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Das Jubiläum mit der GEPA war Anlass für einen Besuch in Wuppertal und unsere neue Doku-Serie

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Zusammen mit Anna von Viertel \ Vor waren wir bei dem langjährigen Naturland Partner GEPA und haben in Wuppertal über die 30 Jahre lange Zusammenarbeit mit Tea Promoters India und über ökologischen Landbau, fairen Handel und das nachhaltige soziale Engagement von Naturland und GEPA vor Ort gesprochen.

Im ersten Teil unserer neuen Doku-Serie steht die internationale Zusammenarbeit von Naturland und GEPA im Mittelpunkt. Genauer geht es um die Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort und den Weg des Produkts, von der Teeplantage bis in die Tasse.

Zuletzt konnte Anna in der #wirlebennaturland-Doku-Serie bei der Molkerei Berchtesgadener Land die Herstellung der Milch genauer verfolgen. Jetzt folgt mit der nächsten Doku-Serie die internationale Fortsetzung. Wie kann die öko-soziale und faire Qualität des Tees in der gesamten Lieferkette gesichert werden?

 

 

Vor 30 Jahren haben das Fairhandelsunternehmen GEPA und Naturland ihre Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen TPI (Tea Promoters India) begonnen. Diese Partnerschaft war zum einen wegweisend für das internationale Engagement von Naturland. Zum anderen zeigte sie, dass fairer Handel und ökologischer Anbau im Doppel besonders erfolgreich sind. Heute gibt es zahlreiche Teeplantagen in Indien, Sri Lanka und anderen Regionen, die nach den Naturland Richtlinien bewirtschaftet werden.

Öko, sozial und fair

Bei der Zusammenarbeit zwischen Naturland und der GEPA geht es also um den ökologisch-sozialen Landbaus und faire Handelsbeziehungen. Das bedeutet, dass sowohl die ökologische Qualität, also z.B. keine Verwendung von Pestiziden, als auch die sozialen Bedingungen in der Herstellung und die fairen, langfristigen Handelsbeziehungen sicher gestellt werden. Dazu zählt auch, dass Produzentinnen und Arbeiterinnen vor Ort unterstützt und z.B. Bildungsprogramme aufgebaut werden.

Für die GEPA ist es allgemein ein großes Anliegen, den Verbrauchern zu erklären, wie wirksam fairer Konsum ist und wie weitreichend so etwas bewegt werden kann.
Naturland hat im ökologischen Landbau, aber auch im fairen Handel und im sozialen Engagement sehr viel gemeinsam mit der GEPA erreicht. Das wird in den langjährigen erfolgreichen gemeinsamen Projekten deutlich. Die Teeplantage in Samabeong gilt hier als spannendes und erfolgreiches Pionier-Projekt: gemeinsam mit TPI wurden Modelle zur Mitbestimmung der ArbeiterInnen oder zur Entwicklung von Bildungsprogrammen für die Teepflückerinnen und ihre Familien, sowie der Förderung von Frauen in entscheidenden Positionen auf den Teeplantagen vorangebracht.

Das Thema Geschlechtergerechtigkeit wird auch bei der Fairen Woche in diesem Jahr zentral behandelt. Vom 13. September bis zum 27. September finden hier bundesweit zahlreichen Veranstaltungen unter dem Motto "Gleiche Chancen durch Fairen Handel" statt. Mehr finden Sie auch unter: https://www.naturland.de/de/naturland/naturland-international/2886-start-in-die-faire-woche-2019.html

 

Bei unseren Partnern von der GEPA können Sie auch noch mehr über ihre #timeforfairtea-Aktionen erfahren: https://www.gepa.de/gepa/themenspecials/timeforfairtea.html

 

SDG 5 - "Geschlechtergerechtigkeit"

"Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen"

"Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Chancen und gleiche Macht für Frauen und Männer" ist ein Grundsatz der deutschen Entwicklungspolitik. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein elementarer Faktor für nachhaltige Entwicklung weltweit.
 

SDG 8 - "Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum"

"Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern"

Voraussetzung für nachhaltiges und inklusives Wirtschaftswachstum ist, dass es genügend Arbeitsplätze gibt und dass die Arbeitsbedingungen menschenwürdig sind. Naturland engagiert sich intensiv für die Förderung von Beschäftigung und für die Einhaltung von Sozialstandards - weltweit.
 
SDG 13 - "Maßnahmen zum Klimaschutz"

"Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen"

Der Klimawandel stoppt nicht an Ländergrenzen und seine Auswirkungen beschränken sich nicht auf einzelne Politikfelder, Wirtschaftszweige oder soziale Gruppen. Auch die internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels müssen die zahlreichen Wechselwirkungen berücksichtigen, die sich zwischen diesen Bereichen ergeben.
 

SDG 15 - "Leben an Land“

"Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen"

Für die Zukunft werden Konzepte benötigt, die eine positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft mit dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Böden, Landflächen und Wälder in Einklang bringen.
 

SDG 17 - "Partnerschaften"

"Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben"

Kein Staat kann die globalen Probleme der Gegenwart allein bewältigen. Darum wollen wir eine globale Partnerschaft aufbauen, in der wir gemeinsam die EINEWELT gestalten. Nur mit einer solchen globalen Partnerschaft – in gegenseitigem Respekt, mit gemeinsam getragenen Werten und der gebündelten Kraftanstrengung aller Beteiligten – können die Ziele der Agenda 2030 erreicht werden.

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