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Hohe Tierwohlstandards und Transparenz in der gesamten Produktionskette überzeugen

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Sowohl konventionelle als auch Bio-Produkte wurden nicht nur auf Geschmack und Qualität des Fleischs getestet, sondern auch Aspekte wie Tierwohlkriterien, Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung, sowie Transparenz in der gesamten Produktionskette wurden in die Bewertung miteinbezogen.

Das Schweinenackensteak des Naturland Partners Pichler Biometzgerei aus Bayern wurde bei der Stiftung Warentest Testsieger unter den Schweinenackensteaks. Das Magazin hat sowohl konventionelle als auch Bio-Produkte nicht nur auf Geschmack und Qualität des Fleischs getestet, sondern darüber hinaus Aspekte wie Tierwohlkriterien, Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung, sowie Transparenz in der gesamten Produktionskette in die Bewertung miteinbezogen. Das Schweinefleisch der Testpackung kommt vom Naturland Betrieb von Johannes Hohenester.

 

Ines Bockholt von der Stiftung Warentest erklärt im Gespräch mit dem BR die Vorteile der Bio-Fleischprodukte rund um den Testsieger, den Familienbetrieb Pichler. Die Bio-Fleischprodukte punkteten insbesondere mit ihren strengen Standards in Bezug auf Tierwohl und Transparenz in Hinblick auf die Produktionsbedingungen. Bockholt erklärt auch den vergleichsweise erhöhten Preis der Bio-Fleischprodukte am Beispiel Tierwohl und Flächenbedarf. „Während ein konventionelles Schwein sich mit 0,75 qm Stallfläche begnügen muss, hat ein Bio-Schwein fast doppelt so viel – plus Auslauffläche nach draußen! Das Ganze kostet den Bio-Landwirt natürlich. Er muss das Fleisch teurer anbieten und Verbraucher müssen mehr dafür bezahlen.“

 

Tierwohl und Transparenz in Naturland Qualität

Bei Naturland ist Tierwohl ein zentrales Thema. Mindestens jährlich werden von eigenen Tierwohlbeauftragten die Höfe kontrolliert, darüber hinaus betreut die Fachberatung für Naturland Betriebe die Höfe in der Qualitätssicherung eng. Den Naturland Schweinen steht im Stall sogar dreimal so viel Platz zur Verfügung als Tieren in konventioneller Haltung. Sie haben Auslauf, wann sie wollen – das stärkt ihre Abwehrkräfte und sorgt auch im Stall für bessere Luft und geringere Keimbelastung. Das Kupieren der Schwänze ist natürlich verboten und das Öko-Futter und Raufutter gesichert.

Auch die Verarbeitung von Schweinefleisch in Naturland Qualität zeichnet sich durch hohe Transparenz aus: Die Nachverfolgbarkeit des Produkts bis zum Hof ist gegeben. Darüber hinaus werden auch die Sozial-und Arbeitsbedingungen aller Menschen, die in der Erzeugung und Verarbeitung beteiligt sind, genau und regelmäßig überprüft.

 

Hier können Sie auch noch einen Einblick in die Naturland Schweinehaltung von Johanens Hohenester bekommen.