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Öko und Fair gehören zusammen – regional und weltweit

Kategorie
Verbraucher
Datum
2018-04-19 20:00 - 21:00
Veranstaltungsort
Pfarrheim Uffing, Mühlstraße 3, 82449 Uffing am Staffelsee
Telefon
089-89 80 82-89
E-Mail
a EP_DOT bergmeister EP_AT naturland EP_DOT de

Hunger und Mangelernährung im globalen Süden gehen nur langsam zurück.
Zudem forciert die Agrar- und Ernährungsindustrie einen Ernährungswandel, der lokale Ernährungssysteme verdrängt. Kleinbauern und im ländlichen Raum arbeitende Personen repräsentieren circa die Hälfte der Weltbevölkerung. Bäuerliche Landbewirtschaftung erhält die Artenvielfalt, fördert sozialen Zusammenhalt. Dennoch gehören Bauernfamilien zu den Ärmsten, sind politisch in den meisten Ländern kaum repräsentiert und von Globalisierung und Klimawandel vorrangig betroffen. Spekulationen mit Lebensmitteln und Agrarland sowie staatliche Subventionen für die industrielle Landwirtschaft bedrohen ihre Existenz. Umweltzerstörung, Erosion, Vergiftung von Land durch Agrochemikalien und Wasserknappheit führen zur Abwanderung aus dem ländlichen Raum sowie weltweiten Migrationsbewegungen.
Bäuerliche Rechte sind nicht nur im globalen Süden bedroht. Auch Europas Bäuerinnen und Bauern werden verdrängt. Die produktions- und exportorientierte industrielle Landwirtschaft und Ernährungsindustrie führt zu einem Bauernsterben in Europa und hat enorme weltweite Auswirkungen. In Deutschland etwa haben seit 1960 80 % der Höfe aufgegeben, die verbleibenden Betriebe werden immer größer, die Zahl der Beschäftigten sinkt. Die aggressive Exportstrategie erweist sich als fatal für Mensch und Umwelt im NORDEN und im SÜDEN. – Doch es gibt Alternativen!

Agnes Bergmeister (Naturland Fair) wird referieren und steht anschließend für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Katholischen Kreisbildungswerks GAP (www.kreisbildungswerk-gap.de) statt.

 
 

Alle Daten

  • 2018-04-19 20:00 - 21:00