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Öko-Bauer gesucht
Frisches Gras für Naturland Öko-Rinder

Milchvieh- und Mutterkuhhaltung sind die bedeutendsten Betriebszweige in der Öko-Rinderhaltung. Dabei gilt Mutterkuhhaltung in Deutschland noch immer als Sonderform der Rindfleischerzeugung. Weltweit ist sie die führende Wirtschaftsform in der extensiven Fleischrinderhaltung.

 Milchviehhaltung

Aktuell bewirtschaften knapp 1000 Milchviehbetriebe in Deutschland ihren Betrieb nach den Naturland Richtlinien und produzieren mit über 35.000 Milchkühen über 250 Mio. Liter Ökomilch. Das entspricht zum Ende 2017 knapp 30 % der inländischen Ökomilchproduktion, die nach Berechnungen der AMI bei ca. 920 Mio. kg liegen. Dazu kommen noch weitere knapp 200 österreichische Milchlieferanten die ihre Milch grenznah an deutsche Molkereien liefern und nach den Naturland Richtlinien zertifiziert sind.

Die Betriebsgrößen repräsentieren je nach Bundesland die dortigen strukturellen Verhältnisse. Die kleinsten Betriebe mit unter 10 Kühen liegen im Berchtesgadener Land und im Allgäu - die größten mit bis zu 300 Kühen befinden sich im Norden und Osten Deutschlands.

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Mutterkuhhaltung
Mutterkuhhaltung gilt in Deutschland noch immer als Sonderform der Rindfleischerzeugung. Obwohl weltweit das führende Verfahren in der extensiven Fleischrinderhaltung, wird die Mutterkuhhaltung hierzulande meist nachrangig zur intensiven Bullenmast angesehen.

Mutterkuhhaltung ist weltweit die am weitesten verbreitete Form der Rindfleischerzeugung. In Deutschland gilt diese jedoch nach wie vor als Sonderform, wird aber im ökologischen Landbau zunehmend beliebter. Durch die Mutterkuhhaltung kann ohne großen Aufwand oder Investitionen Kleegras verwertet werden und die Tiere liefen im
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