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Mehr als 600 Hersteller und Gastronomen sind Naturland zertifiziert . Wie sie die Verbandsrichtlinien umsetzen und für den eigenen Markterfolg nutzen, lesen Sie in den folgenden Portraits. Erfahren Sie außerdem, welche Besonderheiten die freiwillige Naturland Fair Zertifizierung mit sich bringt und welche Kriterien unsere Naturland Fair Partner dafür erfüllen.

Nachhaltigkeit hat beim Tierwohl begonnen

Als Edda und Joachim Janutta 1992 ihre Fleischerei im nordrhein-westfälischen Velbert nach den Naturland Richtlinien zertifzieren ließen, lagen viele Herausforderungen vor ihnen: Wo bekommt man Rinder, Schweine und Geflügel aus ökologischer Aufzucht? Wie gelingt Wurst auch ohne Nitritpökelsalz? Und wie macht man den Kunden die Neuausrichtung begreifbar?

Soziales Engagement trägt Früchte

Jetzt ist Pflanzzeit in Coesfeld. Die Plantage der Werkstätten Haus Hall wird von 10 auf über 16 Hektar erweitert. Wo gerade noch Gründüngung den Boden fruchtbar machte, sollen bald vor allem Holunder und Beerensträucher den wachsenden Rohstoffbedarf decken. Denn die Marke BioPur zieht seit ihrer Einführung 2012 immer größere Kreise im regionalen Handel.

Vom Arzneimittel- zum Lebensmittelmarkt

Ihre Gründung ist einer Notlage zu verdanken: Mitte der 80-er Jahre waren die Getreidepreise im Keller und es fehlte vielen Bauern an Einkommensalternativen. Auf Initiative des Frankfurter Landesamtes schlossen sie sich zur Hessischen Erzeugergemeinschaft für Medizinal- und Gewürzpflanzen zusammen. Seither bedienen sie als Agrimed einen stetig wachsenden Markt.

Hand in Hand mit Erzeugern aus der Region

Mit seinen Öko, Sozial und Fair Richtlinien liegt Naturland auf einer Wellenlänge mit dem ver.di Bildungszentrum in Mosbach. Als neuer Gastro Partner setzt das gewerkschaftliche Tagungshaus bevorzugt auf Naturland Fair zertifizierte Produkte wie Kaffee von Merchant & Friends, Milchprodukte von den Milchwerken Berchtesgadener Land oder Tee von GEPA und dwp. Ein wesentliches Aspekt des Konzeptes sind aber auch Lieferpartnerschaften zu Naturland Erzeugern aus der Region.

Ein Grünlandbetrieb für zwei Generationen

Wachsen oder weichen ist eine Frage, die sich viele kleine Landwirte heute stellen müssen. Sepp Grundbacher hat die Zukunft seines Naturland Betriebes anders geregelt: Statt den Bestand von 35 Kühen zu erhöhen, hat er eine Käserei als zweites Standbein aufgebaut. Dadurch können heute zwei Generationen von den Erträgen leben.