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Naturland Partner mit sozialem Mehrwert

Wenn Feste wie Ostern oder Weihnachten nahen, haben die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul viel zu tun: Für jeden Mitarbeiter der Adelholzener Alpenquellen wird persönlich eine kleine Aufmerksamkeit verpackt. Diese Geste zeigt die enge Beziehung zum Mineralbrunnen, der seit 1907 zur Kongregation gehört. Die erzielten Gewinne dienen seither – neben der Sicherung der Arbeitsplätze – ausschließlich dazu, eine Vielzahl sozialer Projekte zu finanzieren.

adelh klosterschwesternDas Krankenhaus Neuwittelsbach, das Alten- und Pflegeheim St. Michael oder das Haus Mechthild als Zufluchtsstätte für Frauen und Jugendliche: Allein in München gibt es zahlreiche Einrichtungen, die ihre Existenz der beiden Quellen am Fuße des Hochfelln im oberbayerischen Chiemgau verdanken. Vor mehr als 100 Jahren haben die Barmherzigen Schwestern hier erstmals von Hand Heilwasser abgezapft und verkauft. Dass sie mit dieser Idee tatsächlich den Grundstein für einen der größten Mineralbrunnen Deutschlands legten, konnten sie damals kaum ahnen. Heute sind die Adelholzener Alpenquellen ein florierendes mittelständiges Unternehmen, das insgesamt 400 Menschen aus der Region beschäftigt und pro Jahr fast 440 Millionen Flaschen mit Heilwasser, Mineralwasser und Erfrischungsgetränken abfüllt. Der Erfolg der Produkte, die mittlerweile in mehr als 30 Länder der Erde vertrieben werden, liegt vor allem an der besonderen Herkunft des Wassers. Es entspringt in 140 Metern Tiefe im Naturschutzgebiet Bergener Moos, wo es von einer natürlich entstandenen, 40 Meter dicken und wasserundurchlässigen Tonschicht vor Oberflächeneinflüssen geschützt ist. Durch diese äußeren Umstände hat es eine ganz besondere Reinheit.

Menschen im Mittelpunkt
Zum bayerischen Marktführer für Mineralwässer wurde das Unternehmen unter Schwester Theodolinde, die lange Jahre die Geschäfte führte, bevor sie 2004 zur Generaloberin des Ordens berufen wurde. „Ich kann mich noch gut erinnern, dass sie jedem am Ende des Monats persönlich den Gehaltscheck überreicht hat“, erzählt Manuela Schreiner, die für das Marketing der Adelholzener Alpenquellen zuständig ist. „Noch heute ist Schwester Theodolinde bei jeder Weihnachtsfeier präsent, sie kennt die meisten von uns mit Namen und hat jederzeit ein offenes Ohr, wenn man sich ihr mit Sorgen und Problemen anvertrauen möchte.“ Diese persönliche Beziehung ist Teil des besonderen Geistes, der im Unternehmen zu spüren ist. Trotz all der betriebswirtschaftlichen Aufgaben hat die Ordensgemeinschaft ihre historisch begründete, sozial-karitative Aufgabe nie vernachlässigt. Im Gegenteil: Durch das stetige Wachstum der Adelholzener Alpenquellen konnten die Barmherzigen Schwestern ihr Engagement immer weiter ausbauen und bis dato mehr als zehn Projekte für kranke, alte und hilfesuchende Menschen ins Leben rufen. Die ursprüngliche Idee, diese Einrichtungen durch eigene landwirtschaftliche und verarbeitende Betriebe zu versorgen, musste nach und nach aufgrund des hohen Aufwands aufgegeben werden. Doch noch heute unterhält die Kongregation zum Beispiel den Primushof, einen Naturland Betrieb für Rinderaufzucht und -mast in Bad Adelholzen, und eine Bäckerei, die unter anderem auch die Betriebskantine der Adelholzener Alpenquellen beliefert.  

Öko-Range wächst weiter
Inzwischen erstreckt sich die langjährige Beziehung zu Naturland auch auf die erfolgreiche Öko-Produktrange des Mineralbrunnens: Die beiden Adelholzener Bio Schorlen Apfel und Apfel Traube tragen seit 2008 das Naturland Zeichen und kommen bei den Verbrauchern gut an. Die Äpfel dafür werden von Öko-Betrieben am Bodensee angebaut, die Trauben in Italien. Ein Partnerbetrieb presst und keltert sie erntefrisch zu naturbelassenen Direktsäften, die in Bad Adelholzen gleich nach der Anlieferung unter höchsten Hygienestandards weiterverarbeitet werden. „Derzeit arbeiten wir daran, weitere Produkte auf Naturland Qualität umzustellen“, erzählt Manuela Schreiner. „Dazu ist unter anderen wichtig, dass ausreichende Mengen der benötigten Früchte zur Verfügung stehen“, meint Manuela Schreiner.

Umweltschutz als Gebot
In der Wasserwelt, die interessierte Besucher in Bad Adelholzen besichtigen können, zeigt der Mineralbrunnen die ganze Vielfalt seines Sortiments. 120 Produkte gehören inzwischen dazu, die je nach Absatzgebiet auf die ökologisch verträglichste Weise angeboten werden. Sind es in Bayern vor allem Glas- und PET-Mehrwegflaschen, die auf kurzen Wegen nach Bad Adelholzen zurücktransportiert werden, haben in anderen Teilen Deutschlands Einwegflaschen die bessere Öko-Bilanz. Sie werden im Werk selbst hergestellt und bestehen zu 25 Prozent aus Re-Granulat von ausgemusterten PET-Mehrwegflaschen. „Tatsächlich gehörten wir zu den ersten Brunnenunternehmen Deutschlands, die 1998 ein Individual-PET-Mehrwegsystem eingeführt hat“, erklärt Manuela Schreiner. „Bis zu 25 Mal kann so eine Flasche befüllt werden, bevor sie dann zu 100 Prozent recycelt wird.“ Auch bezüglich der Produktion hat sich das Unternehmen besondere ökologische Maßstäbe gesetzt. „Die Natur, Ursprung und Quelle unseres Wassers, ist unser wertvollstes Gut“, heißt es in einem der Unternehmensleitsätze. In diesem Sinne wurde das Betriebsgelände bereits Anfang der 1970er Jahre mit einer eigenen, umweltfreundlichen Kläranlage ausgestattet. Heute decken die Adelholzener Alpenquellen außerdem einen Teil ihres Strom- und Wärmebedarfs über eine auf dem Dach installierte Solar- und Photovoltaikanlage.

Näheres erfahren Sie unter www.adelholzener.de