Naturland e.V.

Maßnahmen zur internen als auch externen Qualitätssicherung sind bei Naturland seit Jahren etabliert. Daneben engagiert sich Naturland in Projekten, die durch mehr Transparenz das Vertrauen in die Sicherheit der Arbeit von Naturland zusätzlich stärken.

So sorgt die Software e-Cert für mehr Transparenz und Sicherheit für alle Beteiligten im Kontroll- und Zertifizierungsprozess. Die Web-Site Bio-mit-Gesicht wiederum greift das wichtige QS-Thema Rückverfolgbarkeit aus Sicht der Verbraucher auf und schafft Vertrauen durch persönliche Nähe.


Ecert Logo RGB 200e-Cert – Software für Kontrollstellen und Zertifizierer

Die Kontroll- und Zertifizierungssoftware e-Cert wurde und wird in einer Kooperation von Naturland, den beiden größten österreichischen und schweizerischen Kontrollstellen Austria Bio Garantie (ABG) und bio.inspecta, sowie der Softwarefirma intact entwickelt.

Mit e-Cert kann der komplette Kontroll- und Zertifizierungsablauf zeitnah, transparent und durchgängig elektronisch erfasst werden. Die Ergebnisse der Kontrollen bei Landwirten und Verarbeitern werden digital erfasst. Mit e-Cert kann die Durchlaufzeit eines Kontrollprozesses verkürzt und notwendige Maßnahmen bei Verstößen schnell über alle Stufen eingeleitet werden. Die Qualitätssicherung wird dadurch effizienter gestaltet - ein großer Schritt zu mehr Akzeptanz und Sicherheit auf allen Ebenen.

Mehr über e-Cert


bio-mit-gesicht©bio mit gesicht Logo

Die Website ist ein Service für Bio-Kunden, entwickelt von Naturland e.V., Naturland Marktgesellschaft, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Handelsunternehmen „tegut...“. Durch ein zuverlässiges System zur Rückverfolgung erfährt der Käufer über das Internet, wo, von wem und wie das erworbene Bio-Produkt angebaut und verarbeitet wurde.

Für den Kunden funktioniert „Bio mit Gesicht“ so: Die gekaufte Ware trägt eine Nummer. Damit kann man den Betrieb im Internet „besuchen“. Unter www.bio-mit-gesicht.de stellt der Erzeuger sich vor: Wo ist der Betrieb? Welche Menschen arbeiten dort? Welche Richtlinien halten sie ein? Was lässt sich sonst noch Interessantes berichten? Zusätzlich gibt es Infos zum ökologischen Landbau, Produkthinweise, leckere Rezepte und vieles mehr.

Beispiel:
Ein Verbraucher kauft Bio-Kartoffeln „mit Gesicht“ – und lernt so den Oberhof der ›Familie Förster kennen. Im Betriebsporträt erfährt er, dass der Betrieb nach den Naturland Richtlinien arbeitet und warum die Försters auf ökologischen Landbau umgestellt haben. Dass es auf dem Hof ein kleines „Öko-Zentrum“ gibt, eine Streuobst-Kelterei, einen Öko-Weingroßhandel und einem Vertrieb ökologischer Baustoffe. Wenn er dann noch mehr über die Produkte wissen oder den Betrieb näher kennen lernen möchte, kann er per E-Mail oder telefonisch Kontakt zu den Försters aufnehmen.