meyermühle zählen, ist seit 2011 nach den Naturland Fair Richtlinien zertifiziert. 

„Die sichtbare Gefährdung der Nachhaltigkeit unserer Erde hat die Hofpfisterei veranlasst, entschlossen einen ökologischen Weg zu gehen“, heißt es in der Firmenphilosophie des Münchner Familienunternehmens. Bei der Herstellung seiner Natursauerteigbrote und Backwaren verwendet die Hofpfisterei daher nur Öko-Getreide und verzichtet auf künstliche und chemische Zusätze, wodurch sich die Produkte qualitativ und geschmacklich besonders auszeichnen. Diese ökologische Ausrichtung wurde von Siegfried Stocker bereits 1970 im Leitbild festgeschrieben. 1984 wurden die ersten beiden Öko-Brote gebacken. Seither vereint die Hofpfisterei auf beispielhafte Weise handwerkliche Tradition und zukunftsorientiertes ökologisches Engagement. Im November 2011 wurde sie dafür als eines der drei nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

hofpfisterei4 250Partner für Bayerns Bauern

Regionalität und kurze Transportwege haben bei der Hofpfisterei einen besonders hohen Stellenwert. Rund 600 bayerische Öko-Landwirten, die eine Fläche von mehr als 3.000 Hektar bestellen, liefern Öko-Getreide für ihre Brote und Backwaren. Zusammen mit der Unternehmenstochter Meyermühle in Landshut und der Marktgesellschaft der Naturland Betriebe verhandelt die Hofpfisterei einmal im Jahr über Abnahmemengen und Getreidepreise. Dabei geht es zum einen darum, beiden Seiten größtmögliche Planungssicherheit zu geben. Zum anderen soll gewährleistet sein, dass die Landwirte ein angemessenes Einkommen bekommen.  Erzielen sie bei der Ernte hofpfisterei1 250überdurchschnittliche Qualitäten, erhalten sie darüber hinaus Zuschläge. Ein ausführlicher Krisenmanagementplan stellt sicher, dass die gemeinschaftliche Qualitätssicherung  Hand in Hand mit allen Partnern funktioniert.

Ökologisch und sozial engagiert

Das ökologische Engagement der Hofpfisterei geht weit über den Rohstoffbezug hinaus. Die Bezug von Öko-Strom aus 100% Wasserkraft, die Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz oder die Unterstützung eines Naturschutzprojektes im peruanischen Panguana sind nur drei von vielen Beispielen. Darüber hinaus hat hofpfisterei 250das Unternehmen Initiativen für gesunde Ernährung und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln ins Leben gerufen. Dazu gehört die Aktion „Bio-Brotbox“ für Münchner Schulen, aber auch die Happy Hour, in der Brot- und Backwaren in der letzten Verkaufsstunde günstiger verkauft werden, damit weniger Reste übrigbleiben. Für ihre Mitarbeiter bietet die Hofpfisterei Seminare zu Stressprävention, Motivationstechniken und Gesundheitsthemen an. Außerdem finden für das gesamte Verkaufspersonal Öko-Schulungen statt, um ökologische Zusammenhänge zu verstehen und die Kunden beim Einkauf kompetent beraten zu können.