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Nachhaltigkeit fängt bei der Kuh an und geht bis zu Verpackung und Recycling

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Im fünften von sechs Kurzfilmen geht es um das Thema Verpackung. Eine große Herausforderung, die jeder ernst nehmen muss, der damit in Berührung kommt.
In der Molkerei Berchtesgadener Land und bei Naturland ist Nachhaltigkeit ein wichtigstes Thema - und das entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Molkerei ist es ein großes Anliegen ihren Beitrag zu nachhaltigen Verpackungslösungen zu leisten und deshalb stehen die Mitarbeiter immer in engem Austausch mit den Verpackungslieferanten, um stets die bestmögliche Lösung - vor allem auch für die Umwelt - zu finden. 

 

 

 

Die Molkerei füllt z.B. alle Frischmilchsorten in einer Kartonverpackung ab, die zu 90% aus nachwachsenden, pflanzlich basierten Rohstoffen besteht. Der dabei verarbeitete Karton wird aus FSC®-zertifiziertem Holz hergestellt und die Kunststoffbeschichtung aus Zuckerrohr gewonnen. So schont die Genossenschaftsmolkerei aktiv Ressourcen, senkt die CO2-Belastung und setzt ein weiteres, deutliches Zeichen in ihrem Nachhaltigkeitsengagement.

 



Für Naturland ist es ein besonders wichtiger Aspekt, dass das Thema Verpackung bei den Partnern vorangetrieben wird, etwas ausprobiert wird und Dinge erforscht werden. Die Molkerei Berchtesgadener Land setzt umweltfreundliche Verpackung ein und ist damit führend. Hier können Sie mehr dazu erfahren.
Das Thema Verpackung ist eine große Herausforderung, denn schließlich trägt diese zum Schutz des Inhalts bei und deshalb spielt auch Aufklärung und Transparenz eine wichtige Rolle. Dazu gehört es ebenso, den Verbaucher auf dem Produkt über den Mehrwert der neuen Verpackungslösung zu informieren, wie auch über das richtige Recycling aufzuklären.

Gewohnte Qualität in „nachwachsender“ Verpackung
Das Polyethylen für die Laminierung des Verpackungsmaterials wird aus Zuckerrohr aus Brasilien gewonnen. Zuckerrohr wird dort überwiegend auf nicht mehr genutztem Weideland gepflanzt, d.h. der Anbau von Zuckerrohr steht nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelversorgung.
Lebensmittelsicherheit und die gewohnt hohe Qualität der länger haltbaren Frischmilchprodukte werden durch das neue Material kompromisslos gewährleistet. Hinsichtlich Gewicht, Funktionalität und Optik sowie Recyclingfähigkeit gibt es zur bisherigen Verpackung keinen Unterschied.

 

Darauf kommt es bei der Verpackung an
Neben Informationen über Herkunft und Qualität des Produkts trägt die Verpackung vor allem zum Schutz des Inhalts bei, dazu Lorenz Engljähringer, Qualitätsmanager der Molkerei Berchtesgadener Land: „Die Verpackung muss den Inhalt vor äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel Verschmutzung, Gerüchen, Licht oder Sauerstoff schützen.“ Besonders der Licht- und Sauerstoffschutz spielt bei Milchprodukten eine große Rolle, da beides Auswirkungen auf das empfindliche Milchfett haben kann: Es würde verderben. Wasserdicht, stabil und stapelbar sind weitere Voraussetzungen. Hinzu kommt die Recyclingfähigkeit, die bei den biobasierten Verpackungen zu 100% gegeben ist. Aktuell liegt die Recyclingquote für Getränkekartons in Deutschland bei 77,6%. Zur Einführung des neuen Verpackungsmaterials werden Verbraucher direkt auf den Produkten über die Zusammensetzung der Verpackung und über das richtige Recycling von Getränkekartons informiert.

SDG 12 - "Nachhaltiger Konsum und Produktion"

"Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen"

Wirtschaftsweisen, um die globalen Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2030 zu erreichen. Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion verlangen, heute so zu konsumieren und zu produzieren, dass die Bedürfnisse der heutigen und der künftigen Generationen unter Beachtung der Belastungsgrenzen unseres Planeten gedeckt werden können. Dabei spielt vor allem die Reduzierung des Abfalls und eine effizientere und umweltfreundlichere Verwendung natürlicher Ressourcen eine große Rolle.

 

SDG 13 - "Maßnahmen zum Klimaschutz"

"Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen"

Der Klimawandel stoppt nicht an Ländergrenzen und seine Auswirkungen beschränken sich nicht auf einzelne Politikfelder, Wirtschaftszweige oder soziale Gruppen. Auch die internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels müssen die zahlreichen Wechselwirkungen berücksichtigen, die sich zwischen diesen Bereichen ergeben.

Erfahren Sie mehr über Naturland Nachhaltigkeit Klima


SDG 17 - "Partnerschaften"

"Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben"
Kein Staat kann die globalen Probleme der Gegenwart allein bewältigen. Darum wollen wir eine globale Partnerschaft aufbauen, in der wir gemeinsam die EINEWELT gestalten. Nur mit einer solchen globalen Partnerschaft – in gegenseitigem Respekt, mit gemeinsam getragenen Werten und der gebündelten Kraftanstrengung aller Beteiligten – können die Ziele der Agenda 2030 erreicht werden.
Erfahren Sie mehr über Partnerschaften weltweit.

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