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Naturland gratuliert seinem Wegbegleiter


Der Öko-Pionier Karl Egger feierte auf seinem Landgut LaSelva in der Toskana seinen 80. Geburtstag. Auch für Naturland ist dieses Ereignis denkwürdig. Denn 1981 – ein Jahr nach Gründung von LaSelva – gehörte Karl Egger zu den Mitbegründern von Naturland und hat seither die Entwicklung begleitet. Dass seine Feinkostprodukte heute in aller Munde sind, war damals jedoch noch nicht zu ahnen.

Karl Egger ist ein Mann der Tat, der bei allem was er macht zielstrebig voranschreitet. Als er vor fast vierzig Jahren von München in die toskanische Region Maremma zog, suchte er zur Begleitung und Zertifizierung seines anfangs noch kleinen Anbauprojektes keinen ideologiegeprägten Öko-Verband. Vielmehr suchte er einen innovativen Partner, mit dem er seine Vision von rundum ökologischem Ackerbau, Obst-, Wein- und Gemüseanbau sowie artgerechter Tierhaltung umsetzen konnte. Dr. Richard Storhas, der spätere erste Geschäftsführer und Präsident von Naturland, arbeitete damals für ihn als landwirtschaftlicher Berater. Gemeinsam mit ihm und sieben engagierten Öko-Pionieren verwirklichte er seine Vorstellung von einem fortschrittlichen Öko-Verband, der im In- und Ausland hohe Maßstäbe für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft setzt. LaSelva war kurz darauf der erste internationale Naturland Partner, dem bis heute 54.000 landwirtschaftliche Betriebe in aller Welt gefolgt sind.

Pioniergeist für Natur und Genuss

Mit einem geschlossenen Betriebskreislauf, in dem das Futter für die Chianina Rinder und Apennin Schafe selbst erzeugt und der Dung zugleich die Böden fruchtbar macht, legte Karl Egger die Messlatte von Anfang an hoch. LaSelva wurde zum Öko-Vorzeigemodell und erarbeitete sich zunächst mit Gemüse- und Tomatenprodukten wie Polpa, Salsa, Passata und Pomodori Pelati einen Ruf als erstklassiger Feinkosthersteller. Inzwischen bewirtschaftet das Landgut 707 Hektar und bringt mehr als 200 Bio-Spezialitäten und 12 Bio-Weine hervor. Dabei hat es sich auf vorbildliche Weise dem Erhalt der Natur und ihrer Artenvielfalt verschrieben. Sein Name LaSelva, der sich mit „Wildnis“ übersetzen ließe, bestand schon lange bevor Karl Egger hierher zog und passt dank seiner ökologischen Pionierarbeit heute besser denn je. Blühstreifen für Bienen und andere Insekten, Totholzhaufen für Käfer, Feuchtbiotope, Aufforstungen oder Vogelschutzprojekte: Das alles sind Beiträge, um das natürliche Gleichgewicht auf dem weitläufigen Gelände zu bewahren. 

LaSelvas Geschichte geht weiter

Pioniergeist geht meist mit reichlich Energie für das erklärte Ziel einher. Erst mit 77 Jahren hat Karl Egger die Geschäftsführung an einen Mann übergeben, der seine Leidenschaft für Natur und Genuss auf ganzer Linie teilt. Der gebürtige Toskaner Christian Stivaletti leitet LaSelva seit 2015 und setzt damit die erfolgreiche Geschichte fort. Schon lange arbeitet er dabei mit Monika Mayer zusammen, die bei LaSelva seit fast zwanzig Jahren für die Qualitätssicherung und Rezepturentwicklung verantwortlich ist. Den natürlichen Geschmack der frisch geernteten Erzeugnisse im Glas einzufangen und dabei weder etwas wegzulassen noch etwas hinzuzufügen: Mit dieser Philosophie hat sich LaSelva in ganz Europa einen Spitzenplatz in den Feinkostregalen erobert. Die typisch toskanischen Delikatessen vermitteln in jeder Hinsicht, dass sie mit viel Liebe zu echtem Handwerk und natürlichem Genuss entstanden sind. Das gilt auch für die Naturland zertifizierte Cantina LaSelva, die regelmäßig renommierte Weinjuroren begeistert: Ihre herausragende Weine erringen seit Jahren immer wieder begehrte Weinpreise wie den internationalen Bio-Weinpreis Mundus vini Biofach.

Karl Eggers Ziel, mit Öko-Landbau die Welt zu ernähren, ist noch längst nicht erreicht. Aber viele Erfolge konnte der Öko-Pionier in den 80 Jahren seines bisherigen Lebens feiern – und bei so manchem war Naturland dabei. Wir gratulieren unserem Wegbegleiter von Herzen zu seinem runden Geburtstag und wünschen ihm weiterhin viel Öko-Power und Begeisterung für Natur und Genuss!